Google ist groß! Gebenedeit sei die Suchmaschine! Niemand sollte… ach, was soll’s: Es gibt 1.000 Gründe, Google die eigenen Daten anzuvertrauen und 1.000 Gründe, die dagegen sprechen, eines allerdings ist immer sinnvoll, nämlich eine Kopie der vorhandenen Daten zu besitzen. Zwar ist es eher unwahrscheinlich, dass der Suchmaschinenanbieter binnen kürzester Zeit vom wohl wichtigsten Web-Unternehmen zur Cyberklitsche degradiert wird, aber wir leben in schnelllebigen Zeiten – von daher kann es manchmal sinnvoll sein, Google-Daten zu sichern.

Google ist groß! Gebenedeit sei die Suchmaschine! Niemand sollte… ach, was soll’s: Es gibt 1.000 Gründe, Google die eigenen Daten anzuvertrauen und 1.000 Gründe, die dagegen sprechen, eines allerdings ist immer sinnvoll, nämlich eine Kopie der vorhandenen Daten zu besitzen. Zwar ist es eher unwahrscheinlich, dass der Suchmaschinenanbieter binnen kürzester Zeit vom wohl wichtigsten Web-Unternehmen zur Cyberklitsche degradiert wird, aber wir leben in schnelllebigen Zeiten – von daher kann es manchmal sinnvoll sein, Google-Daten zu sichern.

1. Google Takeout aufrufen
Am Beispiel vom seit geraumer Zeit in seiner Existenz bedrohten Social Network von Google, dem ungeliebten Google Plus, wollen wir Euch hier zeigen, wie Ihr Eure Google-Daten sichern könnt. Öffnet dazu zunächst die Google Takeout-Website, mit deren Hilfe das Herunterladen von Inhalten ein Kinderspiel ist.

Google Takeout öffnen…

2. Google Plus-Daten auswählen
Das soziale Netzwerk G+ mag zwar derzeit noch nicht auf Googles Abschussliste stehen. Allerdings zeigt der Umgang mit Diensten wie Reader, dem Notizbuch, Picnik oder auch dem derzeit (noch) in Betrieb befindlichen Feedburner, dass der Suchmaschinenanbieter sich immer wieder gerne und schnell von Diensten trennt, die wenig Feedback und/oder einen geringen Monetarisierungsgrad haben. Schon morgen könnte es auch Euren Lieblingsdienst treffen: Wählt also auf der Takeout-Seite die Dienste aus, die Ihr sichern wollt, zum Beispiel Euren Plus-Stream. Per Vorauswahl sind alle Dienste markiert. Klickt anschließend unten auf „Weiter“.

… gewünschte Dienste auswählen…

3. Archiv erstellen
Takeout zeigt Euch jetzt, wie viele Dienste Ihr ausgewählt habt und bittet Euch, ein Archivformat (ZIP, TGZ oder TBZ) anzugeben. Den Download könnt Ihr Euch entweder als Link zuschicken oder in Eurem Google-Drive speichern lassen. Klickt anschließend auf „Archiv erstellen“.

…Archiv erstellen lassen…

4. Archiv herunterladen
Je nach Menge der Beiträge und Umfang des Archivs kann die Erstellung „Stunden oder möglicherweise Tage“ dauern. Ist der Vorgang abgeschlossen, findet Ihr Eure Daten entweder als Download-Link in Eurem Postfach oder in Eurem Drive-Ordner.

… und auf die Bereitstellung warten.

Tipp: Eigene Daten schützen
Es empfiehlt sich, die Archivsicherung der Inhalte wenigstens einmal zu erstellen und zu sichten, um gegebenenfalls unangenehme persönliche Daten zu finden und anschließend bei Google selbst zu entfernen.

Über den Autor

Christian Rentrop

Technikjournalist und Schreiberling aus Überzeugung. Schon als Zweitklässler 1986 mit dem Amstrad CPC angefixt, habe ich mich immer für Computer und Technik interessiert und finde: Computer sind nichts, wovor man Angst haben sollte.

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1 Kommentar

  • Hallo,
    hat denn auch jemand eine Idee wie man diese „Archive“ in googlemail wieder verfügbar bekommt?
    Also Bsp. erstelle ich ein Archiv aller Nachrichten 2013 und lösche diese dann im google-Mailkonto. Sollte ich doch nochmal eine Nachricht aus 2013 benötigen müsste ich diese ja auch wieder „einlesen“ können.
    Danke und Gruß
    Claus