Mit FolderIco könnt Ihr Windows-Ordner farbig darstellen oder mit einer Auswahl netter Icons bestücken – für mehr Übersicht oder ganze Workflows.

In Windows sehen alle Ordner gleich aus – gelb und langweilig. Bei langen Ordnerlisten ist das ziemlich unübersichtlich. Mit FolderIco könnt Ihr einzelne Ordner farbig darstellen oder durch allerhand Icons ersetzen. Super ist das zum Beispiel für Ordner, die Ihr immer wieder aufsucht, aber nicht häufig genug, um sie in die Favoriten zu übernehmen, beispielsweise Ordner mit Cookies, bestimmte Windows-Ordner und so weiter. Auch Ordner, die tief in den Hierarchien versteckt wichtige Einstellungen verbergen und die Ihr tendenziell nur alle Jubeljahre mal benötigt, sind prädestiniert – schließlich vergisst man solche Speicherorte schnell wieder. Mit FolderIco könnt Ihr solche Klick-Pfade zum Beispiel komplett mit grauen Ordnern pflastern. Oder:

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Bunte Ordner –> mehr Spaß.

Wie sieht es mit Ordnern von Projekten aus? Hier könntet Ihr Euch ein simples Ampelsystem zusammenschrauben und gemäß Status rot, gelb oder eben grün einfärben. Das ganze funktioniert dermaßen einfach, dass es sich sogar lohnt, Ordner zuletzt gehörter Musik oder zuletzt bearbeiteter Dateien für die nächste Rechner-Session zu markieren. Wer viel Büroarbeit hat, kann damit sogar wundervoll Workflows realisieren – mal ein Beispiel aus der Praxis:

Bei Data Becker habe ich die Heft-DVDs gemeinsam mit einem Grafiker erstellt und dabei gab es immer mehrere Ordner, die ich erstellt habe, in denen dann El Grafiko gearbeitet hat und sobald fertig, konnte ich dann wiederum finalisieren. Statt nun ständig hin und her zu telefonieren, haben wir einfach jeweils fertige Ordner grün gefärbt und aus irgendwelchen Gründen gesperrte rot. So ließ sich flüssig arbeiten, ohne, dass man sich ins Gehege kam.

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Einfach zu nutzen!

Übrigens: Die für den privaten Gebrauch kostenlose Freeware gibt es auch in einer Portable-Version. Die bringt beim Download zwar ein Icon-Theme-Paket mehr mit, aber hier gibt es noch viel mehr Pakete zum Download, ist also nicht wichtig. Dafür hat sie einen großen Nachteil: Nur die installierte Variante nistet sich im Kontextmenü ein – und nur wenn Ihr Ordner direkt per Rechtsklick einfärben könnt, werdet Ihr das Tool auch wirklich nutzen. Andererseits: Einmal eingefärbt, muss FolderIco nicht mehr laufen!

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Yeiiiii – endlich Einhornordner … Extra-Themes gibt es auf der Homepage.

Über den Autor

Mirco Lang

Mirco Lang

Freier Journalist, Exil-Sauerländer, (ziemlich alter) Skateboarder, Dipl.-Inf.-Wirt, Einzelhandelskaufmann, Open-Source-Nerd, Stichwortschreiber. Ex-Saturn'ler, Ex-Data-Becker'ler, Ex-BSI'ler.

Computer-Erstkontakt: ca. 1982 - der C64 des großen Bruders eines Freunds.

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