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Anleitung: Fernseher steuern mit dem Amazon Fire TV Stick 4K

Der nagelneue Amazon Fire TV Stick 4K ist wirklich ein großer Wurf: Zum Vergleichsweise schmalen Preis holt der Stick nicht nur 4k-Inhalte auf den Schirm, sondern stellt auch die HDR-Formate Dolby Vision, HDR10 und das frische HDR10+ sauber dar. Ach ja, Kodi-tauglich isser auch noch.  Das unbesungene Killerfeature des Fire TV Stick 4K ist für mich aber die Fernbedienung – aus einem banalen Grund. Sie ist nicht nur Alexa-tauglich, sie steuert auch den Fernseher – ENDLICh kann mal also die Lautstärke beim Streaming direkt verändern, ohne mit zwei Fernbedienungen hantieren zu müssen. Man muss sie nur richtig einstellen.

Fire TV Stick für den Fernseher einstellen

Wenn Ihr Euren neuen Fire TV Stick 4K am TV zum ersten Mal in Betrieb nehmt, werdet Ihr sofort dazu aufgefordert, ihn für die TV-Fernbedienung einzustellen. Ich habe das Ding zum ersten allerdings an einen Monitor geklemmt, um die Anleitung zur Kodi-Installation fertig zu machen – Tuto-Leser haben Vorrang, Ihr wisst schon ;) Wenn Ihr Euren Fire TV Stick später für einen neuen Fernseher konfigurieren wollt, öffnet die Einstellungen und navigiert zu Gerätesteuerung – Fernseher. Hier stellt Ihr mit Fernseher ändern die entsprechenden Optionen ein.

1. Fernseher-Hersteller auswählen

Im ersten Schritt erkennt der Fire TV den Hersteller Eures TV-Geräts. Falls das schief geht, wählt Nein und gebt den Hersteller manuell ein. Anschließend müsst Ihr den Fernseher einmalig mit der Fire-TV-Fernbedienung an- und wieder ausschalten. Falls die Erkennung richtig liegt, geht es mit Ja weiter.

Fernseher Fire TV Stick 4k Wenn der Fire TV Stick 4K Euren Fernseher korrekt erkennt, habt Ihr quasi schon gewonnen ;)

2. Lautstärke via Fire TV Stick 4k einstellen

Nun folgt ein Soundtest. Der Fire TV Stick 4K gibt Musik wieder. Ihr müsst nun prüfen, ob Ihr diese mit den Lautstärketasten der Fernbedienung ändern könnt. Ist das der Fall, geht es mit Ja weiter. Die Auswahl von Nein führt Euch in ein weiteres Menü, in dem Ihr beispielsweise Soundbars oder externe Boxen konfigurieren könnt.

3. Erweiterte Einstellungen vornehmen

Im Idealfall war es das jetzt auch schon. Ihr könnt nun Euren Fernseher mit der Fernbedienung des Fire TV Stick 4K ein- und ausschalten und die Lautstärke regeln. Sollte das noch nicht wie gewünscht funktionieren, könnt Ihr im Menü Gerätesteuerung noch weitere Einstellungen testen. So könnt Ihr unter Infrarot-Einstellungen andere Infrarot-Profile auswählen oder bei Einstellungen für Ein-/Ausschalten Probleme mit dem Power-Button der Fernbedienung beheben. Der Fire TV Stick 4K leitet Euch dabei via Assistent durch die Einstellungen. Probiert es einfach aus!

Fire TV Stick TV Optionen ändern

Sollte es bei der Fernbedienung Probleme geben, könnt Ihr diese mit etwas Glück beheben.
Soweit, so gut. Leider habe ich noch keine Möglichkeit gefunden, über die Fernbedienung auch auf das „normale“ TV-Programm umzuschalten. Ist wohl nicht in Amazons Interesse, dass Ihr etwas außerhalb des Fire TVs konsumiert ;)

Noch mehr Tipps und Tricks zu allem mit „Fire TV“ im Titel findet Ihr laufend aktuell unter diesem Link. Hardware-Tipps aller Art sammeln wir hier für Euch.

