Wenn der Platz auf der Systemplatte knapp wird, kann es helfen, den Dropbox-Ordner auf ein anderes Laufwerk zu verschieben. Wir zeigen Euch, wie es geht.

Trotz aller Cloud-Zweifel durch Snowden und Co. setzen immer noch Millionen Menschen auf Dropbox, um Ihre Dateien in der Cloud zu sichern und leicht für andere Nutzer verfügbar zu machen. Standardmäßig landet der Dropbox-Ordner mit allen Dateien dabei auf dem Systemlaufwerk, im Falle von Windows also Laufwerk C:. Falls die Dropbox gut gefüllt und der Speicherplatz knapp ist (beispielsweise bei der Arbeit auf einer kleinen SSD oder einem günstigen Windows-Tablet), kann es sich lohnen, die Dateien in der Dropbox auf eine andere Festplatte oder auch auf eine eingelegte SD-Karte zu verschieben. 

Dazu müsst Ihr erfreulicherweise nicht alle Dateien von den Dropbox-Servern neu herunterladen. Der Client des Cloud-Speichers bietet eine vergleichswesie komfortable Lösung, um die Dateien zu verschieben.

So geht Ihr dabei vor:

1. Dropbox-Optionen aufrufen

Öffnet die Einstellungen von Dropbox. Unter Windows klickt Ihr dazu zunächst auf das Dropbox-Symbol unten rechts in der Taskleiste, dann auf das Zahnrad und schließlich auf „Einstellungen“. Auf dem Mac findet Ihr das Icon in der Menüleiste.

2. Neuen Dropbox-Ordner auswählen

In den Einstellungen wechselt Ihr auf den Reiter „Konto“. Hier findet Ihr unter „Speicherort“ den aktuellen Pfad zum Dropbox-Ordner. Klickt nun auf „Verschieben“ und wählt über das eingeblendete Menü den neuen Speicheort für die Dropbox aus. Beachtet dabei, dass der Client den Ordner „Dropbox“ automatisch hinzufügt, Ihr müsst den Namen also nicht manuell eintippen.

3. Bestätigen, warten, glücklich sein

Der Dropbox-Client fragt nun noch einmal nach der Bestätigung und beginnt dann damit, die Dateien an den neuen Speicherort zu verschieben. Wundert Euch nicht, wenn der Client anschließend noch eine Weile das Synchronisierungs-Symbol anzeigt. Das liegt daran, dass Dropbox nach dem „Umzug“ den Dateiindex neu aufbaut.

Das Verschieben des Dropbox-Ordners kann sich übrigens auch dann lohnen, wenn Ihr den Ordner einfacher erreichen wollt. Standardmäßig lagert Drobox die Dateien nämlich ins Benutzerverzeichnis aus, wohingegen ein kurzer Dateipfad wie „D:\Dropbox“ natürlich einfacher zu merken ist.

Über den Autor

Boris Hofferbert

Freier Journalist, seit seligen Amiga-Tagen technikbegeistert, schreibt über Windows, Smartphones, Games und eine Menge anderen Kram

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