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	Kommentare zu: 1-Klick-Gratis-VPN für Android, Windows, Linux, Mac	</title>
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	<description>Tipps &#124; Takes &#124; Tutorials – Technik einfach erklärt</description>
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		<title>
		Von: Mirco Lang		</title>
		<link>https://www.tutonaut.de/1-klick-gratis-vpn-fuer-android/#comment-208688</link>

		<dc:creator><![CDATA[Mirco Lang]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Aug 2020 16:46:26 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&lt;p&gt;Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.tutonaut.de/1-klick-gratis-vpn-fuer-android/#comment-208685&quot;&gt;Eric Bergmann&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Also die vpnwelt-Seite kannst Du schon mal getrost vergessen: Kein vernünftiges Impressum und der Betreiber, in der Datenschutzrichtlinie zu finden, ist entweder eine Marketing-Agentur oder ein Tobias Meer. Bei einer Agentur ist eh klar, dass Dich da niemand informieren will und wenn es der Meer ist, fehlt auch indirekt jede Angabe über den Betreiber. Soweit so unseriös.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Davon ab: Dieses &quot;Kostenloses taugt nicht&quot; sieht man immer wieder auf derselben Art von Seite - Pseudo-Testportalen. Am Beispiel Netzsieger haben wir das schon mal im Detail &lt;a href=&quot;https://www.tutonaut.de/netzsieger-co-wie-euch-produkt-vergleich-portale-manipulieren/&quot;&gt;auseinandergenommen.&lt;/a&gt; Als Hintergrund für diese Behauptung vermute ich auch auf dieser Seite, dass der Betreiber am Affiliate-Programm der VPN-Anbieter teilnimmt - und folglich nur Kohle bekommt, wenn die Leute VPN-Services kaufen. Auch wir nehmen an solchen Programmen teil, beispielsweise Amazons Partnerprogramm. Der Unterschied: Wir &lt;a href=&quot;https://www.tutonaut.de/amazon-praemien-affiliate-shop/&quot;&gt;sprechen das offen&lt;/a&gt; an und wir sind Journalisten, die sich über Werbung finanzieren, nicht Werbetreibende, die sich als Journalisten ausgeben.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Grundsätzlich haben kostenpflichtige Anbieter in der Regel sicherlich mehr Bandbreite - für den täglichen Gebrauch und hohes Downloadvolumen dürfte das meist die bessere Variante sein. Die Aussagen, dass kostenlose Dienste meistens tracken würden und Malware verbreiten und kostenpflichtige Dienste dies nie tun würden sind hingegen Quark. Nicht zu tracken versprechen vermutlich alle kommerziellen Anbieter, bekanntermaßen stimmt das aber nicht - manche tracken, manche nicht.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Es kommt halt auf den Betreiber an. Bei kommerziellen Anbietern hat man zumindest eine gewisse vertragliche Absicherung, kennt den Betreiber. Bei kostenlosen Angeboten ist das nicht immer der Fall - es ist schwieriger einzuschätzen. Bei RiseupVPN würde ich mir zum Beispiel wenig Sorgen machen, da dahinter - soweit man das von außen recherchieren kann - Leute stecken, die vermutlich irgendwo unter links-autonom oder anarchistisch einzuordnen sind. Kann man mögen oder nicht, aber es ist nicht der Typ Mensch, der besonders gerne freiwillig mit Behörden zusammenarbeitet - was aber dennoch geschehen ist, wie die &lt;a href=&quot;https://en.wikipedia.org/wiki/Riseup#cite_note-21&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener noreferrer nofollow ugc&quot;&gt;Wikipedia &lt;/a&gt;zu berichten weiß.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Es ist also schwer zu sagen, ob kostenlose Dienste so gut und sicher sind wie kostenpflichtige: Es hängt von den einzelnen Diensten ab. Bei der Bandbreite sind kommerzielle Dienste vermutlich (!) zuverlässiger, beim Volumen lässt sich allgemein gar nichts sagen. Bezüglich der Sicherheit ist es eine Frage des Vertrauens: Lieber einem gewinngetriebenen Unternehmen glauben, das sich (auch abhängig vom Standort) nicht unbedingt jeglicher Autorität entziehen kann? Oder lieber einer möglicherweise komplett anonymen Gruppe von Aktivisten?&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die einzige Möglichkeit, mehr Sicherheit als über reine Hintergrundrecherchen zu bekommen, ist vermutlich die Suche nach Vorfällen in der Vergangenheit. Es gab immer wieder Berichte über VPN-Anbieter, die Nutzerdaten rausgegeben oder sich eben gewehrt haben. Riseup beispielsweise hat zwar nach freundlicher Aufforderung dem FBI zwei Kontendaten übergeben, aber gut reagiert: Zum einen wurde alles transparent gemacht, zum anderen wurde die Technik so umgestellt, dass die Riseup-Betreiber solche Daten selbst gar nicht mehr bekommen würden. Beides nachzulesen &lt;a href=&quot;https://riseup.net/de/about-us/press/canary-statement&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener noreferrer nofollow ugc&quot;&gt;hier.&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Du merkst schon, es artet aus ;) Letztlich geht es um Vertrauen.&lt;strong&gt; Mein Tipp:&lt;/strong&gt; Für gelegentliches anonymes Surfen genügen kostenlose Dienste wie Riseup, für das alltäglich Herunterladen etlicher Terabyte Daten lohnt sich ein kostenpflichtiger Dienst und für Welteroberungspläne würde ich nach wie vor Tor nutzen.&lt;/p&gt;
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.tutonaut.de/1-klick-gratis-vpn-fuer-android/#comment-208685">Eric Bergmann</a>.</p>

