Mit Fantastical 2 bietet Flexibit eine mächtige, aber teure Kalender-Alternative für Mac OS X an. Unser Test verrät, ob sich der Preis lohnt.

Eine weitere Kalender-App für den Mac? Jap, so isses. Doch Fantastical 2 ist nicht irgendeine Kalender-App, sondern das Desktop-Pendant zum überaus beliebten iOS-Kalender Fantastical. Wie sich die Premium-App im Vergleich zu der Standard Kalender-Lösung von Mac OS X und ob sihc der hohe Preis fü Fantastical 2 wirklich lohnt, erfahrt Ihr in diesem Testbericht. Ein Gastbeitrag von Benjamin Mewes

Rund 40 Euro rufen die Entwickler von Flexibit für Fantastical 2 im App Store aus – ein durchaus stolzer Preis für einen Kalender. Dazu kommen je nach Bedarf noch die Anschaffungskosten für die iPhone– und iPad-Version der App. Im Gegensatz zur offiziellen Kalender-App in Mac OS kann Fantastical 2 mit den neuen iOS Features, wie z.B. Handoff umgehen. Fängt man an unterwegs damit an, einen Termin einzugeben, kann man geschwind am Rechner weitermachen, ohne von Neuem anzufangen – bei ausführlichen Terminnotizen eine echte Hilfe. Dies ist besonders sinnvoll für Nutzer, die ebenfalls die mobile Version von Fantastical für iOS nutzen. Leider steht keine Version von Fantastical für Windows Phone oder Android zur Verfügung, Ihr müsst also in der Apple-Welt bleiben.

Die Monatsübersicht zeigt Euch auf einen Blick, was demnächst ansteht

Das Teilen von Kalendern geht schnell und ohne Probleme über Exchange oder iCloud vonstatten. Dafür gibt es schon mal einen Daumen hoch: Schnittstellen sollten genutzt werden. Damit kann der Einrichtungsaufwand für den Nutzer reduziert werden. Schön ist ebenfalls das Zusammenfassen von Kalendern in Gruppen. Mit einem Mausklick können Gruppen, wie z.B. Beruf und Privat erstellt werden und einzelne Kalender den Gruppen zugeteilt werden.

Praktisch: Fantastical 2 erlaubt es, Kalender in Gruppen zu sortieren

Fantastical bietet zwei Modi zur Ansicht: Einmal als eine Art aufklappendes Fenster, das frei bewegt werden kann und ebenso ein normales Programm-Fenster. Dabei können nützliche Features wie Kalenderwochen oder Heatmap-Ansichten ausgewählt werden. Damit bekommt der Nutzer eine schnelle Übersicht über volle und leere Tage. Diese Funktion ist ebenfalls im Standardkalender von Mac OS enthalten, jedoch ohne die praktische Möglichkeit Kalendergruppen zu erstellen. Somit bleibt der Blick frei für private und berufliche Planung.

Lohnt sich Fantastical 2 zu dem Preis? Jain! Ich nutze es täglich mit verschiedenen Kalendern, auf die mehrere Leute Zugriff haben. Arbeitet man viel mit verschiedenen Kalendern, so muss ich eine klare Kaufempfehlung aussprechen. Ansonsten gilt: 14 Tage Demo ausprobieren – eine feine Software ist es allemal! Sollte die Fantastical 2 im Angebot zu finden sein, kann man nur sagen: Zuschlagen, besonders wenn ihr bereits die iOS-Version nutzt.

Fantastical 2 lässt sich umfangreich an Eure Bedürfnisse anpassen

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Über den Autor

Boris Hofferbert

Freier Journalist, seit seligen Amiga-Tagen technikbegeistert, schreibt über Windows, Smartphones, Games und eine Menge anderen Kram

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