Eine Website durch ein Spiel durchforsten? Das geht jetzt! Mit dem Robot-Finds-Kitten-Fork yarfORk. Aus Anlass des I Love Free Software Day am heutigen Freitag den 14. Februar (häufig als so genannter „Valentinstag“ missdeutet), gibt es jetzt einen Tutonaut-Fork des beliebten ASCII-Spieleklassikers. Nun, ein großer Mainstream-Klassiker und Kassenschlager war Robot finds Kitten vermutlich nie – obwohl es darum geht, ein süüüüüßen Kittekätzchen zu finden. yarfORk spendiert Euch im Gegensatz zum Original allerdings Links zu über 70 Tutonaut-Workshops und – Sakrileg! – kann jetzt auch Bilder hinter Nicht-Kitten-Objekten verstecken!

Und warum das ganze? Am I Love Free Software Day soll man zeigen, dass und warum man Freie Software liebt. Und die Möglichkeit, Software nach eigenen Vorstellungen abwandeln zu können, ist ein guter Grund. Übrigens auch dann, wenn man das selbst nicht kann – so kommt Ihr etwa an Dinge wie den sicheren Browser Dragon von Commodo, der ein Fork vom Firefox ist. Apropos Fork: yarfORk ist auch ein Fork, also eine abgewandelt Version eines bestehenden Projekts. yarfk ist eine Fan-Konversion des original Robot finds Kitten für den Browser und steht für yet another robotfindskitten – da gibt es nämlich jede Menge von. yarfORk ist wiederum ein Fork von yarfk. Forken könnt Ihr etwa unter Github ganz einfach über einen entsprechenden Button an den einzelnen Projekten – und schon seid Ihr Euer eigener Software-Projektleiter. Und vielleicht fällt Euch ja was sinnvolleres ein … .
Und noch eine Bitte an alle mutigen Tester: Nicht verdammen, wenn was nicht funktioniert – es handelt sich um eine erste (und vermutlich letzte) Version eines Spiels eher mäßigerer Seriösität. Aber mit HTML5-fähigem Browser auf einem Bildschirm >8 Zoll sollte alles funzen – Gut Holz!

yarfORk hat die Grenzen des ASCII mutig überwunden und zeigt BILDER

Über den Autor

Mirco Lang

Mirco Lang

Am Anfang war der C-64 des großen Bruders des besten Freundes in der Grundschule ...

Der echte Technikwahn kam dann mit einer Ausbildung bei Saturn - als Computer noch erklärt werden mussten, Soundkarten benötigten, ein gutes Monatsgehalt kosteten und das Internet nur bei Nerds und mit 38 kbp/s lief, bestenfalls.

Ein Studium der Informationswirtschaft und ein paar Jahre als Redakteur bei Data Becker später, sitzt hier ein freier Journalist, der auf Old-School-Computing (cli ftw!), Free Software, Frickelei, Kodi und "Hundedinger" steht - und Grauseligkeiten wie Bild und Heftig.co zutiefst verabscheut.

Und sonst so? Sauerländer, BSI-Mitarbeiter, untalentierter Musikinstrumentebesitzer und seit 24 Jahren Skateboarder, ein ziemlich alter. Und manchmal kommt das abgebrochene Philo-Studium wieder durch ...

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