Es ist eine Krux mit den PDF-Dateien: Wer sie selbst erstellt – etwa beim Scannen – findet schnell heraus, dass die Dateigröße enorm ist. Wer Online-Bewerbungsmappen oder andere Dokumente per E-Mail verschicken will, stößt dabei schnell an die Grenzen gängiger Mailanbieter, zumal große E-Mails in vielen Unternehmen geblockt werden. Mit dem Online-Service SmallPDF gehört dieses Problem der Vergangenheit an: Das Online-Tool kann PDF-Dateien ganz eingach komprimieren, egal ob unter Windows, Mac OS X oder Linux. Alles, was Ihr dazu braucht, ist ein Browser – und ein wenig Upload-Bandbreite.

Es ist eine Krux mit den PDF-Dateien: Wer sie selbst erstellt – etwa beim Scannen – findet schnell heraus, dass die Dateigröße enorm ist. Wer Online-Bewerbungsmappen oder andere Dokumente per E-Mail verschicken will, stößt dabei schnell an die Grenzen gängiger Mailanbieter, zumal große E-Mails in vielen Unternehmen geblockt werden. Mit dem Online-Service SmallPDF gehört dieses Problem der Vergangenheit an: Das Online-Tool kann PDF-Dateien ganz eingach komprimieren, egal ob unter Windows, Mac OS X oder Linux. Alles, was Ihr dazu braucht, ist ein Browser – und ein wenig Upload-Bandbreite.

Mit SmallPDF könnt Ihr PDF-Dateien ganz einfach komprimieren.

Übrigens: SmallPDF eignet sich noch für einiges mehr als das Verkleinern von PDF-Dateien: Der Onlineservice ermöglicht zum Beispiel die Entfernung von Passwörtern in PDF-Dateien, die Umwandlung von PDF- in Word-, Excel- und Powerpoint-Dateien (und umgekehrt) sowie die Umwandlung von PDFs in JPEG-Dateien. Zudem lassen sich mit SmallPDF auch PDF-Dateien zusammenfügen.

Der Service bietet noch eine Reihe anderer praktischer PDF-Dienste an.

Natürlich gibt es bei der Nutzung von Onlinediensten dieser Art ein gewisses Risiko, dass die Daten von Dritten eingesehen werden. Der Dienst schrumpft die PDF-Dateien und verspricht, diese anschließend – im Stundentakt – vom Server zu löschen. Grundsätzlich ist ein Versprechen natürlich nicht rechtlich verbindlich. Da die Betreiberfirma jedoch in der Schweiz sitzt, sollte man sich um seine Daten nicht all zu große Sorgen machen müssen.

Über den Autor

Christian Rentrop

Technikjournalist und Schreiberling aus Überzeugung. Schon als Zweitklässler 1986 mit dem Amstrad CPC angefixt, habe ich mich immer für Computer und Technik interessiert und finde: Computer sind nichts, wovor man Angst haben sollte.

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Kommentare

  • Ollen Poser – Passwort-Entfernung geht mal gar nicht: Standard-PDF-Passwort gesetzt und Pustekuchen, es soll 99 Jahre dauern … Passwort ist „test“ – das knack ich Dir auf der Kommandozeile in 99 Sekunden. Immer diese Marketingäffchen, hauptsache online, bunt und … ach, wat quengel ich, wer PDFs online verarbeitet, hat’s nicht besser verdient.
    Oller Käse.

  • Hallo Micro Lang. Ich bin von Smallpdf und wollte nur kurz hallo sagen. Wir entfernen nur Passwörter, die in den Benutzerberechtigungen gesetzt werden (also unverschlüsselt). Nach unseren Daten sind das etwa 80% aller passwortgeschützten PDFs. Es funktioniert also meistens sehr gut. Es gibt auch Leute, die das Passwort haben und es einfach entfernen wollen.

    Dateien, die tatsächlich verschlüsselt sind können wir nicht so einfach entschlüsseln. Da brauchen wir das Passwort. Eine Datei mit einem guten, langen Passwort und einer 256bit Verschlüsselung ist nicht so einfach zu knacken und würde mit Bruteforce bestimmt sehr lange dauern. Nur bei einem Passwort wie „test“ ist das natürlich einfach. Wir sind aber kein Passwortknackservice, nur eine kleine PDF Software in der Cloud. Wir hoffen unsere User verstehen das.

    • Hi Mathis, das ist ein Reflex bei mir – verspricht mir jemand entfernte/geknackte Passwörter, teste ich das; auch wenn meist klar ist, wie es ausgeht. Dass Ihr keine starke Verschlüsselung knackt ist ja auch logisch, sollte jeder Eurer Nutzer verstehen, ich bin da auch nicht die Zielgruppe.
      Allerdings: Das Passwort habe ich einfach direkt in meinem Standard-PDF-Reader (Nuance PDF Viewer Plus) gesetzt. Das mit dem Passwort in den Benutzerberechtigungen sagt mir gerade nichts – ist das vielleicht abhängig vom Adobe Reader?

      Davon ab: Mein Test-PDF wurde just eben um 50% verkleinert, bei immer noch guter Qualität, supereinfach zu nutzende App – und dann noch Standort Schweiz, Daumen hoch.
      Auch wenn ich persönlich immer noch kein Fan davon bin, irgendetwas unverschlüsselt (und zwar so richtig!) in die Cloud zu laden, geschweige denn da zu verarbeiten; aber mit der Meinung steh‘ ich wohl recht allein auf weiter Flur …

      • Interessant, dass Nuance das File verschlüsselt. Viele PDF Software tut das nicht standardmässig. Wir glauben, dass die meisten Passwörter beim Erstellen der Dateien gesetzt werden also schon in MS Word oder so, deshalb sind diese Files sehr oft nicht wirklich verschlüsselt.

        Freut uns sehr, dass du auch ein positives Feedback geben konntest. Das motiviert immer sehr. Natürlich sind fortgeschrittene Computerbenutzer nicht unsere Zielgruppe und ich verstehe sehr gut, dass du vielleicht bessere Lösungen hast als wir diese anbieten.

        Macht auf jeden Fall weiter so mit dem Blog. Wir haben gerade einen Retweet von eurem Artikel mit unseren Nutzern geteilt.