Das PDF-Dateiformat hat gegenüber Office-Docs und anderen Formaten mehrere Vorteile: Einerseits handelt es sich um einen Industriestandard, dürfte also auch in vielen Jahren noch von jedem Betriebssystem lesbar sein, wodurch es sich perfekt als Archivierungsmedium eignet. Andererseits werden die Dokumente aber auch auf jedem Rechner identisch dargestellt, was die Weitergabe von Dokumenten deutlich erleichtert und einen verlässlichen Druck erst ermöglicht. Zu guter Letzt sind PDF-Dateien auch leicht zu bedienen: Vom Browser bis zur Bildbearbeitung gibt es zahlreiche Programme, die die Dateien darstellen können. Leider beherrschet Windows, anders als Mac OS X, bis heute nicht ab Werk die Erstellung von PDF-Dateien – wir zeigen Euch, wie Ihr diese Funktion kostenlos nachrüsten könnt.

Das PDF-Dateiformat hat gegenüber Office-Docs und anderen Formaten mehrere Vorteile: Einerseits handelt es sich um einen Industriestandard, dürfte also auch in vielen Jahren noch von jedem Betriebssystem lesbar sein, wodurch es sich perfekt als Archivierungsmedium eignet. Andererseits werden die Dokumente aber auch auf jedem Rechner identisch dargestellt, was die Weitergabe von Dokumenten deutlich erleichtert und einen verlässlichen Druck erst ermöglicht. Zu guter Letzt sind PDF-Dateien auch leicht zu bedienen: Vom Browser bis zur Bildbearbeitung gibt es zahlreiche Programme, die die Dateien darstellen können. Leider beherrschet Windows, anders als Mac OS X, bis heute nicht ab Werk die Erstellung von PDF-Dateien – wir zeigen Euch, wie Ihr diese Funktion kostenlos nachrüsten könnt.

1. PDFCreator herunterladen
Ladet zunächst das Tool PDFCreator von der Hersteller-Website pdfforge.org herunter. Da es sich um Open-Source-Software und GPL-Lizenz handelt, ist die Nutzung natürlich kostenlos, es gibt auch keine versteckten „Schweinereien“ im Windows-Installer.

PDFCreator herunterladen…

2. PDFCreator installieren
Nach dem Download müsst Ihr das Programm nur noch wie jede andere Software installieren. Klickt Euch einfach durch den Installer, die „Experteneinstellungen“ sind für Normalnutzer nicht relevant, schließlich wollt Ihr ja nur PDF-Dateien erstellen.

… installieren…

3. PDFCreator-Installation überprüfen
Nach der Installation des PDFCreators findet Ihr in Euren Windows-Systemeinstellungen zwei zusätzliche virtuelle PDF-Drucker namens „PDF Architect“ und „PDF Creator“. Die Installation ist damit korrekt abgeschlossen.

… und über virtuelle PDF-Drucker freuen.

4. Datei in einem Programm mit Druckfunktion erstellen oder öffnen
Öffnet jetzt eine beliebige Anwendung mit Druckfunktion. Das kann ein Office-Programm oder ein Browserfenster sein. Öffnet oder erstellt dort ein Dokument.

Dokument öffnen…

5. PDF-Datei mit Hilfe des Druckdialogs erstellen
Startet jetzt die Druckfunktion. Statt Eures normalen Druckers wählt Ihr den virtuellen PDF-Drucker „PDF Creator“ aus und klickt anschließend auf „OK“. Normalerweise würde das Dokument jetzt auf Eurem Drucker ausgegeben, da Ihr jedoch den PDFCreator als Drucker ausgewählt habt, wird das Dokument an diese Anwendung geschickt.

… Druckfunktion aufrufen und PDFCreator als Drucker auswählen…

6. PDF-Datei einstellen und generieren
In der PDFCreator-Oberfläche könnt Ihr das Dokument jetzt benennen und mit Tags versehen, auch den Autor und das Erstelldatum könnt Ihr einfügen. Interessant ist das Menü „Profil“: Hier könnt Ihr zum Beispiel eine „Hohe Komprimierung“ einstellen, um Dokumente mit vielen Bildern möglichst klein zu halten. Klickt anschließend auf „Speichern“, um das PDF auf Eurem Rechner abzulegen.

… und das Dokument einrichten und auf dem Rechner speichern.

Über den Autor

Christian Rentrop

Technikjournalist und Schreiberling aus Überzeugung. Schon als Zweitklässler 1986 mit dem Amstrad CPC angefixt, habe ich mich immer für Computer und Technik interessiert und finde: Computer sind nichts, wovor man Angst haben sollte.

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