Mit Alias könnt Ihr auch unter Windows deutlich schneller arbeiten – wenn Ihr denn die schicke Eingabeaufforderung nutzt. Das Zauberwort heißt hier doskey.

Im Linux-Terminal ist es ganz normal, Alias für allen möglichen Kram anzulegen, um etwa in der Bash komfortabel arbeiten zu können. Und welcher Linuxer hat nicht schonmal in der Windows-Eingabeaufforderung hoffnungsvoll ein verschämtes alias-Kommando getippt? Aber auch unter Windows geht das – natürlich weniger komfortabel …

Bei Windows heißt das ganze doskey und macht im Grunde das gleiche wie alias in der Bash. Allerdings verbleiben diese doskey-Alias nur in der aktuellen Session bestehen, Ihr müsst sie also exportieren und in der nächsten Session wieder importieren. Und hier die Befehle zum Anlegen, Ex- und Importieren:

doskey foo-ml=foo.exe -a -b -c
doskey /macros>d:\meine-alias
doskey /macrofile=d:\meine-alias

Das ist natürlich ein uralter Hut und mal ehrlich, wer arbeitet schon in der verdammten Windows-Eingabeaufforderung, allein schon dieser Name … Naja, Ihr könnt den Terminal natürlich kräftig aufmotzen – siehe Tipp Nummer 10: Die böse Kommandozeile 😉

Über den Autor

Mirco Lang

Mirco Lang

Am Anfang war der C-64 des großen Bruders des besten Freundes in der Grundschule ...

Der echte Technikwahn kam dann mit einer Ausbildung bei Saturn - als Computer noch erklärt werden mussten, Soundkarten benötigten, ein gutes Monatsgehalt kosteten und das Internet nur bei Nerds und mit 38 kbp/s lief, bestenfalls.

Ein Studium der Informationswirtschaft und ein paar Jahre als Redakteur bei Data Becker später, sitzt hier ein freier Journalist, der auf Old-School-Computing (cli ftw!), Free Software, Frickelei, Kodi und "Hundedinger" steht - und Grauseligkeiten wie Bild und Heftig.co zutiefst verabscheut.

Und sonst so? Sauerländer, BSI-Mitarbeiter, untalentierter Musikinstrumentebesitzer und seit 24 Jahren Skateboarder, ein ziemlich alter. Und manchmal kommt das abgebrochene Philo-Studium wieder durch ...

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