Apples iTunes-Store ist und bleibt eine hervorragende Quelle für Musikkäufe im Netz. Das einzige Problem dabei: Obwohl Apple keinen Kopierschutz mehr in den Musikdateien verbaut, liegen die Musikdateien nicht im inzwischen von fast allen Geräten, Autoradios und CD-Playern unterstützten MP3-Format vor, sondern als sogenannte AAC Dateien mit der Endung .m4a, was für „MPEG-4-Audio“ steht. Eigentlich ist AAC als Nachfolgestandard von MP3 deutlich besser: Die Tonqualität pro Dateigröße ist weitaus höher als bei MP3, trotzdem weigern sich viele Geräteanbieter nach wie vor hartnäckig, dieses Dateiformat zu unterstützen. Zum Glück gibt es eine einfache Lösung, die Dateien schnell unter Windows und Mac OS X ins MP3-Format zu überführen, um sie zum Beispiel auf eine CD für das Autoradio zu brennen.

Apples iTunes-Store ist und bleibt eine hervorragende Quelle für Musikkäufe im Netz. Das einzige Problem dabei: Obwohl Apple keinen Kopierschutz mehr in den Musikdateien verbaut, liegen die Musikdateien nicht im inzwischen von fast allen Geräten, Autoradios und CD-Playern unterstützten MP3-Format vor, sondern als sogenannte AAC Dateien mit der Endung .m4a, was für „MPEG-4-Audio“ steht. Eigentlich ist AAC als Nachfolgestandard von MP3 deutlich besser: Die Tonqualität pro Dateigröße ist weitaus höher als bei MP3, trotzdem weigern sich viele Geräteanbieter nach wie vor hartnäckig, dieses Dateiformat zu unterstützen. Zum Glück gibt es eine einfache Lösung, die Dateien schnell unter Windows und Mac OS X ins MP3-Format zu überführen, um sie zum Beispiel auf eine CD für das Autoradio zu brennen.

1. Musikdateien in iTunes auswählen und in Playlist legen
Ganz wichtig vor der Konvertierung ist, dass Ihr Eure Originaldateien in Ruhe lasst: Wenn Ihr auf iTunes-Downloads setzt, solltet Ihr beim AAC-Format bleiben, allein wegen der Klangqualität. Erstellt Euch daher zunächst eine Wiedergabeliste, die Ihr zum Beispiel „Autoradio“ nennt und kopiert alle Songs, die Ihr haben wollt, dorthin. Der Hintegrund für den Umweg über die Playliste ist, dass Ihr Eure Songzusammenstellung auf diese Weise archiviert und später für eine weitere CD optimieren könnt.

Playliste erstellen…

2. Musikdateien auf den Desktop kopieren
Erstellt jetzt einen Ordner auf dem Desktop und zieht Eure Musikdateien aus der iTunes-Playliste hinein. Alle Songs in der Playlist könnt Ihr auf einen Rutsch markieren, indem Ihr auf dem Mac (CMD)+(A) drückt. Unter Windows lautet die Tastenkombination (CTRL)+(A). Die Dateien werden kopiert, wodurch die Originaldateien in iTunes nicht angerührt werden – das ist sehr wichtig, damit Ihr Euch nicht aus Versehen Eure Mediathek zerstört.

… Dateien in einen Ordner auf dem Desktop ziehen…

3. Media Human Audio Converter laden und installieren
Ladet Euch jetzt die Freeware Media Human Audio Converter von der Herstellerwebsite herunter, das es für Windows und Mac OS X gibt. Installiert es wie gehabt auf Eurem Rechner und startet es.

…Media Human Audio Converter herunterladen…

4. Media Human Audio Converter einstellen
Nach dem Programmstart seht Ihr ein Drag & Drop-Fenster, in das Ihr die Dateien hineinziehen könnt. Um die Umwandlung möglichst effektiv zu gestalten, solltet Ihr das Programm jedoch vorher optimieren. Öffnet die Einstellungen („Preferences“) und wählt zunächst unter „General“ die Funktion „Overwrite existing“ und „Remove Source File“. Wechselt danach in „Output“ und setzt als „Output Format“ die für Euch sinnvolle MP3-Qualität. Sinnvoll ist hier 44.100Hz und 256Kbps, da dies der Qualitätsstufe der iTunes-AACs entspricht. Wählt zuguterletzt noch „Convert to source folder“ und schließt die Einstellungen anschließend wieder. Das Programm ist jetzt so eingestellt, dass es die AAC-Originaldateien in MP3s umwandelt, die AAC-Version löscht und die Songs in den Quellordner legt. Auf diese Weise habt Ihr anschließend im in Schritt 2 erstellten Ordner nur noch MP3s.

… einige Einstellungen vornehmen…

5. Musikdateien mit Media Human Audio Converter konvertieren
Zieht nun den Ordner aus Schritt 2 ins Fenster des Audio-Konverters. Anschließend könnt Ihr den Konvertiervorgang starten, indem Ihr auf das „Konvertieren“-Icon (im Bild rot markiert) klickt. Die Konvertierung dauert je nach Rechnergeschwindigkeit und Menge der Musikdateien eine Weile. Anschließend habt Ihr einen Ordner voller MP3-Dateien, die Ihr auf einen Stick oder eine CD ziehen könnt, um sie in Geräten ohne AAC-Abspielfunktion wiederzugeben.

… und die AAC-Dateien in MP3 umwandeln.

Tipp: Ihr könnt Dateien übrigens auch direkt mit iTunes umwandeln, sofern Ihr keine Lust auf zusätzliche Software habt.

Über den Autor

Christian Rentrop

Technikjournalist und Schreiberling aus Überzeugung. Schon als Zweitklässler 1986 mit dem Amstrad CPC angefixt, habe ich mich immer für Computer und Technik interessiert und finde: Computer sind nichts, wovor man Angst haben sollte.

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Kommentare

  • ist doch echte scheiße was apple so macht ,was soll das ????? vorher ging alles so easy ,man brauchte nur die rechte Maustaste drücken .und schon konnte man auf mp3 kopieren !!!!!!!

  • Ich finde es auch etwas doof, dass Apple AAC verwendet, wo MP3 doch seit vielen Jahren der Standard für Musik im Internet schlechthin ist. Alle anderen Shops bieten MP3 an, nur Apple muss mal wieder alles anders machen. OK, AAC mag einen Tick besser klingen, aber im Vergleich mit 320 Kbps MP3 hört man kaum einen Unterschied. Ich muss auch immer erst konvertieren, wenn ich Mucke im Autoradio oder auf der Anlage abspielen will. Aber wenigstens gibt es praktische Tools wie dieses, die die Musikdateien relativ komfortabel umwandeln können, auch wenn dadurch natürlich die Qualität leidet.

    • Naja, AAC ist das Nachfolgeformat von MP3, die Qualität ist schon wesentlich besser. Allerdings hat die Industrie versäumt, das Format gerade in günstigeren Geräten zu unterstützen, selbst mein Autoradio von Skoda frisst die AACs nur, wenn ich einen iPod anschließe, auf CD oder anderen Datenträgern will er sie nicht.