Wenn das WLAN spinnt und Streaming nicht ordentlich funktioniert, könnte die FritzBox schuld sein. Wir zeigen, wie Ihr das Problem löst.

Manchmal will das WLAN einfach nicht, wie Ihr das wollt: Geräte verbinden sich nicht, die Reichweite stimmt nicht, Videostreaming per Netflix oder die Airplay und DLNA-Wiedergabe fluppt nicht richtig, obwohl Ihr eigentlich nichts am Setup geändert habt. Mich trieb bereits gestern die miese Verbindungsqualität zu Netflix auf dem AppleTV zur Weißglut, heute ärgerte mich mein Boston Acoustics MC200 AIR, der partout keine Musik per Airplay wiedergeben wollte. Die Lösung war dann ziemlich einfach…

Wenn das WLAN nicht richtig funktioniert, liegt es nicht selten an der FritzBox.

Fritz!Box-Neustart per Software oder Stromkabel

Nachdem ich alle üblichen Tricks versucht hatte, kam ich auf die Idee, mal die FritzBox neu zu starten. Das geht ganz einfach: Entweder, Ihr ruft das Fritz!Box-Benutzerinterface auf und klickt hier unter „System -> Sicherung“ im Tab „Neustart“ den „Neu starten“-Knopf an. Oder Ihr zieht einfach den Stecker, wartet fünf bis zehn Sekunden und steckt ihn anschließend wieder ein. Sollten die Probleme danach nicht behoben sein, hilft auch ein längeres Trennen vom Strom (ca. 15 Minuten). Wenn das nicht die Probleme löst, liegt es vermutlich an Euren Endgeräten.

Ihr könnt die FritzBox über das Menü neu starten oder den Stecker ziehen.

Hilft auch bei anderen Routern

Übrigens kann das auch bei anderen Routern als der FritzBox helfen: Das WLAN-Problem ist nicht direkt sichtbar, denn die Verbindungen scheinen ja zunächst zu funktionieren, Verbindungen zu den einzelnen Geräten sind kein Problem. Das allerdings täuscht: Wenn sich im Router etwas verklemmt hat, zeigt sich das durch Verbindungsabbrüche, schlechte Streaming-Qualität und andere lästige Probleme. Ein Neustart hilft also fast immer — und Ihr müsst keine Sorge haben, dass es dabei zu Problemen kommt.

Über den Autor

Christian Rentrop

Technikjournalist und Schreiberling aus Überzeugung. Schon als Zweitklässler 1986 mit dem Amstrad CPC angefixt, habe ich mich immer für Computer und Technik interessiert und finde: Computer sind nichts, wovor man Angst haben sollte.

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Kommentare

  • Ein Reboot einer festhängenden Hardware als Tipp? Ernsthaft?! Ansonsten kann ich das nur als Realsatire bezeichnen.

    Dass man bei IT-Problemen gleich welcher Art auch mal das Gerät aus- und wieder einschaltet ist eine Binsenweisheit und schon meiner 10jährigen Patentochter bekannt.

    Dagegen ist ja selbst die COMPUTERB*LD ein Quell schöpferischen IT-Wissens. Ich selbst bin meinen über 20 Jahren Berufserfahrung in der Branche als Sysadmin sicher kein Maßstab, aber ein bisschen mehr Intelligenz solltet Ihr Euren Lesern schon zutrauen.

    Nix für ungut und weiterhin fachlich anspruchsvolle ^^ Beiträge.

    • Hallo Jörg. Hier sind auch viele Leser, die solche Tipps NICHT kennen, zumal das Thema „Router neu starten“ vielen überhaupt nicht geläufig ist. Viele glauben auch, dass sie das Gerät auf keinen Fall vom Strom trennen dürfen, weil sie entweder falsch beraten wurden oder eben Sorge haben, etwas falsch zu machen. Und selbst mir als IT-Profi passiert es immer wieder, dass ich bei WLAN-Problemen wirklich an allem herumfummele — aber vergesse, den Router neu zu starten. Insofern ruhig Blut, hier kommen nach der Sommerflaute auch wieder mehr „anspruchsvolle“ Beiträge 😉

    • Es gibt dich NICHTS hilfreicheres, als diese selbstherrlichen, fachlich hochkompetenten Kommentare unter den Beiträgen anderer, in denen IMMER irgendeiner aus IRGEND EINEM Loch gekrochen kommen muss und seine volle fachliche Kompetenz in die Waagschale wirft, in dem man einfach erst mal den Verfasser als Dilletanten outet und sein komplettes Schwergewicht jahrzehntelanger Berufserfahrung durch ein schlichtes „du Depp – ich Genie“ äußert!

      Ich denke, wenn man ALLE diese geistreichen und so lösungsorientierten Null-Bos löscht, wäre das Internet um einiges erträglicher!