Nach gut zwei Jahrzehnten Windows habe ich genug – eine persönliche Geschichte eines Windows-Fans und seines langen Wegs auf die „andere“ Seite.

Okay, Windows, wir müssen reden. Wir waren ziemlich lange so etwas wie Freunde, wir hatten unsere Aufs und Abs, wir kamen privat wie beruflich mal mehr, mal weniger gut miteinander zurecht. Wir hatten beide unsere schwierigen Phasen (du warst mal Vista, ich hatte mal lange Haare…) und gemeinsame Highlights. Aber nun, liebes Windows, wird es Zeit für etwas Neues. Und hey, es liegt nicht an dir. Es liegt an mir. Das heißt… Wem mache ich etwas vor… Nein, es liegt an dir!

Schon gut, schon gut, ich werde jetzt nicht die ganze Zeit in diesem Windows-Anredestil weitermachen (alleine schon, weil sich die vermeintliche Kreativität dahinter ziemlich schnell abnutzt 😉 ). Aber das hier ist so etwas wie mein Abschiedsbrief an Microsoft und Windows im Allgemeinen. Seit mehr als 20 Jahren ist Windows mein Haus- und Hof-Betriebssystem. Ich war zwischendurch fast schon sowas wie ein „Fanboy“. Hey, in meinem jugendlichen Leichtsinn habe ich sogar am glorreichen Erstverkaufstag von Windows 95 hart ersparte 199 deutsche Mark (für die Jüngeren unter Euch: Das war mal ’ne Währung…) für ein Update von DOS 6.2.2 hingeblättert. Seitdem habe ich jede Windwos-Version mehr oer weniger intensiv genutzt (ja, auch Windows ME und Windows Vista – ich war hardcore :-D). Das System war nicht nur privat, sondern auch im Job mein ständiger Begleiter, der Untersatz auf unzähligen Laptops, Desktops und später auch Tablets. Ich habe mich in der Registry ebenso zurechtgefunden, in den Tiefen des System32-Ordners und diveren Konfigurationsdateien. Die Begeisterung für all das hat mich in meiner Zeit als IT-Redakteur sogar zum redaktionellen Leiter eines Windows-Magazins gemacht, woran ich wirklich Freude hatte.

Windows ME in all seiner Schönheit – ja, mit so etwas habe ich tatsächlich mal gearbeitet 😉 (Quelle: guidebookgallery.org)

Ich habe Hunderte von Artikeln und Tausende von Seiten zu allen möglichen Geschmacksrichtungen von Windows geschrieben und redigiert, ich war in den Systemordnern ebenso zuhause wie auf der Kommandozeile, der Computerverwaltung oder der Wiederherstellungskonsole. Ich habe sinnvolle und weniger sinnvolle Tuning-Maßnahmen ausprobiert, Windows virtualisiert und gespiegelt, es von Viren und anderen Schädlingen befreit, repariert und sogar mal gecrackt (alles natürlich vor dem Hintergrund der journalistischen Recherche für Euch, die Leser 😀 ). Ich habe Treiber aktualisiert und Gaming-Performance optimiert, Netzwerke eingerichtet und unzählige Stunden mit Frickeleien und Troubleshooting verbracht, den Windows-Alltag mit Tools und anderem Jedöhns vereinfacht, jeden Aspekt des Systems an meine Anforderungen angepasst… Kurz: Ich habe eine ganze Menge mit Windows gemacht.

Und. Ich. Bin. Es. Leid.

Denn auch wenn vieles von dem, was ich hier schreibe, eine Menge Spaß gemacht hat, geht es mir nach rund 20 Jahren einfach nur noch auf den Keks. Ich habe keine Lust mehr, nach umfangreichen Microsoft-Patchdays darauf zu hoffen, dass meine Windows-Kiste noch rund läuft, keinen Spaß mehr daran, die unzähligen und teils unglaublich wirren Wehwehchen von Windows zu flicken. Lange war ich mit Windows 7 und auch Windows 8/8.1 im Grunde zufrieden, habe die Systeme sogar ganz Fanboy-like verteidigt, aber die Realität holte mich immer wieder ein. Selbst auf gut „gepflegten“ Systemen wird Windows irgendwann langsam, fährt nicht mehr sauber runter, hakt oder spuckt merkwürdige Fehlermeldungen aus, die selbst Google-Suchen nicht kennen. Und deshalb kehre ich Windows nach all den Jahren den Rücken – und zwar in Richtung Mac OS X.

