Microsoft hat die Windows 10 Preview offiziell zum Download freigegeben. Wir zeigen Euch, wie Ihr sie sicher in einer virtuellen Maschine testen könnt.

Zack, da isses: Microsoft hat soeben die Preview-Fassung des kommenden Windows-Hoffnungsträgers Windows 10 zum Download freigegeben. Grund genug für uns, sich gleich auf die neue Windows-Version zu stürzen. Als brav geschulte IT-Lümmel wissen wir natürlich, dass eine Preview-Version nicht auf ein Produktivsystem gehört. Wer nicht gerade einen Zweitrechner herumliegen hat oder seine Festplatte neu partitionieren möchte, kann Windows 10 am einfachsten in einer virtuellen Maschine wie dem kostenlosen Oracle Virtual Box ausprobieren – wir zeigen Euch, wie es geht.

1. Virtual Box und Windows 10-ISO herunterladen

Ladet Euch die aktuelle Version von Oracle Virtual Box für Euer System herunter und installiert sie. Die Windows 10 Preview erhaltet Ihr in englischer Sprache auf Microsofts Downloadseite. Für die Nutzung in der VM empfehlen wir die 32 Bit-Version von Windows 10, die entsprechende Hardware vorausgesetzt könnt Ihr aber natürlich auch die 64-bit-Fassung der Windows 10 Preview virtualisieren.

2. Neue virtuelle Maschine für Windows 10 Preview anlegen

Die Schritte zur Einrichtung der virtuellen Maschine haben wir Euch bereits in unserem Special erklärt. FÜr Windows 10 könnt Ihr die Voreinstellungen einer Windows 8.1-VM übernehmen, die Virtual Box Euch vorgibt. Natürlich lohnt es sich für eine bessere Leistung, mehr Arbeitsspeicher für die VM bereit zu stellen; 2 GB sollten es nach Möglichkeit sein.

3. ISO einbinden und Installation starten

Klickt nun in der Übersicht auf die Windows 10-VM und wählt „Ändern“. Fügt nun unter „Massenspeicher“ die eben heruntergeladene ISO-Datei hinzu (auch dazu mehr Infos unter Schritt 9 unserer Anleitung für Virtual Box) und startet anschließend die VM. Nach einigen Sekunden erscheint das Installationsmenü der Windows 10 Preview, was derzeit noch stark an das von Windows 8 erinnert. Klickt den Assistenten durch, Ihr vor die Wahl gestellt werdet, ob Ihr ein bestehendes Windows aktualisieren oder eine „Custom Installation“ durchführen wollt. Da es sich ja um ein jungfräuliches (virtuelles) System handelt, nehmt Ihr selbstverständlich diesen Weg.

Tipp: Im ersten Schritt der Installation könnt Ihr zwar nicht die Sprache, wohl aber die genutzte Zeitzone und das Tastaturlayout von Windows 10 auf Deutsch umstellen; wählt dazu einfach in den entsprechenden Menüs den Eintrag „German“.

4. Warten und loslegen

Nach der Installation könnt Ihr die Preview von Windows 10 nach Lust und Laune in der virtuellen Umgebung testen. Für die Anmeldung braucht Ihr einen Microsoft-Account, den Ihr Euch aber bei Bedarf auch schnell mit Fake-Daten anlegen könnt. Mein erster Eindruck der Windows 10 Preview: Es ist alles noch ein wenig hakelig, aber das System hat durchaus Potenzial – zumal es noch lange nicht fertig ist. Ich werde die Tage mal schauen, ob ich es auch auf einem „echten“ PC installieren werde um zu prüfen, wie es darauf funktioniert. Übrigens: Der Product Key zur Aktivierung der Windows 10 Preview lautet:

NKJFK-GPHP7-G8C3J-P6JXR-HQRJR

Habt Ihr die Vorschau von Windows 10 auch schon ausprobiert? Und falls ja: Was ist Euer Eindruck?

Über den Autor

Boris Hofferbert

Freier Journalist, seit seligen Amiga-Tagen technikbegeistert, schreibt über Windows, Smartphones, Games und eine Menge anderen Kram

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