Open Source? Free Software? Ach Pustekuchen, ist doch alles nur Gängelei. Da wollen uns Richard Stallman und die Free Software Foundation, sowie Eric S. Raymond und die Open Source Initiative unbedingt mit kostenloser, freier Software versorgen, und was ist ihr Mittel dazu? Lizenzen die kein Schwein versteht (oder liest), die bisweilen viele Auflagen machen, Patentbestimmungen beihnalten, Klauseln über das Erlöschen der Lizenz, Verbote zur Vermischung mit proprietärer Software und und und. Gewährt eine Lizenz Freiheiten, wenn das Einhalten der Freiheitsgarantie Grenzen setzt? Der eine oder andere Programmierer meint ganz klar: Nein – und wollen tun, what the fuck they want to.

Open Source? Free Software? Ach Pustekuchen, ist doch alles nur Gängelei. Da wollen uns Richard Stallman und die Free Software Foundation, sowie Eric S. Raymond und die Open Source Initiative unbedingt mit kostenloser, freier Software versorgen, und was ist ihr Mittel dazu? Lizenzen die kein Schwein versteht (oder liest), die bisweilen viele Auflagen machen, Patentbestimmungen beihnalten, Klauseln über das Erlöschen der Lizenz, Verbote zur Vermischung mit proprietärer Software und und und. Gewährt eine Lizenz Freiheiten, wenn das Einhalten der Freiheitsgarantie Grenzen setzt? Der eine oder andere Programmierer meint ganz klar: Nein – und wollen tun, what the fuck they want to.

Und daher gibt es die wunderbare Unlicensing-„Bewegung“, die Code einfach wortwörtlich beliebig nutzen will. Und was ist deren Mittel? Genau, Lizenzen. Man könnte auch Public Domain ohne Lizenz nehmen, aber Public Domain bedeutet die Aufgabe des Copyrights – und unser achso freies Deutschland gesteht uns das nicht zu. Also doch lizenzieren, beispielsweise mit der Creative Commons Zero, die den lizenzierten Code ins Public Domain stellt, sofern die jeweilige Rechtssprechung das erlaubt, und ansonsten per Fallback-Klausel alle irgendwie möglichen Rechte einräumt. Noch besser ist aber die Do What The Fuck You Want To Public License (WTFPL) – auch wenn selbst diese nicht ohne Einschränkung auskommt:

DO WHAT THE FUCK YOU WANT TO PUBLIC LICENSE
Version 2, December 2004

Copyright (C) 2004 Sam Hocevar

Everyone is permitted to copy and distribute verbatim or modified
copies of this license document, and changing it is allowed as long
as the name is changed.

        DO WHAT THE FUCK YOU WANT TO PUBLIC LICENSE 

TERMS AND CONDITIONS FOR COPYING, DISTRIBUTION AND MODIFICATION

  1. You just DO WHAT THE FUCK YOU WANT TO.

Ich muss bei Veränderungen also den Namen ändern – verständlich, aber schade, denn das wäre genau, what the fuck I want to. Egal, hier ein paar Bilder unter der WTFPL:

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Über den Autor

Mirco Lang

Mirco Lang

Am Anfang war der C-64 des großen Bruders des besten Freundes in der Grundschule ...

Der echte Technikwahn kam dann mit einer Ausbildung bei Saturn - als Computer noch erklärt werden mussten, Soundkarten benötigten, ein gutes Monatsgehalt kosteten und das Internet nur bei Nerds und mit 38 kbp/s lief, bestenfalls.

Ein Studium der Informationswirtschaft und ein paar Jahre als Redakteur bei Data Becker später, sitzt hier ein freier Journalist, der auf Old-School-Computing (cli ftw!), Free Software, Frickelei, Kodi und "Hundedinger" steht - und Grauseligkeiten wie Bild und Heftig.co zutiefst verabscheut.

Und sonst so? Sauerländer, BSI-Mitarbeiter, untalentierter Musikinstrumentebesitzer und seit 24 Jahren Skateboarder, ein ziemlich alter. Und manchmal kommt das abgebrochene Philo-Studium wieder durch ...

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