Microsoft tippen, und automatisch eine Verlinkung erhalten – das könnt Ihr mit vier simplen Doppelpunkten systemweit einrichten – für Vielschreiber.

OK, das hier ist recht speziell: Wenn Ihr viel bloggt oder sonstwo Hypertexte dahintippt, werdet Ihr immer wieder Links auf die Homepages von Microsoft, Apple, Android, Services wie Twitter oder Eure eigene Facebook-Seite oder Amazon-Produkte mit Partner-ID und so weiter setzen. Hier kann Euch AutoHotkey viel Arbeit sparen: Sobald ich, egal wo, das Wort Microsoft schreibe, wird dieses automatisch zum HTML-Link – und das geht selbstverständlich auch für alles andere. Und so geht’s:

Installiert das kostenlose Open-Source-Programm AutoHotkey, eine einfache Skriptsprache zum Automatisieren unter Windows, erstellt eine Textdatei mit der Endung AHK und fügt Einträge folgender Art ein:

::Microsoft::<a href="http://microsoft.com" title="Microsoft" target="_blank">Microsoft</a>

::Google::<a href="http://Google.com" title="Google" target="_blank">Google</a>

::Der Spiegel::<a href="http://spiegel.de" title="Spiegel" target="_blank">Der Spiegel</a>

Anschließend startet Ihr das Skript per Doppelklick. Was auch immer Ihr dann hinter die ersten beiden Doppelpunkte schreibt, wird durch das hinter den zweiten beiden Doppelpunkten ersetzt. Im wesentlichen wird AutoHotkey freilich eher als Textbausteinsystem für Abkürzungen, Floskeln und dergleichen genutzt. Und gerade für Blogger interessant, die mit Amazon-Links etwas dazuverdienen: Man kann zum Beispiel einige Übersichtsseiten einbauen – eine Gadget-Seite könnte etwa immer wieder mal USB-Gadgets verlinken, ohne ständig die Amazon-Partner-Seite konsultieren zu müssen. Genauso könnte man das mit Qnap machen, oder Synology, oder dem Raspberry Pi, Handys von Wiko und so weiter.

Über den Autor

Mirco Lang

Mirco Lang

Am Anfang war der C-64 des großen Bruders des besten Freundes in der Grundschule ...

Der echte Technikwahn kam dann mit einer Ausbildung bei Saturn - als Computer noch erklärt werden mussten, Soundkarten benötigten, ein gutes Monatsgehalt kosteten und das Internet nur bei Nerds und mit 38 kbp/s lief, bestenfalls.

Ein Studium der Informationswirtschaft und ein paar Jahre als Redakteur bei Data Becker später, sitzt hier ein freier Journalist, der auf Old-School-Computing (cli ftw!), Free Software, Frickelei, Kodi und "Hundedinger" steht - und Grauseligkeiten wie Bild und Heftig.co zutiefst verabscheut.

Und sonst so? Sauerländer, BSI-Mitarbeiter, untalentierter Musikinstrumentebesitzer und seit 24 Jahren Skateboarder, ein ziemlich alter. Und manchmal kommt das abgebrochene Philo-Studium wieder durch ...

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