Fuck. Was für eine verkackte Nachricht: 4 Ex-Mitarbeiter von Tutonaut.de bewerten uns insgesamt nur mit 4,33 Punkten auf Xings Arbeitgeber-Portal kununu. Da fand uns wohl einer echt mies. Klar: Unterirdische Bezahlung, 18-Stunden-Tage, Urlaub? – Ha!, null Tageslicht, ätzende Kollegen – naja, war ja nur ein Schreibsklave. Aber hey, da war doch noch ein Problemchen: Außer Boris, Christian und mir gibt’s hier keine Mitarbeiter, und es gab auch nie welche. Wer also sind diese 4 Flachpfeiffen?

Fuck. Was für eine verkackte Nachricht: 4 Ex-Mitarbeiter von Tutonaut.de bewerten uns insgesamt mit nur 4,33 Punkten auf Xings Arbeitgeber-Portal kununu. Da fand uns wohl einer echt mies. Klar: Unterirdische Bezahlung, 18-Stunden-Tage, Urlaub? – Ha!, null Tageslicht, ätzende Kollegen – naja, war ja nur ein Schreibsklave. Aber hey, da war doch noch ein Problemchen: Außer Boris, Christian und mir gibt’s hier keine Mitarbeiter, und es gab auch nie welche. Wer also sind diese 4 Flachpfeiffen?

Ein Besuch auf kununu gibt auch keine Auskunft – Tutonaut ist dort nicht bekannt. Natürlich nicht. Irgendein Dämlack hielt es wohl für eine gute Idee, mit diesem Unsinn Besucher, Klicks und Werbegeld einzutreiben. Jungs, das ist ganz schlechter Stil. Wiener Schmäh? Am Arsch! In Wien ist die kununu GmbH daheim, Xing agiert als Seitenbetreiber. Bei Tutonaut funktioniert dieser Mini-Nepp freilich nicht, aber bei größeren Firmen dürfte das eine oder andere Opfer willig genug sein, darauf reinzufallen – was der Ex-Kollege über den eigenen Arbeitgeber denkt als Köder hat schließlich schon fast den emotional-erpresserischen Charakter von heftig.co.

Ex-Mitarbeiter von Tutonaut.de? Da hat wohl ein Marketing-Äffchen von kununu zu reife Bananen genascht.

Also böses kununu: Ihr PIIEP könnt mich PIIEP PIIEP PIIEP PIIEP und außerdem seid Ihr PIIEP PIIEP PIIEP … Egal, worauf ich hinaus will ist wohl klar: Setzt kununu.com auf Eure Blacklist, besucht die Seite nicht – wer so einen Mist verbreitet, muss damit rechnen, dass zumindest ich für meinen Teil keiner einzigen Bewertung traue.

Angepisst,
Mirco

P.S.: Wenn Ihr ähnliche Mails bekommen habt, die offenbar Unsinn sind – oder gar unsere Tutonaut-Mail -, schreibt uns.

*Ich hätte Euch ja auch so zugetraut, den Sinn des Artikels zu verstehen, aber die sklaventreiberische Redaktionsrichtlinie hat mich zum Rant-Prefix gezwungen, fehlen nur noch die Ironie-Tags …

Über den Autor

Mirco Lang

Mirco Lang

Am Anfang war der C-64 des großen Bruders des besten Freundes in der Grundschule ...

Der echte Technikwahn kam dann mit einer Ausbildung bei Saturn - als Computer noch erklärt werden mussten, Soundkarten benötigten, ein gutes Monatsgehalt kosteten und das Internet nur bei Nerds und mit 38 kbp/s lief, bestenfalls.

Ein Studium der Informationswirtschaft und ein paar Jahre als Redakteur bei Data Becker später, sitzt hier ein freier Journalist, der auf Old-School-Computing (cli ftw!), Free Software, Frickelei, Kodi und "Hundedinger" steht - und Grauseligkeiten wie Bild und Heftig.co zutiefst verabscheut.

Und sonst so? Sauerländer, BSI-Mitarbeiter, untalentierter Musikinstrumentebesitzer und seit 24 Jahren Skateboarder, ein ziemlich alter. Und manchmal kommt das abgebrochene Philo-Studium wieder durch ...

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1 Kommentar

  • Witzig. Ich wurde mit „Redaktionsbüro Rheinwort“ angeschrieben: „Lieber Herr Rentrop,

    schon 50 Ihrer (Ex-)Kollegen haben Redaktionsbüro Christian Rentrop | Rheinwort als Arbeitgeber auf kununu bewertet. Der aktuelle Bewertungsdurchschnitt liegt bei 3,2 von 5 Sternen.“

    Einziger Mitarbeiter war, bin und wird in nächster Zeit meine Wenigkeit sein. Unfassbar frech.