Männer lieben Spielzeug. Das hat nichts mit kindischem Verhalten zu tun, vielmehr liegt es in der Natur des Mannes, Dinge auszuprobieren und zu erforschen. Das ist jetzt nicht chauvinistisch gemeint, aber Frauen haben dafür leider oft kein Verständnis, sind eher und oft zurecht genervt von all den elektronischen Gadgets, die die Herren der Schöpfung in ihrem Leben zusammensammeln und in ihrer Männerhöhle bunkern, um sie jederzeit stolz herauszukramen, wenn Freunde da sind. Aber sind wir ehrlich, Männer: Ein bisschen mögen wir das auch, wenn wir unsere Frauen mit Spielzeug nerven können, oder? Wir vom Tutonauten haben uns deshalb entschlossen, mal ein paar Gadgets herauszusuchen, deren Damen-Nervfaktor exorbitant ist. Wir garantieren für nichts.

Männer lieben Spielzeug. Das hat nichts mit kindischem Verhalten zu tun, vielmehr liegt es in der Natur des Mannes, Dinge auszuprobieren und zu erforschen. Das ist jetzt nicht chauvinistisch gemeint, aber Frauen haben dafür leider oft kein Verständnis, sind eher und oft zurecht genervt von all den elektronischen Gadgets, die die Herren der Schöpfung in ihrem Leben zusammensammeln und in ihrer Männerhöhle bunkern, um sie jederzeit stolz herauszukramen, wenn Freunde da sind. Aber sind wir ehrlich, Männer: Ein bisschen mögen wir das auch, wenn wir unsere Frauen mit Spielzeug nerven können, oder? Wir vom Tutonauten haben uns deshalb entschlossen, mal ein paar Gadgets herauszusuchen, deren Damen-Nervfaktor exorbitant ist. Wir garantieren für nichts.

Platz 1: Die gigantische Grusel-Spinne

Meine Freundin würde mich töten, wenn ich dieses Ding anschaffen würde. Dabei ist es purer Spaß: Der nicht ganz so kleine Roboter T8x von Robugtix/Amoeba Robotics Ltd. ahmt die Bewegungen einer Spinne eine Spur zu echt nach, um keine Schreikrämpfe zu erzeugen, selbst mich, der eigentlich keine Angst vor Spinnen hat, schaudert es, wenn ich das Video anschaue. Das batteriebetriebene und per Wi-Fi steuerbare Tier aus dem 3D-Drucker ist allerdings mehr als nur ein teurer Schocker für geplagte Arachnophobiker: Er lässt sich programmieren und damit speziellen Einsätzen zuordnen. Das Roboter-Spinnentier ist in den USA bereits erhältlich, in Deutschland leider nicht. Kostenpunkt: 675 US-Dollar.

Platz 2: Die widerliche mechanische Made

Ganz offensichtlich gebaut, um Haustiere und Frauen in den Wahnsinn zu treiben, entfaltet der kleine Larven-Roboter mit dem Charme eines hyperaktiven Massagestabs von Hexabugs sein ganzes widerliches Potential, wenn man ihn einschaltet und auf den Fußboden setzt. Mit hoher Geschwindigkeit robbt er durch die Gegend, stoppt selbstständig vor Hindernissen, die er mit seinem optischen Sensor erkennt, und dreht um. Das macht der Riesen-Silberfisch so lange, bis man ihn einfängt und ausschaltet, die Knopfbatterie den Geist aufgibt, Katze und Hund ihn auffressen oder jemand aus Ekel drauftritt. Anders als die Riesenspinne ist Hexabug Larva auf jeden Fall erschwinglich: Keine 15 Euro muss man dafür beim Elektronik-Riesen um die Ecke berappen.

Platz 3: Das nervige Drohnen-Duo

Wer seiner Holden einmal richtig auf den Geist gehen möchte, greift zu den neuesten Spielzeugen aus dem Hause Parrot, die vor allem mit der ar.drone bekannt geworden sind: Die Mini-Drohne „Jumping Sumo“ und „Rolling Spider“ sind dafür geschaffen, Chaos zu stiften und Mitmenschen die Nerven zu rauben. Beide Drohnen verfügen über eine eingebaute Kamera, die Steuerung erfolgt aus der First-Person-Perspektive mit Hilfe eines Smartphones oder Tablets per WLAN. Besonders schön ist dabei der Sumo: Er flitzt nicht nur schnell durch die Räume, sondern kann auch noch springen, während der „Rolling Spider“ eine Art fahrendes Fluggerät ist, das durch seine Propeller auch an der Decke herumfahren kann und sich sogar aus seinem Fahrgestell abdocken lässt, um wie ein lästiges Insekt durch die Bude zu schwirren. Der Spaß ist allerdings nicht ganz günstig: Rund 150 Euro kostet jedes der beiden Nerv-Geräte.

Über den Autor

Christian Rentrop

Technikjournalist und Schreiberling aus Überzeugung. Schon als Zweitklässler 1986 mit dem Amstrad CPC angefixt, habe ich mich immer für Computer und Technik interessiert und finde: Computer sind nichts, wovor man Angst haben sollte.

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