Ihr habt noch einen alten iPod Nano der 1. Generation? Dann solltet Ihr prüfen, ob Ihr ihn kostenlos gegen ein neueres Modell austauschen lassen könnt.

Neulich stieß ich in einer Schublade auf einen ollen iPod Nano der ersten Generation: 10 Jahre alt mit einem Gigabyte Speicher, der Akku natürlich kurz vor Exitus. Ich googelte also nach einem Akkutausch und was finde ich? Ein uraltes iPod Nano Austauschprogramm von Apple, das immer noch aktiv ist. Ich habe mich also entschieden, einen kostenlosen Austausch vorzunehmen – was dann heute in der Post war, trieb mir die Freudentränen in die Augen.

iPodNano

iPod Nano gratis upgraden? Dank Apples Austauschprogramm kein Thema!

Die ersten Modelle der Nano-Reihe hatten zum Teil fehlerhafte Akkus, die eine Reihe von Bränden verursachten. Deshalb hat Apple damals das Austauschprogramm ins Leben gerufen:

Apple hat festgestellt, dass es bei Modellen des iPod nano (1. Generation) in seltenen Fällen zu einer Überhitzung der Batterie kommen kann, was ein Sicherheitsrisiko darstellt. Betroffene iPod nanos wurden zwischen September 2005 und Dezember 2006 verkauft.

Und das läuft heute noch, mit einem Unterschied: Aufbereitete oder gar neue iPod Nanos der ersten Generation mit einem Gigabyte Speicher gibt es nicht mehr, es ist also wahrscheinlich, dass Apple neuere Geräte im Austausch versendet. Ich schickte meinen Nano also ein, um zu sehen, was passiert und staunte nicht schlecht, als ich heute das Paket auspackte, das mir der Hermes-Bote überreicht hat: Apple schickte mir einen iPod Nano der 7. Generation mit 16-Gigabyte Speicher samt Dock-Lightning-Adapter, was mir dann auch gleich den Kauf eines neuen iPods für meinen kurz vor Exitus stehenden iPod 5G am Media-In meines Skodas erspart. Und auch, wenn ich eigentlich keinen iPod brauche, ist das doch ein wirklich guter Tausch. Vielen Dank dafür, Apple!

iPodNano

Der neue iPod Nano 7. Generation mit 16 GB – gratis!

Über den Autor

Christian Rentrop

Christian Rentrop

Freier Journalist, Baujahr 1979. Erste Gehversuche 1986 am Schneider CPC. 1997 ging es online. Seither als Blogger und Journalist in Totholzwäldern, auf digitalen Highways und manchmal in der echten Welt unterwegs.
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