Go home, Windows, you’re drunk!

Vom Thinkpad zum MacBook

Doch wie kam es dazu? Nun, es begann mit einem Fehler, für den Windows freilich überhaupt nichts kann: Das Scharnier meines Lenovo Thinkpad Edge 130 gab wenige Monate nach dem Kauf seinen Geist auf und es musste in Reparatur – die sich seeeeehr lange hinzog. In der Praxis war das kleine Thinki in erster Linie so etwas wie meine mobile Schreibmaschine, die ich auf Bahnfahrten oder schlichtweg auf dem Sofa benutzt habe. Nun wollte ich nicht mehrere Wochen auf eben diese Funktion verzichten und war nach der eher durchwachsenen Erfahrung mit dem Edge ohnehin auf der Suche nach einer Alternative. Und die fand ich bei AsGoodAsNew, wo es ein 2013er MacBook Air 11 für rund 600 Tacken gab. Rein hardwaretechnisch finde ich die MacBook Air-Reihe seit meinem ersten Kontakt im Jahr 2008 interessant, bislang hielt mich aber das Betriebssystem vom Wechsel ab. Ich hatte 2011 für ein Redaktionsprojekt rund vier Wochen lang mit Mac OS X zu tun und bin in dieser Zeit so ganz und gar nicht mit dem System warm geworden. Daher: Skepsis, aber der Gedanke „Hey, du kannst ja per Bootcamp Windows darauf nutzen“ hat mich dann doch zum Kauf verführt (immerhin gab es ja auch die Option, das Ding 30 Tage lang wieder zurückzuschicken).

Mit einem kaputten Thinkpad begann der größte Paradigmenwechsel meiner persönlichen Computer-Geschichte

Tja, und was dann geschah, wird Euch überraschen… Oha, verzeiht mir den Heftig.co-Ausrutscher, aber ich war selber überrascht: Mac OS X war wie die Lösung all jener Probleme, mit denen ich mich seit Jahren herumschlagen musste.

Um es kurz zu machen: Es ist toll! Backups laufen dank Time Machine vollautomatisch (und sind dabei wesentlich flexibler als Windows halbgarer Dateiversionsverlauf), der Wechsel aus dem Standby in den Betrieb funktioniert in Sekundenschnelle, Neustarts nach Updates oder Installationen sind die absolute Ausnahme, ein Virenschutz überflüssig, für die Anzeige von PDFs, Bildern und Co. muss ich dank Mac-Vorschau keine externen Tools installieren, das System ist durchsetzt von sinnvollen Funktionen wie systemweiten Autotext-Hilfen – und dass ein modernes Betriebssystem mit 4 GB RAM SO rund laufen kann, hatte ich nach Jahren mit Windows auch nicht mehr auf dem Schirm. Mein Plan, primär auf Windows zu setzen und „nur“ von der guten Hardware zu profitieren, wurde relativ schnell aufs Eis gelegt.

Vieles anders, alles besser?

Natürlich gab es gefühlt 1001 Sache, an die ich mich gewöhnen musste und auch nach vielen Wochen vermisse mir immer noch das eine oder andere Programm aus der Windows-Welt (zum Beispiel ein richtig guter 2-Fenster-Dateimanager oder eine brauchbare Portierung von XNView – die Mac-Version davon ist eher mau), aber sonst? Nun, sagen wir es einfach so, ich konnte mich lange nicht mehr so gut auf die eigentliche Arbeit konzentrieren, wie nun unter Mac OS X. Die ganze Systempflege und der damit verbundene Overhead sind auf ein Minimum reduziert, selbst in einem absoluten „worst case“ muss ich mir dank der Möglichkeit, Mac OS X über das Internet neu zu installieren keine Sorgen mehr machen (oder mich fragen, wo denn nun der USB-Stick mit meiner Windows-Wiederherstellungsumgebung ist ;), kurz: Apples bekannte Gebetsmühlenphrase „It just works“ geht in diesem Fall tatsächlich auf.

