Statt der löchrigen Adblock-Lösungen könnt Ihr auch einen Flashblocker verwenden. Damit werdet nicht genervt und unterstützt Eure Lieblingsseite.

Nervige Popups, quatschende Flash-Banner, singende Werbeseiten – es gibt im Netz viele Gründe, auf einen Werbeblocker wie Adblock Plus zu setzen. Doch der neueste Skandal um Adblock Plus zeigt: Werbeblocker sind kein Allheilmittel für den Ausschluss von Werbung. Und Websites wie der Tutonaut leben davon, dass Ihr unsere Werbung seht – und anklickt. Deshalb kann es sinnvoll sein, einen Mittelweg zwischen Werbe-Overkill und vollständiger Werbeblockade zu fahren: Indem Ihr statt eines Adblockers die praktischen Tools Flashblock für Chrome und Firefox oder ClickToFlash für Safari benutzt. Werbung kann schließlich auch interessant sein – wenn sie nicht nervt.

1. Flashblocker installieren

Beide Plugins lassen sich jeweils über die Add-On- oder Erweiterungsfunktion Eures Browsers laden und installieren. Deaktiviert anschließend Euren Adblocker: Ab sofort werden Werbeanzeigen ohne Flash eingeblendet, nervige Flash-Elemente auf der müssen für den Start hingegen erst angeklickt werden. Der Vorteil dieser Lösung: Ihr müsst Flash nicht deinstallieren und bekommt außerdem gleichzeitig die „seriösen“ Werbebanner angezeigt, mit denen Ihr Eure Lieblingswebsite unterstützen könnt. Einige Browser unterstützen die Funktion bereits von sich aus.

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ClickToFlash

2. Schneller im Netz surfen

Die Blockade von Flash-Inhalten hat übrigens noch einen netten Nebeneffekt: Anders als bei Adblockern, die die URL analysieren und anhand von Black- und Whitelisten Adserver identifizieren und blockieren, nimmt ein Flashblocker beim Laden der Seite einfach alle Flash-Elemente heraus und lädt sie erst auf Euer Kommando. Er muss keine Listen prüfen und Ähnliches, wodurch ein solches Plugin die Surfgeschwindigkeit deutlich erhöhen kann. Und Ihr habt natürlich jederzeit die Möglichkeit, blockierte Inhalte zu starten.

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Blockiertes Flash-Element

Über den Autor

Christian Rentrop

Christian Rentrop

Freier Journalist, Baujahr 1979. Erste Gehversuche 1986 am Schneider CPC. 1997 ging es online. Seither als Blogger und Journalist in Totholzwäldern, auf digitalen Highways und manchmal in der echten Welt unterwegs.
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