Ditto in der Praxis nutzen ist kein Problem – wenn man weiß, wie. Wir zeigen, wie Ihr die Software richtig einsetzt.

Ist Ditto einmal richtig konfiguriert, könnt ihr den Copy&Paste-Vorgang erheblich beschleunigen und wahlweise über eine Vorschau-Liste oder Tastenkürzel mehrere Elemente nacheinander pasten. Wir zeigen, wir ihr Ditto effizient in der Praxis einsetzt. Unsere Ditto-Workshops:
Teil 1: Ditto konfigurieren
Teil 2: Elemente mit Ditto einfügen
Teil 3: Dittos Gruppenfunktion richtig nutzen

1. Ausgangssituation
Als Ausgangssituation nehmen wir als Beispiel eine Reihe von Bildern, die in einem neuen Dokument zu einer Collage vereint werden sollen. Normalerweise würdet ihr nun die einzelnen Bilder aufrufen, kopieren, zum neuen Dokument wechseln, einfügen und so weiter. Mit Ditto klickt ihr jede Miniatur nacheinander an, kopiert ganz normal mit STRG+C und dann tritt Ditto ein:

2. Paste via Vorschauliste
Möglichkeit 1 besteht darin, die Listenansicht mittels Kürzel, hier WIN+STRG+Y, aufzurufen und einzelne oder mehrere Bilder einzufügen. Das geht sowohl mittels Tastatur (Pfeiltasten zum Navigieren, 1-10 für die ersten zehn Einträge, ENTER zum Einfügen), als auch per Doppelklick oder Drag&Drop mit der Maus. Mehrere Elemente lassen sich, wie üblich, mit STRG+Klick markieren.

3. Sequenzialles Pasten
Möglichkeit 2 ist das sequenzielle nutzen der Tastenkürzel WIN+NUM1 bis WIN+NUM0 – sofern entsprechen konfiguriert. Besonders nützlich ist diese Art des Einfügens, wenn ihr mit Elementen arbeitet, die in einer festgelegten Reihenfolge kopiert und auch wieder eingefügt werden – einmal dran gewöhnt, ist dieser Weg genauso schnell wie das gewohnte STRG+V für ein einzelnes Element. Übrigens: Diese beiden Einfüge-Wege gelten natürlich auch für alle anderen Dateiarten.

Über den Autor

Mirco Lang

Mirco Lang

Am Anfang war der C-64 des großen Bruders des besten Freundes in der Grundschule ...

Der echte Technikwahn kam dann mit einer Ausbildung bei Saturn - als Computer noch erklärt werden mussten, Soundkarten benötigten, ein gutes Monatsgehalt kosteten und das Internet nur bei Nerds und mit 38 kbp/s lief, bestenfalls.

Ein Studium der Informationswirtschaft und ein paar Jahre als Redakteur bei Data Becker später, sitzt hier ein freier Journalist, der auf Old-School-Computing (cli ftw!), Free Software, Frickelei, Kodi und "Hundedinger" steht - und Grauseligkeiten wie Bild und Heftig.co zutiefst verabscheut.

Und sonst so? Sauerländer, BSI-Mitarbeiter, untalentierter Musikinstrumentebesitzer und seit 24 Jahren Skateboarder, ein ziemlich alter. Und manchmal kommt das abgebrochene Philo-Studium wieder durch ...

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