Mit Thunderbird könnt Ihr per Doppelklick neue Mails erstellen, die bereits Empfänger, Inhalte und Anhang beinhalten – Zeitersparnis für Office-Bienchen.

Mit Thunderbirds Startoptionen lässt sich unter Umständen viel Zeit sparen: Mit einem Doppelklick könnt Ihr den Thunderbird-Composer öffnen und dabei Empfänger, Anhänge, Betreffs, Inhalte und weitere Daten vorgeben. Wenn Ihr also zum Beispiel regelmäßig Berichte an die immer gleichen Empfänger, mit dem immer gleichen Text und dem immer gleichen Powerpoint-Bericht verschickt, könnten zwei Klicks genügen: Einer zum Erstellen der Mail, einer zum Absenden.

Individuelle Änderungen könnt Ihr vor dem Abschicken freilich immer noch vornehmen. Eine kleine Einschränkung: Ihr könnt den Mail-Inhalt nicht formatieren, hier funktioniert nur reiner Text – aber ein paar Umbrüche sind ja schnell nachgetragen.

Das Prozedere ist simpel: Ihr erstellt eine Verknüpfung der Thunderbird.exe und übergebt dann allerlei Startoptionen – wie das geht, zeigen wir Euch hier. Unser Beispiel-Aufruf geht dann wie folgt:

tb.lnk -compose "to='lang@gizlog.de,mircolang@aol.com',subject='Test',body='Sehr geehrte Damen und Herren ... leider keine Umbrüche hier :(',attachment='D:\tmp\Monatsbericht.doc\',preselectid='id2'"

tb.ink ist dabei einfach die Verknüpfung mit Thunderbird. Den Composer zum Erstellen von Mails startet -compose. Anschließend kommen die Optionen nach folgendem Muster „feld-name=’wert1,wert2′,feld-name2=’wert3,wert4′“. Die Felder, die wir hier nutzen sind to für die Adressaten, subject für den Betreff, body für den Inhalt, attachment für den Anhang sowie preselectid für die Auswahl eines Absender-Accounts.

Die Kommandozeile im Hintergrund öffnet den Composer mit Vorgaben.

Nach diesem Muster könnt Ihr Euch dann unterschiedlichste Verknüpfungen zusammenbasteln, vielleicht genügen oft schon Empfänger und Betreff, um beim monatlichen Vereinstreff etwas oder im Backoffice massig Zeit zu sparen.

Über den Autor

Mirco Lang

Mirco Lang

Am Anfang war der C-64 des großen Bruders des besten Freundes in der Grundschule ...

Der echte Technikwahn kam dann mit einer Ausbildung bei Saturn - als Computer noch erklärt werden mussten, Soundkarten benötigten, ein gutes Monatsgehalt kosteten und das Internet nur bei Nerds und mit 38 kbp/s lief, bestenfalls.

Ein Studium der Informationswirtschaft und ein paar Jahre als Redakteur bei Data Becker später, sitzt hier ein freier Journalist, der auf Old-School-Computing (cli ftw!), Free Software, Frickelei, Kodi und "Hundedinger" steht - und Grauseligkeiten wie Bild und Heftig.co zutiefst verabscheut.

Und sonst so? Sauerländer, BSI-Mitarbeiter, untalentierter Musikinstrumentebesitzer und seit 24 Jahren Skateboarder, ein ziemlich alter. Und manchmal kommt das abgebrochene Philo-Studium wieder durch ...

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