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Alias unter Windows verwenden

Mit Alias könnt Ihr auch unter Windows deutlich schneller arbeiten – wenn Ihr denn die schicke Eingabeaufforderung nutzt. Das Zauberwort heißt hier doskey.

Im Linux-Terminal ist es ganz normal, Alias für allen möglichen Kram anzulegen, um etwa in der Bash komfortabel arbeiten zu können. Und welcher Linuxer hat nicht schonmal in der Windows-Eingabeaufforderung hoffnungsvoll ein verschämtes alias-Kommando getippt? Aber auch unter Windows geht das – natürlich weniger komfortabel …

Bei Windows heißt das ganze doskey und macht im Grunde das gleiche wie alias in der Bash. Allerdings verbleiben diese doskey-Alias nur in der aktuellen Session bestehen, Ihr müsst sie also exportieren und in der nächsten Session wieder importieren. Und hier die Befehle zum Anlegen, Ex- und Importieren:

doskey foo-ml=foo.exe -a -b -c
doskey /macros>d:\meine-alias
doskey /macrofile=d:\meine-alias

Das ist natürlich ein uralter Hut und mal ehrlich, wer arbeitet schon in der verdammten Windows-Eingabeaufforderung, allein schon dieser Name … Naja, Ihr könnt den Terminal natürlich kräftig aufmotzen – siehe Tipp Nummer 10: Die böse Kommandozeile 😉

Mirco Lang

Mirco Lang

Freier Journalist, Exil-Sauerländer, (ziemlich alter) Skateboarder, Dipl.-Inf.-Wirt, Einzelhandelskaufmann, Open-Source-Nerd, Checkmk-Handbuchschreiber. Ex-Saturn'ler, Ex-Data-Becker'ler, Ex-BSI'ler.

Computer-Erstkontakt: ca. 1982 - der C64 des großen Bruders eines Freunds.

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