Keine Lust auf Edge? In Windows 10 könnt Ihr mit wenigen Klicks den Standardbrowser wechseln – wir zeigen Euch, wie es geht!

Zusammen mit Windows 10 hat Microsoft auch gleich in Form von Edge eine Art Nachfolger des Internet Explorers auf den Markt gebracht – und auf vielen PCs gleich mal zum neuen Standardbrowser erhoben. Wer lieber weiterhin auf Google Chrome, Firefox, Opera oder eine andere Lösung setzt, kann den standardmäßig gestarteten Browser aber mit wenigen Mausklicks ändern.

1. Windows 10-Einstellungen aufrufen

Ihr findet die nötigen Optionen im neuen Einstellungen-Menü von Windows 10. Öffnet dies, indem Ihr das Startmenü aufruft und auf „Einstellungen“ klickt.

2. Menü „Standard-Apps“ öffnen

Klickt in den Einstellungen von Windows 10 zunächst auf das Menü „System“. Um den Standardbrowser zu ändern, klickt Ihr hier im Menü auf der linken Seite auf „Standard-Apps“.

3. Standardbrowser für Windows 10 umstellen

In diesem Menü listet Windows 10 alle Programme auf, die standardmäßig bei der Ausführung von bestimmten Programmen gestartet werden. Die für uns interessante Einstellung befindet sich ganz unten unter dem Punkt „Webbrowser“. Klickt hier die aktuelle Vorauswahl an, um den Standardbrowser zu ändern. Windows 10 präsentiert Euch im eingeblendeten Fenster „App auswählen“ alle derzeit installierten Web-Browser. Klickt einfach den Browser Eurer Wahl an, um diesen in Zukunft standardmäßig zu starten.

4. Optional: Nur bestimmte Dienste mit einem Browser verknüpfen

Bei dieser Einstellung werden Firefox, Chrome und Co. in Zukunft mit allen Diensten verknüpft, für die ein Browser in der Regel zuständig ist. Es ist aber auch möglich, nur bestimmte Dienste – beispielsweise Links zu FTP-Diensten – mit einem Browser zu verknüpfen und den Standardbrowser zu belassen. Klickt dafür unten auf „Standardeinstellungen nach App festlegen“ und sucht im aufklappenden Menü den Browser Eurer Wahl heraus. Klickt dann rechts auf den Menüpunkt „Standards für dieses Programm auswählen“. Hier könnt Ihr nun Schritt für Schritt bestimmen, welche Dateitypen und Dienste mit dem jeweiligen Programm – in unserem Beispiel Firefox – verknüpft werden sollen. Klickt am Ende auf „Speichern“, um die Änderungen zu übernehmen.

Ihr wollt noch mehr Tipps, Tricks und Anleitungen rund um Windows 10? Könnt Ihr haben – einfach hier entlang 🙂

 

Über den Autor

Boris Hofferbert

Freier Journalist, seit seligen Amiga-Tagen technikbegeistert, schreibt über Windows, Smartphones, Games und eine Menge anderen Kram

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