Unter Windows lassen sich Fotos ganz einfach mit dem Tool EasyPhotoEffects mit Filtern versehen. Wir zeigen, wie es geht.

Filtereffekte schnell und einfach anwenden – das ist gerade für Anwender, die sich nicht wirklich gut mit Photoshop auskennen ein großes Problem. Um so besser, dass es das kleine Gratis-Tool EasyPhotoEffects für Windows gibt, eine Software, die mit wenigen Mausklicks höchst interessante Effekte in Bildern erzielt. Von der simplen Sepia- und Schwarzweißumschaltung bis hin zu komplexen „Analogica“ oder „Tilt Shift“-Filtern lassen sich die Einstellungen wahlweise zufällig oder gesteuert hinzufügen. Richtig spannend wird ein Foto aber durch die Kombination mehrerer Filter, hier könnt Ihr Euch so richtig austoben – auch weil die leistungsstarke Undo-Funktion und die Speicherung von Bildern als Kopie jeden Fehler verzeihen.

1. Foto in EasyPhotoEffects laden
Öffnet zunächst ein Foto in EasyPhotoEffects. Dafür müsst Ihr den Punkt „Open Image“ oben links in der Programmoberfläche anklicken und anschließend ein Foto von Eurer Festplatte auswählen. Da EasyPhotoEffects keine eigenen Bildbearbeitungsfunktionen hat, solltet Ihr das Bild vorher mit einer Bildbearbeitung wie etwa dem kostenlosen IrfanView passend zurechtschneiden und Bildfehler wie zum Beispiel rote Augen korrigieren.

Bild öffnen…

2. Effekt auswählen
Sucht Euch nun einen der Filtereffekte aus den zahlreichen Filtern des Programms aus. Mit dem Scrollbalken könnt Ihr auf weitere Filter zugreifen. Jeder Fotofilter verfügt über einen eigenen „Settings“-Knopf, mit dem Ihr den Filter einstellen könnt.

…Filter einstellen…

3. Filter anwenden
Klickt den Filter jetzt einfach an: Je nach Filter, Filtereinstellung und Rechnergeschwindigkeit dauert es ein paar Sekunden, bis der Filter angewendet ist. Ihr könnt beliebige Filter im Programm kombinieren.

… Filter anwenden…

4. Bild abspeichern
Anschließend sehr Ihr das fertige Bild. Mit einem Klick auf „Save Image“ könnt Ihr das Foto jetzt wieder abspeichern.

… und das fertige Bild abspeichern.

Über den Autor

Christian Rentrop

Technikjournalist und Schreiberling aus Überzeugung. Schon als Zweitklässler 1986 mit dem Amstrad CPC angefixt, habe ich mich immer für Computer und Technik interessiert und finde: Computer sind nichts, wovor man Angst haben sollte.

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