Adobes Flash-Player ist langsam und unsicher, HTML5 ist eine gute Alternative. Wir zeigen Euch, wie Ihr Flash von Eurem System entfernen könnt.

Adobes Flashplayer ist ein Dauerthema im Web: Er ist nicht mit allen Endgeräten kompatibel, hat regelmäßig mit schweren Sicherheitslücken zu kämpfen und ist obendrein ein echter Hardware- und damit Akkufresser. Gründe, den ollen Player zu benutzen, gibt es eigentlich nicht mehr: Mit HTML5 gibt es eine gute, offene Alternative, die nun auch bei Googles Youtube erste Wahl ist. Wer also Wert auf Sicherheit und Systemleistung legt, sollte Adobes überholte Flash-Technik von seinem System entfernen oder wenigstens blockieren. Wir zeigen Euch, wie Ihr Flash restlos entfernen könnt.

Adobe Flash-Player unter Windows und Mac OS X entfernen

Derzeit gibt es sowohl für Windows, als auch unter Mac OS X eine einfache wie effektive Lösung, um den Flash-Player los zu werden, und die kommt erstaunlicherweise direkt von Adobe in Form eines Uninstallers. Den findet Ihr für Mac OS X hier und für Windows hier. Auf beiden Websites findet Ihr eine kleine Bedienungsanleitung, wie Ihr den lästigen Player mit Hilfe des Programms entfernen könnt, weshalb wir die hier nicht wiederholen möchten.

Browser beenden und Uninstaller ausführen…

Flash-Uninstaller ausführen

Die Bedienung ist allerdings kinderleicht: Ladet Euch den Uninstaller herunter und schließt alle aktiven Browserfenster. Gebt anschließend, sofern der Uninstaller das verlangt, das Administrator-Passwort ein. Nach dem Uninstall-Vorgang könnt Ihr Euren Rechner zur Sicherheit einmal neu starten, anschließend ist das Flash-Zeitalter für Euch beendet. Testet Eure neue Flash-Freiheit am besten auf der Adobe-Flash-Website – wird ein fehlendes Plugin angezeigt, hat alles geklappt.

… Uninstaller durchlaufen lassen…

Schneller und entspannter surfen ohne Flash

Übrigens hat das, neben dem Sicherheits-Aspekt, gleich zwei weitere Vorteile: Gerade ältere Rechner dürften deutlich schneller im Web unterwegs sein, Notebooks und Netbooks dürften obendrein deutlich längere Akkulaufzeiten aufweisen. Zudem dürftet Ihr jetzt deutlich seltener von lästiger Werbung mit automatischen Audio- oder Videosequenzen angequatscht.
Der Nachteil für die Herren der Schöpfung ist leider, dass die ein oder andere Pornoseite nicht mehr funktionieren dürfte. Aber auch diese Anbieter sollte man erziehen, künftig nicht mehr auf Flash-Technik zu setzen – wie übrigens auch alle anderen Video-Anbieter – und zur Konkurrenz wechseln.

… und die neue Flash-Freiheit in allen Browsern genießen.

Über den Autor

Christian Rentrop

Technikjournalist und Schreiberling aus Überzeugung. Schon als Zweitklässler 1986 mit dem Amstrad CPC angefixt, habe ich mich immer für Computer und Technik interessiert und finde: Computer sind nichts, wovor man Angst haben sollte.

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