Wenn die Windows-Problembehandlung wegen Problemen nicht starten will, ist es irgendwann einfach genug (und ja, das ist mir wirklich genau so passiert!)

Hinzu kommt eine wichtige Erkenntnis im Bezug auf die Dinge, die ich oben rund um meine Windows-Arbeit vom Stapel gelassen habe: Ich mag das alles nicht mehr. Mein Arbeitsalltag hat sich verändert, als freier Journalist ist die Zahl an Aufträgen, die man mit Windows-Gefrickel bekommt, in den vergangenen Jahren überschauberer geworden,die Interessen haben sich verändert und auch bei mir selbst steht die Anwendung mittlerweile höher im Kurs als der Spaß am Basteln. Das alles kann Windows trotz aller Verbesserungen in den letzten Jahren nicht bieten. Ach, und ehe Ihr fragt: Auch Linux nicht. Selbst auf der vergleichsweise gut unterstützen Lenovo Thinkpad-Plattform sind meine Versuche, mich an Linux Mint zu gewöhnen, immer wieder an fehlender Treiberunterstützung und nervigen Alltagsdingen gescheitert (sei es die deutlich kürzere Akkulaufzeit im Vergleich zu Windows 8, sei es die Tatsache, dass ich zum dauerhaften Einbinden einer NAS als Laufwerk eine TEXTDATEI editieren muss – in dem Moment kam es mir vor wie ein bizarrer Rückschritt in schlechte, alte config.sys-Zeiten…). Nope, Mac OS X war und ist für mich der Ausweg aus dem Betriebsystem-Frust. Und auch wenn diverse Menschen in meinem Freundes- und Bekanntenkreis mich deshalb belächeln – immerhing habe ich jahrelang gegen den Mac geschossen – muss ich sagen, dass ich meine Meinung geändert habe.

Windows lebt virtuell weiter – und zum Zocken 😉

Und nun kommt der (fast) komplette Umstieg anstelle des zunächst geplanten Parallelbetriebs. Den Ausschlag dafür gaben die zurückliegenden Tage: Mein ziemlich gut ausgestattetes Leovo Thinkpad T430 (SSD, Core i5, 16 GB Ram…) – mein bisheriger Haupt-Arbeitsrechner und eigentlich ein Rennpferd in Sahchen Windows-Alltag – wird seit einigen Tagen unter Windwos 8.1 zur absoluten Schnecke: Jeder Klick erfordert Geduld, Systemmenüs lassen sich zum Teil nicht mehr aufrufen etcpp. Hinzu kommt, dass nach dem Oktober-Patchday der Ruhezustand und Standby-Modus partout nicht mehr funktionieren und sämtliche Reparaturmaßnahmen bislang ins Leere laufen. Ach ja, und Chrome will neuerdings nicht mehr starten, weil angeblich irgendwelche Admin-Einstellungen nicht passen. Letzteres kam ebenso aus dem Nichts wie alles andere auch. Denn: Auch wenn die Zeilen da oben vielleicht anderes implizieren, lasse ich meine Produktivsysteme so gut es geht im „Grundzustand“ – kein Gefrickel, nur die nötigsten Programme, ihr wisst schon. Alles andere passiert in der virtuellen Maschine, die schönste Spielwiese für den Bastelgeek von Welt ;-). Nein, Windows ist und bleibt irgendwie Windows. Zwar gibt es heute kaum noch Bluescreens, doch ganz aus seiner Haut kann das System scheinbar nicht.

Hinten: Windows 8.1 auf dem Thinkpad in Neustart-Endlosschleife. Vorne: Die Lösung für das Problem

Darum nun der radikale Schnitt: Die Thinkpads kommen weg, das Air wird durch einen hochgezüchteten Mac Mini 2012 ergänzt und die Windows-Arbeit läuft in Zukunft vollständig über Parallels oder Virtual Box. Hier macht Windows 8 schon auf dem „kleinen“MacBook Air mehr Freude, als auf vielen „echten“ Laptops, die ich bislang hatte. Und natürlich werde ich auch nicht ganz auf Windows verzichten, weil das alleine vom Job her nicht klappt – schließlich gibt es ja auch noch Tutos, die geschrieben werden müssen 😀 Gespannt bin ich zudem auf Windows 10, bei dem Microsoft eine ganze Menge richtig zu machen scheint. Allerdings glaube ich nicht, dass die grundlegenden Probleme (die Vermüllung durch Registry und wirrer Dateistrukturen) früher oder später doch wieder ein Thema bleibem, denn schließlich ist der Unterbau nach wie vor der selbe.

