Bild-in-Bild-Effekte lassen sich für Videos recht einfach mit dem kostenlosen Lightworks Free realisieren, das es für Windows, Mac und Linux gibt. Wie Ihr Greenscreen-Effekte einsetzt, haben wir Euch bereits hier gezeigt, jetzt kommt eine weitere Video-Editing-Grundlage: Bilder (oder Videos) über ein laufendes Video legen, an einer bestimmten Stelle und in festgelegter Größe. Ein wichtiger Tipp bevor Ihr loslegt: Die Gratis-Variante von Lightworks müsst Ihr registrieren – und die Login-Daten alle paar Tage erneut beim Programmstart eingeben, also nicht vergessen!

Bild-in-Bild-Effekte lassen sich für Videos recht einfach mit dem kostenlosen Lightworks Free realisieren, das es für Windows, Mac und Linux gibt. Wie Ihr Greenscreen-Effekte einsetzt, haben wir Euch bereits hier gezeigt, jetzt kommt eine weitere Video-Editing-Grundlage: Bilder (oder Videos) über ein laufendes Video legen, an einer bestimmten Stelle und in festgelegter Größe. Ein wichtiger Tipp bevor Ihr loslegt: Die Gratis-Variante von Lightworks müsst Ihr registrieren – und die Login-Daten alle paar Tage erneut beim Programmstart eingeben, also nicht vergessen!

1. Bild importieren
Die Ausgangssituation ist beispielsweise ein Video in einem Edit (mehr zum grundsätzlichen Umgang mit Timelines, Edits und Playern findet Ihr im Greenscreen-Artikel). Importiert dann ein Bild (oder ein Video) in Euer Projekt – per Drag&Drop oder über den Import-Button mit dem roten Pfeil aus der Toolbox.

Die Ausgangssituation: Ein simpler Edit mit dem Hintergrundvideo.

2. Track hinzufügen
Per Rechtsklick auf die Video-Spur fügt Ihr jetzt eine neue Video-Spur vor dieser ein – Video-Spuren fassen auch einfache Bilder.

Video-Spur für Bild/Video hinzufügen.

3. Bild einfügen
Zieht nun das Bild in die erstellte Video-Spur. Natürlich seht Ihr jetzt erstmal nur noch das Bild.

Das eingefügte Bild überlagert zunächst mal alles – auch zeitlich.

4. DVE-Effekt einfügen
Fügt nun über das Kontextmenü der Spur den Effekt DVE hinzu, der für Größe und Position von Elementen zuständig ist.

Per DVE-Effekt werden Elemente skaliert und positioniert.

5. Bild positionieren
Über den Master-Schieberegler skaliert Ihr das Bild nach belieben, positionieren könnt Ihr es per Drag&Drop direkt im Player-Fenster oder über die Schieberegler unter „Position“.

Optional könnt Ihr auch Keyframes aktivieren und somit Größe und Position über die Laufzeit verändern – einfach den Kreis vor den Schiebereglern aktivieren und für jede gewünschte Einstellung einen Keyframe über + hinzufügen.

6. Zeitfenster einrichten
Natürlich soll das Bild nicht den ganzen Clip zu sehen sein. Deaktiviert zunächst die anderen Video-/Audio-Spuren des Projekts durch Klick auf V1, V2, A1 und so weiter. Anschließend könnt Ihr das Bild in der Timeline verschieben, indem Ihr den Mauszeiger in der Mitte des Clips positioniert – der Curser wird zum doppelten Pfeil. Um den Bild-Clip zu verlängern oder zu verkürzen, bewegt den Mauszeiger innerhalb des Balkens an den Rand – der Curser wird zu einer Art eckiger Klammer. Wichtig: Wenn Ihr die anderen Spuren vorher nicht deaktiviert, werden alle Spuren verschoben/verlängert/verkürzt und gegebenenfalls geschnitten.

Wichtig: Um Track-Inhalte zu verschieben oder zu verlängern/verkürzen, müsst Ihr die anderen Spuren deaktivieren.

7. Bild ausblenden
Wenn das Bild nicht plötzlich/hart ein-/ausgeblendet werden soll, fügt einfach noch den Dissolve-Effekt zum sanften aus-faden hinzu. Tipp: Wenn Ihr das Bild während seiner Anzeigezeit bewegen/skalieren wollt, könnt Ihr das über den DVE-Effekt erledigen: Aktiviert einfach die Keyframes durch Klick auf den kleinen Kreis vor den Schiebereglern von Positions-, Skalierungs- oder Crop-Einstellungen, stellt das Bild an der gewünschten Stelle der Timeline entsprechend ein und fügt über das Plus-Symbol unten bei den Effekt-Einstellungen einen Keyframe hinzu – im Detail findet Ihr den Umgang mit Keyframes wieder im Greenscreen-Artikel.

Sanftes Ausblenden läuft über den Dissolve-Effekt.

Über den Autor

Mirco Lang

Mirco Lang

Am Anfang war der C-64 des großen Bruders des besten Freundes in der Grundschule ...

Der echte Technikwahn kam dann mit einer Ausbildung bei Saturn - als Computer noch erklärt werden mussten, Soundkarten benötigten, ein gutes Monatsgehalt kosteten und das Internet nur bei Nerds und mit 38 kbp/s lief, bestenfalls.

Ein Studium der Informationswirtschaft und ein paar Jahre als Redakteur bei Data Becker später, sitzt hier ein freier Journalist, der auf Old-School-Computing (cli ftw!), Free Software, Frickelei, Kodi und "Hundedinger" steht - und Grauseligkeiten wie Bild und Heftig.co zutiefst verabscheut.

Und sonst so? Sauerländer, BSI-Mitarbeiter, untalentierter Musikinstrumentebesitzer und seit 24 Jahren Skateboarder, ein ziemlich alter. Und manchmal kommt das abgebrochene Philo-Studium wieder durch ...

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