Meinung

9 Gründe, warum Streaming immer noch nervt

Technische Finesse und feine Wortwahl gibt es hier nicht zu entdecken - nur Buchstabenkotze ;)

Tja, manchmal müssen auch erwachsene Menschen kindisch werden und die Welt anschreien, weil alles so doof und gemein ist ;) Gut, auf Twitter gilt das wohl als erwachsenes Verhalten („Klimawandel ist eine Lüge – Ihr linksgrünversifften …“ vs. „Energiewende ist eine Lüge – Ihr rechtskonservativversifften …“), aber außerhalb dieser unreflektierten Stammtischblase muss man die hier zu erwartende anfäkalisierte Sprache vielleicht in den richtigen Kontext bringen: Streaming ist scheisse – und wenn man das aus Spaß an der Freude zu Papier bringen will, darf man auch mal den verkoteten Rohrspatz aus der Leitung lassen.

Feingeister mögen es mit Peter Lustigs Standardspruch halten, wer die Kritik hinter den verdorbenen Worten ortet, möge sich outen – sei es als Befürworter oder Widerleger. Ist ja nicht so, als hätte Streaming nicht auch sein Gutes. Aber das gehört verdammt nochmal nicht hierher! Ein langer Rant für den verregneten Sommer. Mit einem schockierenden Nachtrag …

Wat’n Stream?

Mir geht es hier um Video-Streaming, als persönliches Erfahrungsmonster soll mal Amazon Prime dienen – aber die Kritik gilt auch für andere Dienste. Meine persönliche Forderung ist seit jeher: Ich will Dateien! Dateien sind das mit Abstand beste Format für Medien, zumindest für daheim. Die Musikindustrie hat das irgendwann verstanden, sicherlich auch aus der Not heraus, und verkauft seit Jahren (auch) Dateien. Bestes Beispiel: Amazon AutoRip – man kauft eine CD oder LP und bekommt zusätzlich einen MP3-Download. Warum auch nicht? Schließlich bezahlt man für die Lizenz, die Medien konsumieren zu dürfen – Stream, LP, CD, 8-Spur-Band, MP3, ACC und so weiter sind alles nur Distributionsvarianten, für die eigentlich nur die Selbstkosten mit in die Preise einfließen sollten.

Bei Medien kauft man Nutzungsrechte. Warum also verkauft mir die verkackte Film- und Serien-Industrie keine Dateien? Oder einfach Lizenzen? Mir persönlich würde das reichen, an die Dateien komme ich schon ;) Aber nein, ich kann nur elende Streams kaufen, oder halt Distributionsmedien aus dem letzten Jahrtausend, bei dem Laser Daten von superempfindlichen Plastikscheiben ablesen … Ernsthaft? Diesen BluRay-Schwachsinn zu Grabe zu schicken wäre mal echt eine grüne Aktion. Lichtdatenträger …

Klar, Streaming hat auch Vorteile, blablabla, aber wie gesagt – das gehört nicht hierher. Lobhudelei macht auch keinen Spaß. Nur so viel: Natürlich möchte ich vor allem auf Amazon Prime Video nicht mehr verzichten – auch wenn mich die Technik nervt, rein vom inklusiven Content her ist Prime Video ein ziemlich guter Deal. Muss ich aber auch sagen, wenn ich möchte, dass Ihr auf den Banner klickt und fleißig abonniert ;) Warum versteht sich hoffentlich von selbst, aber falls nicht …

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Der Killer: Ton zu tief

Dieser erste Punkt ist der eigentliche Grund für diesen Rant – und echter Bullshit in Reinkultur. Es gibt bei Prime und auch bei Disney+ massenhaft Serien, die ich partout nicht gucken kann – nicht mit Abstrichen, nein, gar nicht. Und zwar weil der fucking Ton zu tief ist! Aufgefallen ist mir das erstmals bei – meine ich – Two and a half Men. Die Synchronstimmen klangen deutlich tiefer als aus dem TV bekannt, für mich damit völlig unguckbar. Schon mal eine 45er Vinyl-Single auf 33 1/2 abgespielt? So ungefähr.

