EasyAcc DP-100 im Test: Bluetooth-Box mit Freisprecheinrichtung, guter Lautstärke, ordentlichem Klang uns sehr guter Verarbeitung.

Die EasyAcc-Bluetooth-Box DP-100 lässt sich kurz abhandeln: Für knapp 30 Euro bekommt Ihr einen 10 Zentimeter hohen und je 6 Zentimeter breiten und tiefen Brüllwürfel, der sich umgehend mit dem Nexus-4-Testgerät verbindet. Die Box hat Anschlüsse für USB-Strom und Klinken-Line-in, drei Buttons für Play/Pause, Laut/Leise und Skippen, ein Mikrofon, einen gummierten Standfuß und fühlt sich dank sehr guter Verarbeitung und ordentlichen 412 Gramm sehr wertig an. Zum Klang: Die Box ist erfreulich laut, scheppert bei voller Lautstärke aber ordentlich – im zu erwartenden Rahmen.

Als Dauerersatz für echte Boxen im heimischen Wohnzimmer taugt der Klang (natürlich) nicht, aber für den Einsatz bei Picknick und Sport, im Bad oder der Küche und so weiter ist er völlig in Ordnung. Es schäppert ein wenig in den Höhen, die Bässe schwächeln ein wenig, doch insgesamt ist der Ton für ein solches Gerät gut. Als Freisprecheinrichtung funktioniert die Box hervorragend, hier sind keinerlei Störgeräusche zu verzeichnen, das Mikro ist laut genug eingestellt. Praktisch: Lautstärkeänderungen werden per Signalton vermittelt. Wenn das Ding jetzt noch eine Akkustandsanzeige hätte … Aber immerhin, der Lithium-Akku ist mit 2.200 mAh ordentlich dimensioniert und soll die 4 Watt Leistung 8 bis 10 Stunden über bis zu 10 Meter sicherstellen. Zum Lieferumfang gehören USB- und Klinkenkabel sowie ein Beutel.

Sehr gute Verarbeitung, Standardzubehör, brauchbarer Klang, recht hohe Lautstärke – für 30 Euro ist die DP-100 durchaus einen Kauf wert.

Fazit

Wer eine erstaunlich gut verarbeitete, laute, problemlos zu bedienende Box für unterwegs und draussen, Küche oder Bad oder als Desktop-Freisprecheinrichtung sucht, die nicht behauptet, ein audiophiles Wunderwerk zu sein, ist mit der EasyAcc DP-100 sehr gut bedient. Allerdings sollte man nicht vergessen, dass die Auswahl an Bluetooth-Boxen in dieser Preisklasse schier endlos ist – anspruchsvolle Lauscher sollten vor Ort vergleichend testen. Ansonsten gibt es den DP-100 derzeit für 29 Euro zum Beispiel bei Amazon.

Mit den Plus-/Minustasten lässt sich skippen und lauter/leiser stellen.

Über den Autor

Mirco Lang

Mirco Lang

Am Anfang war der C-64 des großen Bruders des besten Freundes in der Grundschule ...

Der echte Technikwahn kam dann mit einer Ausbildung bei Saturn - als Computer noch erklärt werden mussten, Soundkarten benötigten, ein gutes Monatsgehalt kosteten und das Internet nur bei Nerds und mit 38 kbp/s lief, bestenfalls.

Ein Studium der Informationswirtschaft und ein paar Jahre als Redakteur bei Data Becker später, sitzt hier ein freier Journalist, der auf Old-School-Computing (cli ftw!), Free Software, Frickelei, Kodi und "Hundedinger" steht - und Grauseligkeiten wie Bild und Heftig.co zutiefst verabscheut.

Und sonst so? Sauerländer, BSI-Mitarbeiter, untalentierter Musikinstrumentebesitzer und seit 24 Jahren Skateboarder, ein ziemlich alter. Und manchmal kommt das abgebrochene Philo-Studium wieder durch ...

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