Überraschung: Auch alte Windows-Recken können noch „neue“ Windows-eigene Werkzeuge entdecken – dieses hört auf den namen psr. Aussagekräftiger ist sicherlich der komplette Name auf Deutsch: Problemaufzeichnung, das Tool zur Problemlösung. Häme über Unkenntnis bitte in die Kommentare. Wie auch immer, das über Win+R und Eingabe von psr zu startende Tool hilft Euch – oder Menschen, die Euch Probleme schildern – Probleme mit Programmen oder Windows selbst so zu zeigen, dass Dritte genau wissen, worum es geht.

Überraschung: Auch alte Windows-Recken können noch „neue“ Windows-eigene Werkzeuge entdecken – dieses hört auf den namen psr. Aussagekräftiger ist sicherlich der komplette Name auf Deutsch: Problemaufzeichnung, das Tool zur Problemlösung. Häme über Unkenntnis bitte in die Kommentare. Wie auch immer, das über Win+R und Eingabe von psr zu startende Tool hilft Euch – oder Menschen, die Euch Probleme schildern – Probleme mit Programmen oder Windows selbst so zu zeigen, dass Dritte genau wissen, worum es geht.

Die Problemaufzeichnung dokumentiert all Eure Maus- und Tastaturaktionen mittels Screenshots und Angabe Eurer Aktion (Klick hier, Eingabe Strg-V in Fenster XY). Das ganze landet als übersichtlicher Report im Format MHT, das sich im Internet Explorer öffnet – inklusive simpler Navigation, Dia-Show-Option und einem noch detaillierteren Textprotokoll. Derartige Protokolle eignen sich hervorragend, um Probleme an die IT-Abteilung, den Server-Admin oder einfach einen versierten Freund zu berichten – jeder hat doch im Freundes-/Familienkreis einen persönlichen IT-Problemlöser, oder ist es selbst. Ob Ihr also Hilfe benötigt oder stellt, psr ist für alle ein nützliches Kommando, zumal es so simpel ist, dass es jeder bedienen kann! Und hier in Aktion:

1. Aufrufen und konfigurieren
Startet das Tool über Win+R und den Befehl psr. Viele Optionen gibt es nicht, lediglich Speicherort und Anzahl der zu speichernden Screenshots. Beginnt die Aufzeichnung über den „Aufzeichnung starten“-Button.

Wirklich bekannt ist psr wohl nicht.

2. Kommentare hinzufügen
Während der Aufzeichnung ist der „Kommentar hinzufügen“-Button aktiv und auf Wunsch bekommt Ihr ein simples Textfenster für Anmerkungen, das schlicht mit in den Screenshot aufgenommen wird – also positioniert das Textfenster sinnvoll.

Dokumentiert Eure Problem mit Kommentaren.

3. Der Bericht
Nach der Aufzeichnung extrahiert Ihr die MHT-Datei aus dem ZIP-Archiv und startet sie per Doppelklick im Internet Explorer. Nach ein paar Erklärungen folgt die hier zu sehende Struktur.

Die Berichte sind ziemlich ausführlich und sehr gut lesbar.

4. Fenster-Markierung
Fenster, die Ihr anklickt, werden im Bericht per grünem Rand hervorgehoben.

Relevante Fenster werden hervorgehoben.

5. Detail-Bericht
Zum Schluss bietet der Bericht noch ein paar mehr Details, von Klick-Koordinaten über Programmversionen bis zu an der Aktion beteiligter Software.

Mehr Input: psr liefert auch Admins die gewünschte Informationstiefe.

Über den Autor

Mirco Lang

Mirco Lang

Am Anfang war der C-64 des großen Bruders des besten Freundes in der Grundschule ...

Der echte Technikwahn kam dann mit einer Ausbildung bei Saturn - als Computer noch erklärt werden mussten, Soundkarten benötigten, ein gutes Monatsgehalt kosteten und das Internet nur bei Nerds und mit 38 kbp/s lief, bestenfalls.

Ein Studium der Informationswirtschaft und ein paar Jahre als Redakteur bei Data Becker später, sitzt hier ein freier Journalist, der auf Old-School-Computing (cli ftw!), Free Software, Frickelei, Kodi und "Hundedinger" steht - und Grauseligkeiten wie Bild und Heftig.co zutiefst verabscheut.

Und sonst so? Sauerländer, BSI-Mitarbeiter, untalentierter Musikinstrumentebesitzer und seit 24 Jahren Skateboarder, ein ziemlich alter. Und manchmal kommt das abgebrochene Philo-Studium wieder durch ...

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