Ich dachte zunächst das wäre eine Fehlwahrnehmung, aber nein, Serie um Serie stellte sich als unguckbar heraus. Vermutlich liegt das Ganze an unterschiedlichen Bildraten, 24 Bilder pro Sekunde in der Produktion, 25 Bilder pro Sekunde im TV, mehr dazu in der Wikipedia. Die Wikipedia meint, das würde allenfalls Menschen mit absolutem Gehör auffallen. Ich garantiere: Habe ich nicht. Aber trotz 25 Jahren Tinnitus habe ich es gehört – und von diesem 24-vs.-25-Bilder-Dingens habe ich vorher nichts gewusst, kann also auch nicht unterbewusst ins Ohr diffudiert sein.

Bei Bildern bin ich nie sonderlich pingelig gewesen, Bildrestaurationen von Filmen fand ich nie störend und die meisten Filter von Fernseher fallen mir gar nicht erst auf (währen Boris schon Steine in den Fernseher schmeißen würde). Aber bei Ton sind meine Ohren sehr wohl pingelig, ich kriege schon zu viel, wenn ich nicht exakt mittig zwischen Stereoboxen sitze. Nun könnte man natürlich fair bleiben und vermuten: Die Kotzkrücken, die es versaut haben sind die Umwandlungsspacken, die den Ton bei der Konversion für die TV-Ausstrahlung „zu hoch“ angesetzt haben. Aber da müsst man dann auch schauen, wer was wann synchronisiert hat, für welches Medium und so weiter … Eigentlich interessiert mich der technische Hintergrund hier auch nicht wirklich. (Sowie es Amazon vermutlich nicht interessiert, wenn jemand den TV- (und wohl auch DVD-) Ton als Referenz nimmt ;) )

Am Ende bleibt aber nichtsdestotrotz: Streaming verkackt es hier, weil ich nahezu keine aus dem TV oder von DVD bekannte Serie gucken kann – und Sitcom-Dauerschleifen für den Hintergrund wären mir eigentlich viel wichtiger als die Hundertste düstere Ach-was-sind-wir-ernsthaft-Serie, die die Last der ganzen Welt auf ihren Schultern trägt … Ach hätte ich nur eine Datei, dann gäbe es viele bequeme Lösungen.

Bei Amazon Prime und Disney+ geht es um Millarden – ist es da wirklich zu viel verlangt, Content so zu präsentieren, dass er nicht einfach nur ein Haufen Rotz ist? Nochmal: Für mich sind nahezu alle Sitcoms (und wer weiß was noch) schlichtweg unguckbar und nicht etwa guckbar mit Abstrichen.

Gewitter: Offline

Nach so viel Aufregung hier mal Bullshit ohne Schuldigen (nun, religiöse Menschen könnten das anders sehen …): Bei schlechtem Wetter, also so richtig schlechtem Wetter, gibt es immer wieder mal Aussetzer bei der Online-Verbindung. Und gerade wenn es pisst und hagelt hätte ich doch gerne den Film auf dem Bildschirm. Ratet mal, womit das nicht passieren würde! Genau, mit einer popeligen Datei ;) Naja, meine Heimatgemeinde war neulich auch vom Hochwasser betroffen, Schlamm ist schlimmer …

Apps: Nichtskönner, elende

Eine App sie alle zu knechten. Ohne die Nutzungsbedingungen jedes Streaming-Anbieters akribisch konsumiert zu haben, kann ich wohl behaupten, dass die Anbieter-eigenen Apps die einzigen legalen Varianten sind, Streams abzuspielen. Aber warum nur sind die so schlecht? Es gibt so gute Programme zum Abspielen von Medien, sei es ein Purist wie der Mediaplayer Classic HC, ein modernes Mediacenter wie Kodi oder der unscheinbare Alleskönner VLC. Dagegen sind die Streaming-Apps einfach Müll.

