Die Macht der Gewohnheit ist wohl Schuld – per Smartphone gedrehte Videos landen schonmal hochkant auf der Seite. Mit Avidemux dreht Ihr die Clips in ein paar Sekunden und müsst sie nicht mal zeitaufwändig transkodieren. Und wenn Ihr wollt, dürft Ihr die Clips gleichzeitig schärfen, farblich aufbessern, beschneiden und sogar schneiden – jeweils mit ein, zwei Klicks. Und natürlich beherrscht Avidemux, daher der Name, auch das Umwandeln von Format und Container.

Die Macht der Gewohnheit ist wohl Schuld – per Smartphone gedrehte Videos landen schonmal hochkant auf der Seite. Mit Avidemux dreht Ihr die Clips in ein paar Sekunden und müsst sie nicht mal zeitaufwändig transkodieren. Und wenn Ihr wollt, dürft Ihr die Clips gleichzeitig schärfen, farblich aufbessern, beschneiden und sogar cutten – jeweils mit ein, zwei Klicks. Und natürlich beherrscht Avidemux, daher der Name, auch das Umwandeln von Format und Container.

Ladet einfach das gewünschte Video per Drag&Drop, ruft den den Effekte-Dialog über Video/Filters auf und fügt den Rotate-Filter per Doppelklick hinzu, um Euer Handy-Video von der Vertikalen in die Horizontale zu drehen. Wenn Ihr Format und Container (AVI, MKV, etc.) nicht ändern wollt, setzt im Hauptfenster Video- und Audio-Output auf „Copy“ und speichert das Video per Strg+S, das Datei-Menü oder das linke Disketten-Symbol (das rechts speichert das Projekt).

Der Klassiker Avidemux ist schnell, einfach und bietet doch allerlei nützliche Filter und simple Schnittfunktion.

Nachtrag: Und wenn Ihr schon dabei seid: Hochkant-Videos sind nicht unbedingt schick, über den Crop-Filter könnt Ihr solche Clips oben und unten beschneiden (wie es auch direkt auf dem iPhone geht) und etwa im 4:3-Format verwenden:

Kamp dem Hochkantvideo: Per crop-Filter wählt Ihr einen Ausschnitt – per resize-Filter würde das Bild verzerrt.

Tipp: Über die A-/B-Buttons unten im Hauptfenster setzt Ihr Anfangs- und Endpunkte im Clip – den markierten Bereich entfernt Ihr einfach per Entf-Taste.

Über den Autor

Mirco Lang

Mirco Lang

Am Anfang war der C-64 des großen Bruders des besten Freundes in der Grundschule ...

Der echte Technikwahn kam dann mit einer Ausbildung bei Saturn - als Computer noch erklärt werden mussten, Soundkarten benötigten, ein gutes Monatsgehalt kosteten und das Internet nur bei Nerds und mit 38 kbp/s lief, bestenfalls.

Ein Studium der Informationswirtschaft und ein paar Jahre als Redakteur bei Data Becker später, sitzt hier ein freier Journalist, der auf Old-School-Computing (cli ftw!), Free Software, Frickelei, Kodi und "Hundedinger" steht - und Grauseligkeiten wie Bild und Heftig.co zutiefst verabscheut.

Und sonst so? Sauerländer, BSI-Mitarbeiter, untalentierter Musikinstrumentebesitzer und seit 24 Jahren Skateboarder, ein ziemlich alter. Und manchmal kommt das abgebrochene Philo-Studium wieder durch ...

Sag' Deine Meinung