Wieviel Watt braucht Euer PC-Netzteil? Ein kurzer Test zeigt den maximalen Wattbedarf für Eurer System. Außerdem gibt’s ein paar Tipps zum Netzteilkauf.

Wenn man nach einem ATX-Netzteil für den Rechner fragt, kommt entweder Kollege Apple-Hippy-Rentrops Kommentar „Atx-Netzteil? Ernsthaft? ;)“, oder eine lange Liste von Netzteilen mit 400 bis 800 Watt – wieviel muss es sein? Ganz einfach: Schaut bei bequiet!-Hersteller Listan vorbei, dort gibt es einen Online-Konfigurator, bei dem Ihr Prozessor, Grafikkarte, Anzahl der Festplatten, Lüfter und RAM-Bausteine angebt und den maximalen Verbrauch bekommt – und natürlich eine Liste passender bequiet-Netzteile, die Ihr freilich ignorieren könnt. Und noch ein paar Tipps zum Netzteilkauf:

Billigheimer: Seid vorsichtig bei Billig-Netzteilen für 25 Euro – die Dinger werden nicht umsonst gerne Chinaböller genannt. Beim Strom spart Ihr an der falschen Stelle.
Graka-Anschlüsse: Achtet bei günstigen Netzteilen darauf, dass auch wirklich die passenden Grafikkartenanschlüsse vorhanden sind, die bei den Billigheimern öfters mal fehlen.
Bauform: „Normale“ PCs, also die schicken Dauerbrenner Midi-/Big-Tower, benötigen ATX-Netzteile – da passen dann aber auch alle!
Kabelmanagement: Das bedeutet, dass nicht alle Anschlüsse an einem dicken, fixen Kabelstrang hängen, sondern mehrere separate Kabel nach Bedarf eingesteckt werden können – das spart Platz im Gehäuse und verbessert so die Lüftung, was den Rechner tendenziell leiser und sparsamer macht.
Leistung: Natürlich solltet Ihr die Leistung nicht zu knapp wählen – wenn Ihr aufrüstet oder Dutzende sonstige Geräte am PC betreibt, braucht Ihr Reserve. Außerdem sollte das Netzteil vorzugsweise nicht ständig am Limit laufen.

Ein paar Angaben und schon wisst Ihr, wieviel Watt Ihr maximal benötigt.

Ergebnis

Das Ergebnis.

Über den Autor

Mirco Lang

Mirco Lang

Am Anfang war der C-64 des großen Bruders des besten Freundes in der Grundschule ...

Der echte Technikwahn kam dann mit einer Ausbildung bei Saturn - als Computer noch erklärt werden mussten, Soundkarten benötigten, ein gutes Monatsgehalt kosteten und das Internet nur bei Nerds und mit 38 kbp/s lief, bestenfalls.

Ein Studium der Informationswirtschaft und ein paar Jahre als Redakteur bei Data Becker später, sitzt hier ein freier Journalist, der auf Old-School-Computing (cli ftw!), Free Software, Frickelei, Kodi und "Hundedinger" steht - und Grauseligkeiten wie Bild und Heftig.co zutiefst verabscheut.

Und sonst so? Sauerländer, BSI-Mitarbeiter, untalentierter Musikinstrumentebesitzer und seit 24 Jahren Skateboarder, ein ziemlich alter. Und manchmal kommt das abgebrochene Philo-Studium wieder durch ...

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