Windows 8.1 in seinem gemütlichen neuen Zuhause

Ich will hier auch niemanden zum Mac-Fanboy bekehren und werde auch in Zukunft nicht die Computer-Version eines Ex-Rauchers (sprich: Ich werde zufriedene Windows-User nicht öffentlich beleidigen und zusammenfalten 😉 ). Doch für mich war der Schritt nun richtig, denn ich will endlich mal wieder Spaß an einem System haben. Und außerdem werde ich zumindest bis auf Weiteres auch einen Gaming-Rechner betreiben, auf dem Windows 7 seinen Dienst verrichtet – Dragon Age Inquisition und co. machen in der Mac-VM schließlich wenig Spaß :). Hier liegt auch mein großes Magengrummeln im Bezug auf die Apple-Welt: Die eingeschränkten Hardware-Möglichkeiten. Da ich zwei gute Monitore besitze, hab ich am iMac mit seinem Schminkspiegel-Display wenig Interesse, und Gaming ist jenseits der Hardcore-Ausführungen ohnehin kein großes Thema auf dem Mac. Die kurze Überlegung, mir einen Hackintosh zusammenzuzimmern, habe ich dann auch schnell verworfen, weil ich dann die gleichen Probleme befürchte, von denen ich gerade fliehen will (Treibersuche, Konfigurationsdateien, Update-Probleme). Auch am Mac  ist bei Weitem nicht alles Gold, was glänzt, aber es ist zumindest ein gutes Stück goldener…

Windows: Es war nicht alles schlecht…

Also, liebes Windows, nimm es nicht so schwer und sei mir nicht böse! Denn trotz des Tapetenwechsels und der harten Worte: Wir bleiben im Kontakt – nur eben nicht mehr so eng wie bislang. Das ist besser für uns beide 😉

Als PS noch eine kleine Randnotiz: Eigentlich solltet Ihr hier auf tutonaut.de einen lang angelegten Praxis-Vergleich des MacBook Airs mit Microsofts Surface Pro 3 lesen. Leider hat sich Microsoft trotz anders lautender Ankündigungen bis heute geweigert, uns ein passendes Testgerät zur Verfügung zu stellen. Vermutlich ging das ganze Budget für diese… öhm… interessanten Vergleichsvideos drauf  😉

Über den Autor

Boris Hofferbert

Freier Journalist, seit seligen Amiga-Tagen technikbegeistert, schreibt über Windows, Smartphones, Games und eine Menge anderen Kram

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Kommentare

  • Super geschrieben! Aber auch wenn ich deinen Frust verstehe (obwohl selbst nicht in diesem Ausmaße erlebt), könnte es passieren, dass du irgendwann einmal etwas ähnliches (vielleicht in deutlich abgeschwächter Form) über Mac OS schreibst, weil du dann ebenso intensive Erfahrungen (Tuning, Tweaking, MacBook in der 18. Genration, iMac mit Linux, was weiß ich) damit gemacht hast. Will sagen: Wenn du Mac OS irgendwann mal so benutzt hast, wie du Windows die letzten 20 Jahre benutzt hast, könnte sich vielleicht herausstellen, dass Mac OS doch nicht ganz so perfekt ist.

    Aber ich hab ja jetzt auch ein MacBook Air und das macht schon Laune 🙂

    • Hui, da werde ich ja ganz verlegen, danke für das Lob 😉

      Aber klar, mir it bewusst, dass auch Mac OS X früher oder später seine Macken haben wird. Da muss ich mir nur anschauen, wie bei Kollege Ben der Log-in-Vorgang auf dem MacBook Pro nach dem Yosemite-Update fast ne Minute dauert. Oder auch, wieviele Zugriffe unser „Lahmer Mac“-Artikel im Moment täglich kriegt 😉

