Drei richtig gemeine Gadgets, für die Euch Eure Freundin ganz bestimmt rausschmeißt: Riesenspinne, Nervdrohne und eine mechanische Made.

Männer lieben Spielzeug. Das hat nichts mit kindischem Verhalten zu tun, vielmehr liegt es in der Natur des Mannes, Dinge auszuprobieren und zu erforschen. Das ist jetzt nicht chauvinistisch gemeint, aber Frauen haben dafür leider oft kein Verständnis, sind eher und oft zurecht genervt von all den elektronischen Gadgets, die die Herren der Schöpfung in ihrem Leben zusammensammeln und in ihrer Männerhöhle bunkern, um sie jederzeit stolz herauszukramen, wenn Freunde da sind.

Exorbitanter Nervfaktor

Aber sind wir ehrlich, Männer: Ein bisschen mögen wir das auch, wenn wir unsere Frauen mit Spielzeug nerven können, oder? Wir vom Tutonauten haben uns deshalb entschlossen, mal ein paar Gadgets herauszusuchen, deren Damen-Nervfaktor exorbitant ist. Dinge, wegen denen Ihr so richtig Krach mit der Holden bekommen könnt. Wirklich! Wir garantieren für nichts.

Die gigantische Grusel-Spinne

Riesige Roboterspinne? Check!

Riesige Roboterspinne? Check!

Meine Freundin würde mich töten, wenn ich dieses Ding anschaffen würde. Dabei ist es purer Spaß: Der nicht ganz so kleine Roboter T8x von Robugtix/Amoeba Robotics Ltd. ahmt die Bewegungen einer Spinne eine Spur zu echt nach, um keine Schreikrämpfe zu erzeugen. Selbst mich, der eigentlich keine Angst vor Spinnen hat, schaudert es, wenn ich das Video anschaue. Das batteriebetriebene und per Wi-Fi steuerbare Tier aus dem 3D-Drucker ist allerdings mehr als nur ein teurer Schocker für geplagte Arachnophobiker: Er lässt sich programmieren und damit speziellen Einsätzen zuordnen, ein echtes Elektronikspielzeug für interessierte Nerds also. Das gar grausige Roboter-Spinnentier ist in den USA schon länger erhältlich, in Deutschland leider bis heute nicht. Wer mag, kann ja importieren: Kostenpunkt 950 US-Dollar.

Die widerliche mechanische Made

Elektrische Made? Check!

Elektrische Made? Check!

Ganz offensichtlich gebaut, um Haustiere und Frauen in den Wahnsinn zu treiben, entfaltet der kleine Larven-Roboter mit dem Charme eines hyperaktiven Massagestabs von Hexabugs sein ganzes widerliches Potential, wenn man ihn einschaltet und auf den Fußboden setzt. Mit hoher Geschwindigkeit robbt er durch die Gegend, stoppt selbstständig vor Hindernissen, die er mit seinem optischen Sensor erkennt, und dreht um. Das macht der Riesen-Silberfisch so lange, bis man ihn einfängt und ausschaltet, die Knopfbatterie den Geist aufgibt, Katze und Hund ihn auffressen oder jemand aus Ekel drauftritt. Anders als die Riesenspinne ist Hexabug Larva auf jeden Fall erschwinglich: Keine 15 Euro muss man dafür beim Elektronik-Riesen um die Ecke berappen.

Das nervige Drohnen-Duo

Nervige Drohnen? Check!

Nervige Drohnen? Check!

Wer seiner Holden einmal richtig auf den Geist gehen möchte, greift zu den neuesten Spielzeugen aus dem Hause Parrot, die vor allem mit der ar.drone bekannt geworden sind: Die Mini-Drohne „Jumping Sumo“ und „Rolling Spider“ sind dafür geschaffen, Chaos zu stiften und Mitmenschen die Nerven zu rauben. Beide Drohnen verfügen über eine eingebaute Kamera, die Steuerung erfolgt aus der First-Person-Perspektive mit Hilfe eines Smartphones oder Tablets per WLAN. Besonders schön ist dabei der Sumo: Er flitzt nicht nur schnell durch die Räume, sondern kann auch noch springen, während der „Rolling Spider“ eine Art fahrendes Fluggerät ist, das durch seine Propeller auch an der Decke herumfahren kann und sich sogar aus seinem Fahrgestell abdocken lässt, um wie ein lästiges Insekt durch die Bude zu schwirren. Der Spaß ist allerdings nicht ganz günstig: Rund 100 Euro kostet der Jumping Sumo und der Rolling Spider sogar nur 70 Euro – beides hervorragende Nerv-Geräte!

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Über den Autor

Christian Rentrop

Christian Rentrop

Freier Journalist, Baujahr 1979. Erste Gehversuche 1986 am Schneider CPC. 1997 ging es online. Seither als Blogger und Journalist in Totholzwäldern, auf digitalen Highways und manchmal in der echten Welt unterwegs.
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