OK, Anonymität und Facebook, das passt zusammen wie Feuer und Wasser. Trotzdem gibt es Möglichkeiten, die gröbsten Datensammelfunktionen zu reduzieren. 

OK, Anonymität und Facebook, das passt zusammen wie Feuer und Wasser – das eine ist mit dem anderen nicht wirklich möglich. Trotzdem gibt es bei Facebook einige Möglichkeiten, zumindest die gröbsten Datensammelfunktionen zu reduzieren. Insbesondere die personalisierte Werbung kann lästig sein – und Facebook ermöglichen, ein recht präzises Profil über Euch zu erstellen. Zumal der Dienst über die Like-Buttons sieht, wo Ihr Euch im Web rumtreibt. Wir zeigen Euch, wie Ihr die Werbetracker abschalten könnt, um Facebook ein wenig anonymer zu machen.

1. Facebook-Einstellungen öffnen

Wieder einmal verbirgt sich die wichtige Funktion in den Facebook-Einstellungen: Klickt oben rechts auf den kleinen Pfeil und wählt im Dropdown-Menü den Punkt „Einstellungen“.

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Facebook-Einstellungen aufrufen…

2. Werbeanzeigen-Einstellungen aufrufen und personalisierte Werbung reduzieren

Ruft jetzt die Einstellung „Werbeanzeigen“ auf. Hier gibt es drei Menüpunkte: Der erste fragt ab, ob Euch personalisierte Werbung angezeigt werden soll. Hier muss „Nein“ stehen, ansonsten müsst Ihr das Menü über „Bearbeiten“ öffnen, um „Aus“ zu wählen. Gleiches im zweiten Menüpunkt, der abfragt, ob jemand Eure Interaktion mit Facebook-Werbeanzeigen sehen kann. Hier sollte „Niemand“ eingestellt sein.

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… setzt die richtigen Einstellungen…

3. Personalisierte Werbung innerhalb von Facebook reduzieren

Zuguterletzt git es noch die Option „Werbeanzeigen basierend auf meinen Einstellungen“. Diese lässt sich nicht vollständig abstellen. Aber Ihr könnt löschen, was Euch stört: Öffnet dazu über „Bearbeiten“ den Punkt „Einstellungen für Werbeanzeigen aufrufen“. Hier könnt Ihr jetzt die Kategorieen ausklappen und mit dem kleinen „X“ alles Löschen, was Euch nicht interessiert. Das solltet Ihr von Zeit zu Zeit wiederholen, damit Facebook nicht all zu viele Daten über Euch sammelt, auch wenn das unter dem Strich wohl utopisch ist.

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… und löscht die bereits gesammelten Infos.

Übrigens, als kleiner Tipp für alle, die mit falschem Namen unterwegs sind: Ihr seid nicht anonym, sondern macht es Euren Freunden nur schwer, Euch zu finden. Setzt stattdessen lieber in Eurem Profil unter der Einstellung „Privatsphäre“ bei „Wer kann meine Inhalte sehen?“ als Option „Freunde“. Und sorgt dafür, dass Euch maximal „Freunde“ oder „Freunde von Freunden“ kontaktieren können.

Über den Autor

Christian Rentrop

Christian Rentrop

Freier Journalist, Baujahr 1979. Erste Gehversuche 1986 am Schneider CPC. 1997 ging es online. Seither als Blogger und Journalist in Totholzwäldern, auf digitalen Highways und manchmal in der echten Welt unterwegs.
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