Mal ein Beispiel: Kodi lässt sich durchaus mit der Amazon-Prime-App vergleichen – eben eine Medienbibliothek. In Kodi schaue ich oft irgendwas und stöber zwiwschendurch mal im Medienbestand, um etwas in die Warteschlange zu legen. Bis dato habe ich noch keine Streaming-Anwendung gesehen, bei der ich das Video im Hintergrund weiterlaufen lassen und dabei den Rest der App nutzen kann. Dass das sehr wohl geht zeigt Youtube – sei es mit einem losgelösten Mini-Player oder einam halbtransparenten Overlay. Selbst die App der ZDF-Mediathek lässt zumindest ein ganz klein wenig Stöberei zu, ohne den aktuellen Clip beenden zu müssen.

Anderes Beispiel: Möchte man bei Prime eine Sendung nicht weitergucken, sondern neu starten, darf man regelmäßig doch erst die Fortsetzen-Funktion aufrufen, um dann zu stoppen, endlich in den Detail-Seiten der Sendung zu landen, wo es dann tatsächlich mal den Neu-starten-Knopf gibt. Man könnte an dieser Stelle mit Sicherheit für jede Streaming-App fehlende Features aufführen, ohne jemals ein Ende zu finden. Schon mal was von Playlisten gehört? Sind halt doch vornehmlich Shop-Frontends.

Fehler: Nochmal versuchen

Wenn ich meine Datei gucken will, gucke ich meine Datei. Selbst wenn mein Router explodieren sollte, könnte ich die Sendung sehen. Bei Prime hingegen heißt es regelmäßig: „Es hat ein Problem gegeben. Versuch es später nochmal.“ Und natürlich ist das Schwachsinn. Erstens funktioniert es oft genug, wenn man es sofort nochmal versucht. (Das ist so wie diese behämmerte Anweisung, die man immer wieder von Service-Menschen hört: „Schalten Sie das Gerät aus und warten sie 5 Minuten.“ Was glaubt Ihr Pappnasen eigentlich, was in einem ausgeschalteten, stromlosen elektronischen Gerät so passiert, ohne Strom, fünf Minuten lang?)

Zweitens hätte ich gerne eine Fehlermeldung, so mit Inhalt meine ich. Und ich garantiere Euch: Es gibt präzisere Informationen als gar keine. Hinter Streaming stecken schließlich Protokolle und kein Feenstaub. Und drittens: Später hilft auch oft genug nichts – ganz im Gegensatz zu einem Neustart. Aber klar, man will ja die einfachen Menschen bestimmt nicht mit unnützen Informationen belästigen …

Profile: Aber wenn ich doch keins will …

Ich kann in Kodi Profile einrichten. Ich richte keine Profile in Kodi ein. Ich brauche keine Profile. Ich will keine Profile. Ich will nicht bei jedem Start erst kundtun, dass wiedermal der einzige Kodi-Nutzer Kodi nutzt. Disney+ konnte von Anfang an Profile -, nun, es erzwang von Anfang an Profile. Und Prime hat, bestimmt rein zufällig, ein paar Wochen später nachgezogen. Bei D+ ist das für mich okay, weil ich mir den Account teile. Aber bei Prime geht mir der zusätzliche Klick, verbunden mit zusätzlicher Wartezeit, in der eh grauenhaft langsamen App, auf den Keks. Und letztlich ist das nur ein Beispiel für das immer gleiche Problem: Es werden Nutzern Features aufgezwungen, die in jeder guten App einfach nur Optionen wären – mit Opt-in.

Spulen 1: Nur Vorgabe, falls überhaupt

Und nun zu einem meiner Lieblingskomplexe – der Spulerei. Diesen Quatsch hasse ich dermaßen, dass er drei eigene Überschriften bekommt. Punkt 1: Manchmal kann man gar nicht vernünftig skippen, also eine Zeitspanne überspringen, sondern nur den schnellen Vorlauf nutzen – was unfassbar unpräzise ist, eine supergute Netzwerkverbindung erfordert und ständig zu weit läuft … Und selbst wenn es geht, dann meist nur die vorgegebenen 10 Sekunden oder was auch immer.