<p>Also die vpnwelt-Seite kannst Du schon mal getrost vergessen: Kein vernünftiges Impressum und der Betreiber, in der Datenschutzrichtlinie zu finden, ist entweder eine Marketing-Agentur oder ein Tobias Meer. Bei einer Agentur ist eh klar, dass Dich da niemand informieren will und wenn es der Meer ist, fehlt auch indirekt jede Angabe über den Betreiber. Soweit so unseriös.</p>

<p>Davon ab: Dieses &#8222;Kostenloses taugt nicht&#8220; sieht man immer wieder auf derselben Art von Seite &#8211; Pseudo-Testportalen. Am Beispiel Netzsieger haben wir das schon mal im Detail <a href="https://www.tutonaut.de/netzsieger-co-wie-euch-produkt-vergleich-portale-manipulieren/">auseinandergenommen.</a> Als Hintergrund für diese Behauptung vermute ich auch auf dieser Seite, dass der Betreiber am Affiliate-Programm der VPN-Anbieter teilnimmt &#8211; und folglich nur Kohle bekommt, wenn die Leute VPN-Services kaufen. Auch wir nehmen an solchen Programmen teil, beispielsweise Amazons Partnerprogramm. Der Unterschied: Wir <a href="https://www.tutonaut.de/amazon-praemien-affiliate-shop/">sprechen das offen</a> an und wir sind Journalisten, die sich über Werbung finanzieren, nicht Werbetreibende, die sich als Journalisten ausgeben.</p>

<p>Grundsätzlich haben kostenpflichtige Anbieter in der Regel sicherlich mehr Bandbreite &#8211; für den täglichen Gebrauch und hohes Downloadvolumen dürfte das meist die bessere Variante sein. Die Aussagen, dass kostenlose Dienste meistens tracken würden und Malware verbreiten und kostenpflichtige Dienste dies nie tun würden sind hingegen Quark. Nicht zu tracken versprechen vermutlich alle kommerziellen Anbieter, bekanntermaßen stimmt das aber nicht &#8211; manche tracken, manche nicht.</p>

<p>Es kommt halt auf den Betreiber an. Bei kommerziellen Anbietern hat man zumindest eine gewisse vertragliche Absicherung, kennt den Betreiber. Bei kostenlosen Angeboten ist das nicht immer der Fall &#8211; es ist schwieriger einzuschätzen. Bei RiseupVPN würde ich mir zum Beispiel wenig Sorgen machen, da dahinter &#8211; soweit man das von außen recherchieren kann &#8211; Leute stecken, die vermutlich irgendwo unter links-autonom oder anarchistisch einzuordnen sind. Kann man mögen oder nicht, aber es ist nicht der Typ Mensch, der besonders gerne freiwillig mit Behörden zusammenarbeitet &#8211; was aber dennoch geschehen ist, wie die <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Riseup#cite_note-21" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow ugc">Wikipedia </a>zu berichten weiß.</p>

<p>Es ist also schwer zu sagen, ob kostenlose Dienste so gut und sicher sind wie kostenpflichtige: Es hängt von den einzelnen Diensten ab. Bei der Bandbreite sind kommerzielle Dienste vermutlich (!) zuverlässiger, beim Volumen lässt sich allgemein gar nichts sagen. Bezüglich der Sicherheit ist es eine Frage des Vertrauens: Lieber einem gewinngetriebenen Unternehmen glauben, das sich (auch abhängig vom Standort) nicht unbedingt jeglicher Autorität entziehen kann? Oder lieber einer möglicherweise komplett anonymen Gruppe von Aktivisten?</p>

<p>Die einzige Möglichkeit, mehr Sicherheit als über reine Hintergrundrecherchen zu bekommen, ist vermutlich die Suche nach Vorfällen in der Vergangenheit. Es gab immer wieder Berichte über VPN-Anbieter, die Nutzerdaten rausgegeben oder sich eben gewehrt haben. Riseup beispielsweise hat zwar nach freundlicher Aufforderung dem FBI zwei Kontendaten übergeben, aber gut reagiert: Zum einen wurde alles transparent gemacht, zum anderen wurde die Technik so umgestellt, dass die Riseup-Betreiber solche Daten selbst gar nicht mehr bekommen würden. Beides nachzulesen <a href="https://riseup.net/de/about-us/press/canary-statement" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow ugc">hier.</a></p>

<p>Du merkst schon, es artet aus ;) Letztlich geht es um Vertrauen.<strong> Mein Tipp:</strong> Für gelegentliches anonymes Surfen genügen kostenlose Dienste wie Riseup, für das alltäglich Herunterladen etlicher Terabyte Daten lohnt sich ein kostenpflichtiger Dienst und für Welteroberungspläne würde ich nach wie vor Tor nutzen.</p>
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		Von: Eric Bergmann		</title>
		<link>https://www.tutonaut.de/1-klick-gratis-vpn-fuer-android/#comment-208685</link>

		<dc:creator><![CDATA[Eric Bergmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Aug 2020 15:58:11 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&lt;p&gt;Hallo Mirco, 
sind &lt;a href=&quot;https://vpnwelt.com/vpn-kostenlos/&quot; rel=&quot;nofollow ugc&quot;&gt;kostenlose vpn-apps&lt;/a&gt; wirklich so gut wie die kostenpflichtigen? und sicher?&lt;/p&gt;
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Mirco, 
sind <a href="https://vpnwelt.com/vpn-kostenlos/" rel="nofollow ugc">kostenlose vpn-apps</a> wirklich so gut wie die kostenpflichtigen? und sicher?</p>
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