Inhaltsverzeichnisse sind einfach erstellt, sofern die Gliederung einmal steht. Aber wie sieht es mit Verzeichnissen abseits der Vorgaben für Kapitel, Zitate, Abbildungen und so weiter aus? Auch dies ist mit LibreOffice ganz einfach zu erledigen – wenn Ihr mit Absatz-Formatvorlagen arbeitet, könnt Ihr sogar automatische Witz- oder Code- oder Termin- oder Was-auch-immer-Verzeichnisse pflegen.

Inhaltsverzeichnisse sind einfach erstellt, sofern die Gliederung einmal steht. Aber wie sieht es mit Verzeichnissen abseits der Vorgaben für Kapitel, Zitate, Abbildungen und so weiter aus? Auch dies ist mit LibreOffice ganz einfach zu erledigen – wenn Ihr mit Absatz-Formatvorlagen arbeitet, könnt Ihr sogar automatische Witz- oder Code- oder Termin- oder Was-auch-immer-Verzeichnisse pflegen.

Übersichtsartikel zur Office-Serie.

1. Formatvorlagen nutzen

Ein einfaches Beispiel: Code-Schnippsel sollen in einem separaten Verzeichnis aufgeführt werden. Zunächst wird Code im Writer-Dokument mittels Formatvorlage gekennzeichnet – hier etwa mit einer eigenen (Test-)Vorlage.

Alles, was eine Absatzformatvorlage vorweisen kann, kann auch in ein Verzeichnis gepackt werden.

2. Benutzerdefiniertes Verzeichnis anlegen

Öffnet nun über „Einfügen/Verzeichnisse/Verzeichnisse“ den Verzeichnis-Dialog, wählt als Typ „Benutzerdefiniert“ und unter „Erzeugen aus“ setzt Ihr ein Häkchen an „Vorlagen“. Klickt dann auf die drei Pünktchen daneben, sucht im folgenden Fenster Eure Code-Formatvorlage und rückt sie mit dem Pfeil-Button eine Position nach rechts – das bedeutet, dass diese Formatvorlage der Hierarchiestufe 1 entspricht. (Bei einem Inhaltsverzeichnis wäre entsprechend die Vorlage „Überschrift 1“ ebenso einen nach rechts eingerückt, „Überschrift 2“ zwei nach rechts und so weiter.

Ein Inhaltsverzeichnis ist für LibreOffice auch nur ein Verzeichnis bestimmter Formatvorlagen, hier eben Überschriften – mehr steckt nicht dahinter.

In der Artikelreihe Office-Basics zeigen wir Euch wichtige Grundlagen und die kleinen Tipps und Tricks für Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und Präsentationswerkzeuge. OK, das ist nicht immer spannend, aber ob Ihr nun eine Ausbildungsstelle sucht, Eure Diplomarbeit schreibt, im Backoffice oder sonstwo im Büro arbeitet oder einfach nur daheim einen Brief schreibt oder den Urlaub plant – Office-Kenntnisse benötigt Ihr eigentlich immer. Einsteiger fragen sich vielleicht, wie sie Verzeichnisse erstellen oder Berechnungen anstellen, Fortgeschrittene mögen nach Anpassungsmöglichkeiten wie individuellen Menüs oder Makros suchen und selbst Vollprofis dürften sich hin und wieder mal fragen „Wie war das noch mit der Nummerierung einer Gliederung?“. Wir versuchen hier, eine möglichst breite Wissensbasis aufzubauen, mit kurzen Anleitungen ohne großes Blabla drum herum. Standardmäßig zeigen wir alle Aufgaben in LibreOffice – in der Regel wird es mit OpenOffice genauso klappen, vieles läuft bei MS Office ähnlich. Im Laufe der Zeit werden aber auch Microsoft-Office-spezifische Anleitungen folgen. Die komplette Übersicht findet Ihr – stets aktuell – im Übersichtsartikel zur Office-Serie.

Alles rund ums Office.

Über den Autor

Mirco Lang

Mirco Lang

Am Anfang war der C-64 des großen Bruders des besten Freundes in der Grundschule ...

Der echte Technikwahn kam dann mit einer Ausbildung bei Saturn - als Computer noch erklärt werden mussten, Soundkarten benötigten, ein gutes Monatsgehalt kosteten und das Internet nur bei Nerds und mit 38 kbp/s lief, bestenfalls.

Ein Studium der Informationswirtschaft und ein paar Jahre als Redakteur bei Data Becker später, sitzt hier ein freier Journalist, der auf Old-School-Computing (cli ftw!), Free Software, Frickelei, Kodi und "Hundedinger" steht - und Grauseligkeiten wie Bild und Heftig.co zutiefst verabscheut.

Und sonst so? Sauerländer, BSI-Mitarbeiter, untalentierter Musikinstrumentebesitzer und seit 24 Jahren Skateboarder, ein ziemlich alter. Und manchmal kommt das abgebrochene Philo-Studium wieder durch ...

Sag' Deine Meinung