      Aber zum Einen hab ich wie gesagt gar nicht mehr vor, das System soooooo zu malträtieren, zum anderen halte ich Unix-Systeme (also auch Linux) grundlegend für weniger anfällig für die ganze „Vertrödelung“. Allein schon, wenn ich mir anschaue, wie viele Prozesse unter Windows mitstarten, wenn ich nur Office, VMWare Workstation und meine beiden Clouddienste installiert habe… Und dann eben sowas, wie die beschriebenen Standby-Probleme. Die rührten in der Tat von einem offenbar fehlerhaften Update von Avast Antivirus – bis ich das aber rausgefunden habe, waren wieder diverse Stunden sinnfreier Wartung ins Land gezogen. Im Idealfall springt dabei noch eine Idee für ein Tuto raus, im Normalfall isses aber lediglich verschwendete Energie.

      Und dann halt die Alltagssachen wie Backups. Wenn hier mal was nicht läuft, springe ich per Time Machine ein paar Tage zurück. Notfalls kann ich sogar vom Time Machine-Medium booten und damit eine funktionierende OS X-Installation wiederherstellen. Bei Windows 7 war ich noch auf ein manuell angelegtes Image angewiesen, bei Windows 8/8.1 gabs wahlweise die Möglichkeit für eigene Dateien oder die „Radikallösung“ per Reset, bei dem ich aber auch gleich alle installierten Programme verliere (außer natürlich den famos guten Windows 8-Apps 😀 ). Das ist zwar schon ein Schritt in die richtige Richtung, allerdings habe ich noch vor ein paar Wochen bei einem Freund erlebt, wie genau diese Funktion in der Praxis nicht geklappt hat, weil angeblich irgendwas mit dem Wiederherstellungsmedium nicht stimmte. Die Folge: Windows 8 musste komplett neu installiert werden. Alles… nicht sooooo toll 😉

      Aber wie gesagt, hat alles seine Schattenseiten und früher oder später wird mir vielleicht auch Mac OS X den einen oder anderen Nerv rauben. Bis dahin fühlt es sich aber an wie ein Wellnesswochenende nach einer viel zu langen Arbeitswoche 😉

  • Hallo Boris,
    poah, Dein Artikel kam genau zur richtigen Zeit. Ich habe seit einigen Wochen ein MacBook Air, am Anfang eigentlich fast nur, weil es so leicht, schick und portabel ist. Im Laufe der Zeit habe ich dann festgestellt, wie sau-intuitiv die Nummer mit dem MBA ist. Aber als verkorkster PC-Nutzer der ersten Stunde (Win 3.11 mit 10 Disketten installieren, in der autoexec.bat und config.sys rumschrauben. Drücken Sie „Start“ um den Computer zu beenden, höhö, etc….) ist es mir richtig richtig schwer gefallen, mich auf Mac OS einzulassen. Ich habe gemerkt, wie verquer ich denke, als ich eine Datei umbenennen wollte und geflucht habe, dass F2 nicht funktioniert. Aber die Lösung liegt manchmal nur ein paar Tasten neben jklöä# 🙂
    Ich war auf jeden Fall kurz davor, mich wieder voll und ganz der Windoof-Welt hinzugeben. Bis dann Dein Artikel kam. Und dafür danke ich Dir!! Ich schreibe diese Zeilen derzeit zwar noch mit dem Windows-PC (am Mac läuft ein Time Machine Backup auf mein NAS), aber ich weiss, das ich den PC bald einmotten werde. Und wenn ich Sehnsucht nach Windows habe, gibt es ja BootCamp oder Virtual Machine.
    Also nochmal: Danke !! 😉

    Ciao
    Dennis

    • Hi Dennis,

      etwas verspätet sage ich dennoch: Vielen Dank für die netten Worte, freut mich, dass der Text dir gefallen hat 🙂 Ich habe den angekündigten Plan mittlerweile durchgezogen und blicke nur selten zurück, fand mich aber dennoch in deinen Beispielen wieder 😉 Wobei ich bei aller OS X-Begeisterung auch nicht vergesse, dass Microsoft seit Windows 7 auf einen deutlich besseren Weg ist als zuvor – und mit Disketten und Startdateien muss man sich zum Glück heute niemand mehr herumschlagen (es sei denn, man macht einen Nostalgie-Trip in DOSBox und co. 😀 )