Ihr wollt ins Darknet, aber Euch fehlen die nötigen Adressen? Dann haben wir was für Euch: Das ultimative Linkverzeichnis. Irgendwie 😉

Das Darknet. Böse, verrucht, illegal… oder einfach nur ein sicherer Hafen gegen Unterdrückung, Verfolgung und Zensur? Die Antwort darauf werden wir wohl nie endgültig finden. Fakt ist: Die nicht von Google erreichbare Seite des Internets ist durchaus verwirrend. Und irritierend. Doch damit ist jetzt Schluss! Denn es gibt ihn endlich, den ultimaten Darknet-Guide. Alle „Onion“-Adressen, gebündelt auf einer Webseite. Und die ist sogar ohne Tor-Browser und Co. erreichbar. Doch es gibt einen kleeeeeeeiiiiiiiinen Haken 😉 

Das Darknet-Linkverzeichnis

Denn: Das Linkverzeichnis für die ach so dunkle Seite des Netzes ist SO komplett, dass es einfach alle möglichen Adressen auflistet. So richtig, wirklich alle möglichen Link-Kombinationen. Darunter befinden sich natürlich auch alle Onion-Links, die ins nichts führen. Und das sind nach meinen ersten Tests mal so richtig, richtig, richtig viele. Sei es, weil sie nie online waren oder es einfach nicht mehr sind. Wenn Ihr dachtet, Darknet-Suchmaschinen wie das Hidden Wiki sind eine Katastrophe, werdet ihr hier erst so richtig verzweifeln.

Darknet Index

Das Darknet-Linkverzeichnis dürfte in Sachen Nützlichkeit mit der Springfielder Rolltreppe ins Nichts konkurrieren 😉

Laut der Webseite sind dies stolze 1,208,925,819,614,629,174,706,176 Links. Und nein, ich weiß nicht, ob diese Zahl einen Namen hat 😉 Hinter den wenigsten dieser Links verstecken sich echte Dienste. Und ob Ihr diesen dann wiederum trauen könnt, ist ein anderes Thema. Mich erinnert das Ganze ein wenig an die schaurig-schönen Linkverzeichnisse, mit denen wir in den 90ern die ersten Gehversuche im nicht-so-darken Netz getan haben.

Die Macher des Verzeichnisses sprechen augenzwikernd vom „größten und nutzlosesten Onion-Index aller Zeiten“. Kann man wohl so unterschreiben, denke ich. Trotz der gigantischen Auswahl an Links hat die Erstellung der Seite wohl nur einen Nachmittag gedauert. Generell lohnt sich der Besuch des Darknet-Leitfadens alleine schon für die mit dickem Augenzwinkern verfasste FAQ. Die finde ich persönlich um einiges interessanter als das Thema selbst 😉

Link: Der wahrhaft absolut ultimative Darknet-Leitfaden

Rumstochern im Darknet

Falls Ihr dennoch auf Entdeckungstour gehen wollt: Kein Problem! Feuert den Tor-Browser hoch, besucht die Seite und klickt Euch fröhlich durch die Links. Über die Navigation oben links könnt Ihr die Adressen durchklicken. Ein Klick auf  Random führt Euch auf eine zufällige Auswahl. Die passende Darknet-Anleitung findet Ihr beispielsweise hier. Falls Ihr die Seite mobil besucht, zeigen wir Euch hier, wie es mit Android funktioniert und hier, wie Ihr das Dunkelnetz per iPhone und Co. durchforstet. Wie auch immer Ihr den Ausflug in das unbekannte Netz realisiert: Wir wünschen Euch viel Spaß. Vielleicht findet Ihr ja die ultimative Goldgrube an Informationen und Spaß. Falls ja: Hinterlasst doch mal einen netten Kommentar dazu. Übrigens: Das Ende des Darknets findet Ihr unter zzzzzzzzzzzzzzzz.onion. Da ist aber derzeit nichts. Bezeichnend, nicht wahr 😉

Alle Artikel zum Darknet findet Ihr unter diesem Link -> Darknet-Tutos.

[via t3n]

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Über den Autor

Boris Hofferbert

Freier Journalist, seit seligen Amiga-Tagen technikbegeistert, schreibt über Windows, Smartphones, Games und eine Menge anderen Kram

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