Bosch Tassimo Charmy: 159,99 € bei Bosch, 54,94 € bei Amazon – und dank 60-Euro-Gutschein billiger als umsonst! Und so geht’s:

Die Tassimo-Kaffeemaschinen haben im Gegensatz zu den sonstigen Kapselmaschinen einen riesigen Vorteil: Die Kapseln heißen hier T-Discs und haben einen Strichcode – so kann die Maschine selbständig Brühtemperatur und Durchlaufmenge bestimmen. Egal, ob Ihr einen Espresso, Capuccino, Kakao, Standard-Kaffee, Tee oder sonst etwas macht, Ihr müsst immer nur auf den einen Knopf drücken. Die Charmy kostet im Tassimo-Shop 159,99 Euro – kostet derzeit bei Amazon 54,94 Euro und bringt einen 60-Euro-Gutschein für den Tassimo-Online-Shop mit. Richtig gehört: Die Maschine ist quasi umsonst – denn Kapseln kauft Ihr ja sowieso. Alternativ könnt Ihr die 60 Euro auch für eine weitere Maschine oder diverses Zubehör ausgeben. 

1-Klick-Lösung dank Strichcodes.

Der Aktionszeitraum läuft bis zum 28.2.2016 (allerdings gibt es diese Aktionen immer wieder mal). Kauft die Maschine bei Amazon (oder sonstwo, der Gutschein ist eine Tassimo-Aktion), registriert Euch auf Tassimo.de (Seriennummer) und reicht Eure Rechnung ein – und schon könnt Ihr die 60 Euro in Kapseln investieren. Wenn Ihr uns unterstützen wollt, kauft über diesen Link bei Amazon.
Ich selbst habe eines der ersten Tassimo-Modelle seit Jahren im Einsatz, muss allerdings sagen, dass der normale Kaffee nicht wirklich trinkbar ist. Nun, ich bin aber bisweilen auch ein ziemlicher Kaffee-Narr mit Siebträgermaschine, Stempelkanne, Standard-Maschine, Aufgussfilter, Kaffee aus kleinen Privatröstereien … Daher nutze ich das Teil hauptsächlich für Kakao (Milka, Suchard, Oreo, Cadbury), aber auch Espresso kann man sehr gut trinken und Kompositionen wie Latte Macciato oder Capuccino sind ebenfalls in Ordnung, wenn man den Aufwand vergleicht. Praktisch: Der eingebaute Wasserfilter macht das Ding auch in Köln brauchbar (Der Songtext „Lieber Gott, gib uns Wasser …“ ist ernst gemeint, hier kommt nur Kalkbrei aus dem Hahn), die Standard-Reinigung ist simpel (Reinigungs-T-Disc) und das Entkalken stellt auch keine große Hürde dar.

Preis – Gutschein = Kein Grund das Ding nicht zu kaufen.

Über das Preis-Leistungs-Verhältnis muss ich wohl nichts sagen – für minus 5,06 Euro sprengt das Teil jede Skala. Für die normalen 54,94 Euro würde ich immer noch sagen: Völlig in Ordnung, guter Kauf. Beim UVP von 159,99 Euro kann ich allerdings nur müde lachen – derartige Preise dienen ausschließlich dafür, Händlern die Möglichkeit einzuräumen, mit 60-Prozent-Preisnachlass und ähnlichem werben zu können. Ach, und nur für den Fall dass hier jemand Schindluder vermutete, das Konzept der Gratismaschine ist ganz simpel: Ihr gebt im Laufe der Jahre Hunderte Euro für die Verbrauchsmaterialien, die T-Discs aus – das bringt dem Hersteller letztlich viel mehr als der einmalige Kaufpreis. Warum das andere Hersteller nicht machen? Nespresso-Kapseln können auch Drittanbieter herstellen, Tassimo-Discs scheinen bislang rein in Bosch-Hand zu liegen. Das heißt zwar, dass es keine billigen Discounter-T-Discs gibt, aber eben kostenlose Maschinen.

Die Seriennummer der Charmy ist hinter dem Wassertank.

P.S.: Die Charmy ist das größte Tassimo-Modell – Gutscheine in Höhe von 30 und 40 Euro gibt es auch für kleinere Modelle. Da kommt Ihr zwar auf keinen Minusbetrag, aber eine Kapselmaschine für unter 10 Euro ist ja auch nicht schlecht.

P.P.S.: Normalerweise würde ich den Artikel erst online stellen, wenn die Gutscheine hier eingetroffen sind – leider dauert die Prüfung der Dokumente laut Mail bis zu zwei Wochen – dann ist der Aktionszeitraum abgelaufen, daher musste der Text jetzt schon hoch.

P.P.P.S.: Es wird sich übrigens um zwei 30-Euro-Gutscheine handeln, die nur separat eingelöst werden können – und versandkostenfrei ist es bei Tassimo ab 40 Euro.

Über den Autor

Mirco Lang

Mirco Lang

Am Anfang war der C-64 des großen Bruders des besten Freundes in der Grundschule ...

Der echte Technikwahn kam dann mit einer Ausbildung bei Saturn - als Computer noch erklärt werden mussten, Soundkarten benötigten, ein gutes Monatsgehalt kosteten und das Internet nur bei Nerds und mit 38 kbp/s lief, bestenfalls.

Ein Studium der Informationswirtschaft und ein paar Jahre als Redakteur bei Data Becker später, sitzt hier ein freier Journalist, der auf Old-School-Computing (cli ftw!), Free Software, Frickelei, Kodi und "Hundedinger" steht - und Grauseligkeiten wie Bild und Heftig.co zutiefst verabscheut.

Und sonst so? Sauerländer, BSI-Mitarbeiter, untalentierter Musikinstrumentebesitzer und seit 24 Jahren Skateboarder, ein ziemlich alter. Und manchmal kommt das abgebrochene Philo-Studium wieder durch ...

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