Fire TV: Die besten Angebote

Boris Hofferbert

Freier Journalist, seit seligen Amiga-Tagen technikbegeistert, am Desktop Apple- und unterwegs Android-Fan, zockt unter Windows, kann nicht ohne Musik (von Classic Rock über Ska bis Punk) und Hörbücher, schießt gerne Postkarten-Fotos, hat immer mindestens zwei Handys dabei und freut sich riesig über eine Kaffeespende ;-)

12 Kommentare

  1. Tolle Zusammenfassung. Es funktioniert wirklich. Ab mit der Philips FB in die Schublade. Danke für dieses sinnvolle Tutorial. Kann nur jedem empfehlen die Firestick FB zu nutzen. Auch Soundbar lässt sich dank ARC darüber steuern.

  2. Hallo,
    wie kann man sich bloß über ein „Ihr“ aufregen!? Ich finde es völlig in Ordnung so. Was mich aufregt sind kleingeistige Menschen!

    Gruß Rena

  3. Sehr geherter Herr Hofferbert,
    ein Jornalist sollte schon einige Regeln des Miteinander und der Anrede beherrschen.
    Die Unsitte, den Leser mit „IHR“ anzureden, zeugt weder von Höflichkeit noch von der Kenntnis der Höflichkeitsform.
    Der Übergang zum „Du“ oder „Euch“ wird auf Basis eines wechselseitigen Einverständnisses vollzogen. Diese ist wohl in keinem Falle gegeben.

    Mit freundliche Grüßen
    Jade

    PS. Der Redaktion scheint dies auch egal zu sein.

    1. Hallo Herr/Frau Jade,

      Ich kann Ihre Vorbehalte gegen die von uns gewählten Anredeform sicherlich nachvollziehen, dennoch werden wir nicht davon abweichen.

      Das hat eine ganze Reihe von Gründen, zumindest für mich persönlich.

      Zunächst einmal adressieren wir hier auf Tutonaut.de eine große Masse völlig unterschiedlicher Menschen aller Altersklassen, persönlichen Hintergründen und so weiter. Wir haben auch jugendliche Leser und Leserinnen, für die das förmliche „Sie“ sicherlich eher irritierend wäre.

      Unabhängig davon ist Sprache ständig im Wandel. Duzen vs. Siezen ist mitnichten in Stein gemeißelt und jeder Mensch entscheidet sich hier anders. Ich freue mich mit meinen mittlerweile 38 Jahren nach wie vor, wenn ein neuer geschäftlicher Kontakt sofort mit einem „Du“ einsteigt statt dem hölzernen „Sie“. Das mag auch daran liegen, dass ich sehr viel im Englischen kommuniziere – eine Sprache, die dies (meiner Meinung nach antiquierte) Unterscheidung zwischen „Sie“ und „Du“ glücklicherweise gar nicht erst nötig macht.

      Davon abgesehen: Mit „Journalismus“ hat die gewählte Anrede wenig zu tun. Es gibt unzählige journalistische Angebote (sowohl private als auch öffentlich-rechtliche), die ihre Rezipienten ebenfalls „Duzen“ bzw. „Ihrzen“.

      Beispiele dafür sind journalistische Medien wie Smart Weekly, das t3n-Magazin, Hifi.de, ARD Funk und viele andere. Allgemein ist ein lockerer Umgangston in Online-Medien durchaus nicht selten. Wir Tutonaut-Schreiberlinge werden beispielsweise auch in 90 Prozent aller Leserkommentare geduzt und beschweren uns darüber sicherlich nicht. Letztlich könnte ich es auch als unhöflich empfinden, wenn Kritik an meiner Arbeit unter einem „falschen“ oder „verkürzten“ anstelle eines vollständigen Namen geäußert wird ;-)

      Im Übrigen war diese Thematik weder Teil meines Studiums noch irgendeiner Art von journalistischer Fortbildung. Das jedoch nur am Rande.

      Letztlich ist es auch schlicht und ergreifend eine Frage der persönlichen Präferenzen. Ich empfinde die allgemeine „Ihr“-Anrede bei Online-Texten als die angenehmste, weil mir ein „Du“ zu aufgesetzt, ein „Sie“ zu verkrampft und die Ähnlichkeit zum von mir präferierten „you“ aus dem Englischen recht hoch ist. Selbstverständlich akzeptiere ich aber auch jede Meinung, die das anders sieht.

      Lange Rede, kurzer Sinn: Wir werden hier beim „Ihrzen“ bleiben. Ich hoffe, Sie verstehen das.

    2. Da muss ich auch noch meinen Senf zugeben, einen inhaltlich ähnlichen Kommentar hatte ich letztens nämlich noch ;) Da wurde sich allerdings generell über das Ihrzen beschwert – Duzen oder Siezen wäre da wohl beides OK gewesen.

