Das iPad ist nicht unbedingt für Kinderhände gedacht – zu teuer, zu wenig robust ist das Gerät. Wenn Ihr aber trotzdem ein altes (oder neues) iPad an Euren Nachwuchs verschenken wollt, solltet Ihr nicht nur darauf achten, das Gerät mit einer Silikonhülle ordentlich zu polstern, sondern auch darauf, dass es kindersicher ist: Ihr solltet zum Beispiel In-App-Käufe und Software-Installationen verbieten. Apples iOS stellt leider nur spärliche Funktionen dafür bereit, hier ist Android ausnahmsweise einmal dank Apps wie Kids Place klar im Vorteil. Trotzdem erlaubt auch Apples Mobilsystem einige Einstellungen zur Erhöhung der Kindersicherheit – wir zeigen Euch, wie Ihr sie nutzt.

Das iPad ist nicht unbedingt für Kinderhände gedacht – zu teuer, zu wenig robust ist das Gerät. Wenn Ihr aber trotzdem ein altes (oder neues) iPad an Euren Nachwuchs verschenken wollt, solltet Ihr nicht nur darauf achten, das Gerät mit einer Silikonhülle ordentlich zu polstern, sondern auch darauf, dass es kindersicher ist: Ihr solltet zum Beispiel In-App-Käufe und Software-Installationen verbieten. Apples iOS stellt leider nur spärliche Funktionen dafür bereit, hier ist Android ausnahmsweise einmal dank Apps wie Kids Place klar im Vorteil. Trotzdem erlaubt auch Apples Mobilsystem einige Einstellungen zur Erhöhung der Kindersicherheit – wir zeigen Euch, wie Ihr sie nutzt.

1. Einschränkungen-Menü in den Einstellungen öffnen
Öffnet die iPad-Einstellungen und tippt dort auf den Punkt „Allgemein“. In diesem Menü findet Ihr den Unterpunkt „Einschränkungen“ – tippt diesen an, um die Einschränkungen zu aktivieren. Übrigens: Das klappt auch auf anderen iOS-Geräten.

Menü „Einschränkungen“ öffnen…

2. Einschränkungen aktivieren
Tippt nun auf „Einschränkungen aktivieren“. iOS möchte jetzt, dass Ihr eine Sperrcode für die Einschränkungen eingebt – dieser sollte nicht der gleiche sein, der auch für die Gerätesperre verwendet wird.

… Codesperre setzen…

3. App-Einschränkungen einstellen
Deaktiviert nun die Schalter für Funktionen, die über den in Schritt 2 eingegebenen Sperrcode geschützt werden sollen. Wichtig sind vor allem die verschiedenen Stores sowie die App-Installation/Deinstallation und die In-App-Käufe. Sind die Schalter deaktiviert, muss bei Nutzung dieser Funktionen der Sperrcode bekannt sein.

… Apps sperren…

4. Zulässige Inhalte definieren
Scrollt jetzt ein wenig herunter. Hier könnt Ihr die Inhalte definieren, die zugelassen werden sollen. Ganz besonders wichtig ist dabei der Punkt „Websites“…

… Einschränkungen definieren…

5. Websites whitelisten
…denn hier könnt Ihr „nur bestimmte Websites“ zulassen, also eine Whitelist erstellen, auf der Ihr selbst Internetseiten definiert, die Euer Kind besuchen darf – alle anderen Seiten werden gesperrt.

… und Websites whitelisten…

6. Datenschutz und weitere Einstellungen
In den nächsten Einstellungsfeldern könnt Ihr angeben, ob Änderungen an Euren Voreinstellungen zugelassen werden sollen. Wählt „Änderungen zulassen“, wenn Euer Nachwuchs an Euren Einstellungen etwas ändern will und „Änderungen nicht zulassen“, wenn der Sperrcode verwendet werden soll. Anschließend ist Euer iPad ohne zusätzliche Software kindersicher.

… und die Änderungsmöglichkeiten sperren.

Über den Autor

Christian Rentrop

Technikjournalist und Schreiberling aus Überzeugung. Schon als Zweitklässler 1986 mit dem Amstrad CPC angefixt, habe ich mich immer für Computer und Technik interessiert und finde: Computer sind nichts, wovor man Angst haben sollte.

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Kommentare

  • hallo.
    alles gut und recht. wenn ich die einschränkung von websites mit nicht jugendfreiem inhalt anklicke, dann kann ich pdfs aus x-beliebigen seiten nicht mehr öffnen. mailanhänge öffnen klappt noch.
    hat jemand tipps?
    lg, edwin

  • Oft ist es Eltern ein Rätsel, was Kinder vor allem während der Pubertät so aushecken. Freilich entwickelt sich bei den Zöglingen auch das Bewußtsein von Privatsphäre und eine Überwachung des iPhones der Kinder ist auch für Eltern nicht ohne guten Grund akzeptabel. Doch gerade der Schutz vor schlechtem Einfluss und die Verhinderung kindlich – jugendlichen Übermuts machen den Einsatz von verlässlicher Spyware nötig.