Wenn Ihr häufig umfangreiche Screen-Videos aufnehmen, schneiden und produzieren wollt, lohnt sich der Griff zum kommerziellen Camtasia Studio – die 229 Euro sind gut angelegt. Um simple Videos des Bildschirms, einzelner Fenster oder eines Bildschirmbereichs aufzuzeichnen, genügt auch das kostenlose Screencast Capture Lite. Praktisch: Das Tool visualisiert auf Wunsch Mauszeiger, Mausklicks und gedrückte Tasten. Und wie üblich kann auch das Bild einer Webcam gesichert werden.

Ein Tipp zur etwas ungewöhnlichen Bedienung: Ihr müsst über den „Screen preview“-Button die Vorschau starten, erst dann lässt sich der „Start recording“-Knopf drücken. Ansonsten gibt es hier nicht viel zu bestaunen, Ihr könnt noch den Container ändern (AVI, MP4, etc.) oder nach der Aufzeichnung nach OGG konvertieren, aber letztlich überzeugt Screencast Capture Lite durch die Einfachheit. Kleiner Wermutstropfen: Auf einigen Systemen ist das Tool etwas buggy und stürzt gerne mal ab.

Einfach, aber mit allen wirklich wichtigen Features: Screencast Capture Lite.

Auch gedrückte Tasten werden auf Wunsch visualisiert – super, um Tastenkürzel zu erklären.

Über den Autor

Mirco Lang

Mirco Lang

Am Anfang war der C-64 des großen Bruders des besten Freundes in der Grundschule ...

Der echte Technikwahn kam dann mit einer Ausbildung bei Saturn - als Computer noch erklärt werden mussten, Soundkarten benötigten, ein gutes Monatsgehalt kosteten und das Internet nur bei Nerds und mit 38 kbp/s lief, bestenfalls.

Ein Studium der Informationswirtschaft und ein paar Jahre als Redakteur bei Data Becker später, sitzt hier ein freier Journalist, der auf Old-School-Computing (cli ftw!), Free Software, Frickelei, Kodi und "Hundedinger" steht - und Grauseligkeiten wie Bild und Heftig.co zutiefst verabscheut.

Und sonst so? Sauerländer, BSI-Mitarbeiter, untalentierter Musikinstrumentebesitzer und seit 24 Jahren Skateboarder, ein ziemlich alter. Und manchmal kommt das abgebrochene Philo-Studium wieder durch ...

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