Gute Fotocollagen sind perfekte Eyecatcher, allein im Rahmen, als Element von Fotobüchern oder als Desktop-Hintergrund – vor allem, wenn es schnell, einfach und dennoch individuell geht. Mit Photoshop (oder Gimp) lassen sich sicherlich die besten Ergebnisse erzielen, aber das manuelle Zusammenfrickeln ist mühselig. Das neue Ashampoo Photo Commander 12 ist dafür der perfekte Vorarbeiter: Collagen erstellt Ihr hier mit einem einfachen Assistenten aus ganzen Ordnern und der in Version 12 neue Export ins Photoshop-Format PSD, ermöglicht die Anpassung im Bildbearbeitungsboliden von Adobe (oder Gimp). Praktischerweise haben wir auch noch zehn Lizenzen für die Vollversion Photo Commander 12 zu verlosen – postet einfach einen Kommentar, die ersten zehn Poster bekommen dann die Lizenzschlüssel per Mail (Photo Commander 12 selbst könnt Ihr von der Homepage downloaden).

Übrigens: Wenn die Lizenzen schon weg sind, könnt Ihr alternativ auch die Vorgängerversion des Photo Commander kostenlos nutzen, zu finden beispielsweise hier. Version 12 gibt es für 49,99 Euro direkt bei Ashampoo, natürlich mit weiteren neuen Features, etwa WEBP-Support.

1. Bilder wählen
Öffnet den Assistenten über die Menüleiste und wählt einen Ordner mit Bildern oder einzelne Bilder für die Collage. Über die Reihenfolge könnt, müsst Ihr hier aber nicht entscheiden. Das ganze funktioniert auch mit vielen Dutzend 12-Megapixel-Bildern, dauert dann aber einige Zeit.

Ihr könnt einzelne oder mehrere Bilder sowie ganze Ordner als Quelle wählen.

2. Collage erstellen
Im zweiten Schritt legt Ihr Parameter wie Ausrichtung und Auflösung fest, vor allem aber solltet Ihr bei „Ausgabe“ den Punkt „Die Fotos vorher selbst ordnen wählen“. Damit bleiben alle Einzelfotos als solche in der Collage erhalten, ansonsten würde eine einzige, flache Bilddatei erzeugt.

Behaltet Euch die Option vor, die Kacheln später einzeln verändern zu können.

3. Bestandteile bearbeiten
Anschließend landet Ihr im Bearbeitungsmodus und könnt die Bilder mit Photo-Commander-Mitteln bearbeiten – in der Regel genügt das voll und ganz. Aber Ihr könnt eben auch den Photoshop-Export nutzen, denn …

Photo Commander bietet selbst schon allerlei Bearbeitungswerkzeuge und aufwändige Effekte – direkt an der Kachel!

4. Mit Photoshop veredeln
… der Import in Photoshop klappt hervorragend, alle Einzelbilder bleiben als Layer erhalten und können beliebig verändert werden. Praktisch: Der Hintergrund ist noch einmal das Gesamtbild (unten im Bild schwarz eingefärbt), ebenfalls als Layer. Verschiebt und verdreht Ihr hier einzelne Bilder, entsteht ein netter Effekt – aber Photoshop (oder Gimp …) bietet freilich deutlich mehr.

Die Krönung: Dank des neuen PSD-Exports, landen die Collagen auch in Photoshop – oder Gimp.

Über den Autor

Mirco Lang

Mirco Lang

Am Anfang war der C-64 des großen Bruders des besten Freundes in der Grundschule ...

Der echte Technikwahn kam dann mit einer Ausbildung bei Saturn - als Computer noch erklärt werden mussten, Soundkarten benötigten, ein gutes Monatsgehalt kosteten und das Internet nur bei Nerds und mit 38 kbp/s lief, bestenfalls.

Ein Studium der Informationswirtschaft und ein paar Jahre als Redakteur bei Data Becker später, sitzt hier ein freier Journalist, der auf Old-School-Computing (cli ftw!), Free Software, Frickelei, Kodi und "Hundedinger" steht - und Grauseligkeiten wie Bild und Heftig.co zutiefst verabscheut.

Und sonst so? Sauerländer, BSI-Mitarbeiter, untalentierter Musikinstrumentebesitzer und seit 24 Jahren Skateboarder, ein ziemlich alter. Und manchmal kommt das abgebrochene Philo-Studium wieder durch ...

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