      1) Der ganze Sie-Quatsch macht das Leben nur kompliziert. Genauso wie Anzüge und Krawatten. Ich habe in meinem Leben schon zu viele Vollidioten in Anzug und Krawatte gesiezt, als dass ich solch oberflächlichen Automatismen noch irgendeinen Wert zuordnen würde. Inhalte, Verhalten, Intelligenz und Ethos ringen mir Respekt ab – nicht aber ein popeliges Sie.

      2) Zudem stammen derlei „Regeln“ im allgemeinen aus einer sehr sehr lange vergangenen Zeit – und wie Kollege Boris schon schrieb: Sprache ist ständig im Wandel. Und sogar zu je einem Zeitpunkt nicht vollkommen uniform: Ich schreibe Artikel, je nach Auftraggeber, mal mit Sie, mal mit Du und mal mit Ihr – das ist keine Frage von Kenntnissen oder Fähigkeiten. Und daher nein, das ist „der Redaktion“ nicht egal, wir wollen das so. Nicht immer, wenn jemand etwas anders macht als man selbst es gerne hätte, geschieht dies aus purer Unfähigkeit.

      3) Es gäbe wohl nicht wenige Menschen, die die altherbegrachte Briefform mit „Sehr geehrte …“ und „Mit freundlichen …“ als für einen Kommentar völlig unpassend erachten würden – bestenfalls würde ich es Anachronismus nennen. 12,3 Prozent Deines Kommentars sind inhaltslose Floskeln – das soll der Gipfel der Kommunikation sein?

      4) Man könnte es auch einfach ausdrücken: Mein Spiel, meine Regeln. Oder vielleicht „Ludus meus, regulae meae“ – noch so ein Pseudobedeutungserhöhungsunsinn.

      5) Dieser ganze formelle Komplex lenkt einfach von der Arbeit ab – man schaue mal hier, was die Kollegen von der SZ parat haben: Rückkehr vom Du zum Sie – Probleme haben die Menschen …

      6) Auch Leute mit Doktortiteln, Menschen, die sich als Professoren mit derlei Themen beschäftigen verteufeln das Ihr nicht. Oliver Bendel etwa drückt es in einem amüsanten Essay so aus:

      „Natürlich stellt das »Ihr« heutzutage gar keine größere Distanz her, sondern eine größere Nähe. Es ist zwischen dem »Du« und dem »Sie«, verwandt mit dem »you«.“

      Du und Euch sind nämlich entgegen Eurer Unterstellung – genau, jetzt nutze ich das königliche Euch, auch wenn ich nur Dich meine – nicht identisch. Und dieses „zwischen“ Du und Sie ist genau das, was wir eigentlich erreichen wollen: Nicht zu persönlich, nicht zu förmlich. Zugegeben, Anleitungen würde ich lieber nicht in der Art „Klickt auf den OK-Button“ schreiben, sondern lieber: „Es dolcht uns es könnte Euch belieben, einen Klick auf den werten Knopf zur Durchführung zu bringen, um Euer Begehr zu erlangen.“ Ästhetisch super, Nutzwert gleich Null.

      7) Und da Du scheinbar ein – aus meiner persönlichen Sicht Pseudo- – Höflichkeitsfanatiker bist: Sorry, dass sich hier gleich drei Menschen auf den Kommentar stürzen – aber er ist auch regelrecht ein Honeypot für Returkutschen. Ah, Kutschen! Noch so ein Ding, das wir so arg vermissen …

      Gehabt Euch wohl, werter Herr.

      P.S.: Sorry, gerade erst gesehen, dass der erwähnte Kommentar just unter diesem Artikel stand – schon lustig …

  4. es ist eine fürchterlich Unsitte, den Leser mit „IHR“ anzureden und zeugt davon, daß der Schreiber offenbar ohne nachweisbaren Abschluß der Hauptschule ist und hier und anderswo seinen Geist offenbart.

    1. Kleiner Nachtrag: Prof. Dr. Oliver Bendel sagt zum Thema Ihr:

      Es ist zwischen dem »Du« und dem »Sie«, verwandt mit dem »you«.

      Das trifft ziemlich genau, was wir uns wohl gewünscht haben – ich zumindest war schon immer ziemlich neidisch auf diese wesentlich elegantere Lösung für die persönliche Ansprache.

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