Mesh-WLAN mit Fritz-Geräten ist eigentlich einfach. Allerdings gibt es auch oft Probleme. Wir helfen bei der Lösung.

AVM pusht seit einiger Zeit die Mesh-Technik. FRITZ-Mesh soll Repeater und Powerline-Geräte mit WLAN nahtlos ins WLAN einbinden und mittels Roaming den problemlosen Wechsel zwischen den einzelnen WLAN-Zellen ermöglichen. Das Resultat: Deutlich leistungstärkeres WLAN mit mehr Reichweite. Zumindest in der Theorie, denn in der Praxis gibt es oft Probleme mit Verbindungsabbrüchen und langsamen WLAN. Die lassen sich aber leicht lösen.

FritzBox und FritzRepeater updaten

Bevor Ihr loslegt, solltet Ihr darauf achten, dass all Eure Fritz-Geräte den neuesten Firmware-Stand haben. Loggt Euch dazu zunächst auf allen Geräten ein und installiert gegebenenfalls nötige Updates. Moderne FritzOS-Versionen besitzen auch eine Auto-Update-Funktion, die Ihr unter System -> Update aktivieren könnt. Startet danach alle Geräte einmal neu, indem Ihr zunächst alle Geräte vom Strom nehmt und dann zunächst die FritzBox und danach die restlichen Fritz-Geräte wieder einsteckt.

Wichtig: Achtet darauf, dass alle Geräte die neueste Firmware haben.

Wichtig: Achtet darauf, dass alle Geräte die neueste Firmware haben.

Mesh-Status überprüfen

Prüft nach dem Neustart, ob alle Geräte als Mesh-Geräte eingerichtet sind. Dafür müsst Ihr in der FritzBox die Option Heimnetz -> Mesh anwählen und hier nach dem kleinen Mesh-Symbol schauen. Ist es bei allen Repeatern eingeblendet, ist alles OK. Werden Repeater nicht mit dem Mesh-Symbol angezeigt, ist entweder die Firmware nicht aktuell oder die Einrichtung fehlgeschlagen: Setzt den betroffenen Repeater zurück und richtet ihn neu ein.

Das Mesh-Symbol muss sichtbar sein, sonst stimmt etwas nicht.

Das Mesh-Symbol muss sichtbar sein, sonst stimmt etwas nicht.

Feste IP-Adressen für alle Geräte vergeben

Zuguterletzt solltet Ihr feste IP-Adressen für alle Geräte im WLAN einrichten, die Probleme mit dem Mesh-Netzwerk haben. Das sind erfahrungsgemäß vor allem Apple-Geräte wie iPhone, iPad oder Mac, aber es ist sinnvoll, einfach allen Geräten eine feste IP im Heimnetz zu verpassen, um Konflikte zu vermeiden. Beim WLAN-Roaming kann nämlich genau das passieren. Ihr könnt die Funktion ganz einfach aufrufen, indem Ihr im FritzBox-Menü auf Heimnetz -> Netzwerk klickt und hier das Stift-Symbol neben jedem einzelnen Gerät anklickt. So erreicht Ihr die Einstellungen für das Gerät im WLAN. Setzt den Haken „Diesem WLAN-Gerät immer die gleiche IP-Adresse zuweisen“ und klickt anschließend auf „OK“. Wiederholt das mit allen WLAN-Geräten. Anschließend sollte Euer Fritz-Mesh-Netzwerk ordentlich arbeiten.

Feste IP-Adressen können Konflikte im Mesh-WLAN ausmerzen.

Feste IP-Adressen können Konflikte im Mesh-WLAN ausmerzen.

Über den Autor

Christian Rentrop

Christian Rentrop

Freier Journalist, Baujahr 1979, und damit so alt wie Atari-400-Heimcomputer. Erste Gehversuche 1986 am Schneider CPC. 1997 ging es online. Seither als Blogger und Journalist in Totholzwäldern, auf digitalen Highways und manchmal in der echten Welt unterwegs.
Inzwischen Experte für alles, was 'nen Apfel, Fenster oder Pinguin hat.
Außerdem viel auf der Vespa unterwegs.
Spendier‘ mir einen Kaffee.

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