Der Zugriff auf’s Darknet ist auch per Android ganz einfach: Mit dem kostenlosen Tor-Client Orbot und dem sicheren Browser Torfox seid Ihr in 5 Minuten drin.

Wir haben Euch gezeigt, wie Ihr per PC ins Darknet kommt, per iPhone/iPad und was es dort überhaupt zu sehen gibt. Was fehlt noch? Genau, der Zugang via Android, falls Ihr Euch mal unterwegs anonym informieren wollt oder das Bedürfnis habt, ein wenig whistleblowen zu müssen – oder was auch immer Ihr im Darknet treibt. Das ganze ist erfreulich einfach: Installiert den Tor-Client Orbot, beispielsweise über F-Droid oder natürlich Google Play und startet die App.

Ins Darknet per Android-Smartphone

Tappt in der App auf den Browser-Button, um den abgesicherten Browser Torfox zu installieren – und schon könnt Ihr ins Darknet, indem Ihr einfach Onion-Adressen eingebt, also beispielsweise http://torbod7japusejpn.onion/ für den Darknet-E-Mail-Service TorBox. Übrigens: Sowohl Torbot als auch Torfox sind Open-Source-Programme und somit kostenlos, (ziemlich) vertrauenswürdig und werbefrei. Und noch ein Übrigens: Ihr könnt auch ohne Torfox anonymisieren – nämlich via VPN, und zwar für alle Apps!

Orbot installieren

Installiert zunächst Orbot auf Eurem Android-Handy. Die Software erlaubt das Umleiten des gesamten Datenverkehrs über das Darknet. Allerdings solltet Ihr Euch gut überlegen, was Ihr damit machen wollt: Das Onion-Netzwerk ist leider deutlich langsamer als „normale“ Internetverbindungen.

Natürlich könnt Ihr auch spezielle Länder auswählen, etwa, um Ländersperren zu umgehen 😉

Torfox installieren

Zusätzlich solltet Ihr den Tor-Browser installieren und nutzen. Auf diese Weise seid Ihr auf jeden Fall sicher im Deep Web unterwegs.

Orbot + Torfox entspricht in etwa dem Torbundle für Windows.

Darknet besuchen

Nach der Installation könnt Ihr Onion-Websites und damit das Darknet verwenden.

Da Torfox keine Screenshots zulässt, muss es ein Foto tun – hier zu sehen: TorBox.

Über den Autor

Mirco Lang

Mirco Lang

Am Anfang war der C-64 des großen Bruders des besten Freundes in der Grundschule ...

Der echte Technikwahn kam dann mit einer Ausbildung bei Saturn - als Computer noch erklärt werden mussten, Soundkarten benötigten, ein gutes Monatsgehalt kosteten und das Internet nur bei Nerds und mit 38 kbp/s lief, bestenfalls.

Ein Studium der Informationswirtschaft und ein paar Jahre als Redakteur bei Data Becker später, sitzt hier ein freier Journalist, der auf Old-School-Computing (cli ftw!), Free Software, Frickelei, Kodi und "Hundedinger" steht - und Grauseligkeiten wie Bild und Heftig.co zutiefst verabscheut.

Und sonst so? Sauerländer, BSI-Mitarbeiter, untalentierter Musikinstrumentebesitzer und seit 24 Jahren Skateboarder, ein ziemlich alter. Und manchmal kommt das abgebrochene Philo-Studium wieder durch ...

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