Ich habe in Kodi und MPC Zeitspannen zum Überspringen definiert. Bei sowas wie Wanda Vision könnte man das echt gebrauchen, schließlich gibt es da reichlich Jingles, Namenslisten, Namenslisten und noch mehr Namenslisten … Aber es ist halt Marvel, also hat man immer berechtigte Angst etwas zu verpassen, wenn man einfach zur nächsten Folge übergeht ;) Man kann das in 20 Jahre alten Programmen festlegen, aber Streaming-Apps, mööp.

Spulen 2: Warten, warten, warten

Punkt 2: Und wenn man mal spult, dann ist ganz fix der Puffer leer und es heißt warten, warten, warten … Ich höre schon die Kontrajammerer: „Stell Dich nicht so an, die paar Sekunden.“ Doch, da stelle ich mich an – einfach, weil ich seit knapp 20 Jahren Besseres gewohnt bin!

Spulen 3: Desynchronisation

Punkt 3 ähnelt Punkt 2 ist aber 4 mal beschissener: Insbesondere bei Disney+-Streams in HDR ist mir zuletzt immer häufiger aufgefallen, dass nach kurzem Spulen/Skippen Ton und Bild völlig asynchron sind. Und da spreche ich jetzt nicht von Silben, sondern von ganzen Sätzen! Die – muhaha – „Lösung“: Kurz zurück skippen bringt es meist wieder ins Lot. Und solch einen Dreck habe ich tatsächlich zuletzt, wenn überhaupt, wohl in den 90ern erlebt. Weil die Rechenleistung nicht mit kam. Hier wird über eine stabile 100-Mbit-Verbindung und ein Nvidia Shield TV gestreamt – daran sollte es nicht liegen.

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Von wegen eine App zum Knechten …

Schrieb ich oben von der einen App, sie alle zu knechten? Nun, ja, und nein. Denn jeder Anbeiter hat natürlich eine eigene App – soll heißen: Ich bräuchte schlimmstenfalls einen ganzen Haufen Apps, für Prime, Netflix, ARD, ZDF, Pro7/Sat1, RTL, Joyn, Disney+ und so weiter. Wäre es nicht viel schöner, alles in einer App zu haben? Zum Beispiel Kodi? Und darin Addons statt einzelner Apps, die alle separat gestartet und beendet werden wollen? Nicht, dass das nicht gehen würde …, aber wie oben erwähnt nicht auf wirklich legale Art und Weise. Was die Hersteller zur Lösung beitragen könnten? Nun, sie müssten es einfach nur erlauben. Die Werbung läuft ja dennoch, Prime-Inhalte gibt es nur mit Anmeldung – warum also nicht? Angst vor Kontrollverlust? Tja, liebe Anbieter, diese Kontrolle habt Ihr doch eh verloren, warum also die eigenen Kunden kriminalisieren?

Am Ende: 2 Probleme

Man muss jetzt schon so fair sein und sagen: Im Grunde geht die Kritik an zwei unterschiedliche Dinge: Streaming als Konzept und die praktische Realisierung durch die Anbeiter. Als Konzept hat Streaming gegenüber Dateien einfach ein paar Nachteile, die sich nicht wegdiskutieren lassen und für immer da sein werden. Klar, Amazon bietet Downloads an – die dann Dank DRM wieder nur im hauseigenen Player abgespielt werden können … Dateien sind einfach viel flexibler als alle anderen Medien – ich kann sie nämlich problemlos selbst streamen und wenn ich unbedingt will sogar auf Lichtdatenträger brennen. Vielleicht gibt es irgendwann ein AutoRIP für Prime Video & Co. – dann würde ich neben dem Abo vielleicht auch wirklich mal einen Titel kaufen.

Bei der Realisierung könnte man aber eine Menge tun! Ganz ehrlich? Es würde schon reichen, selbst ein Kodi-Addon anzubieten – Millionen Kodi-Nutzer würden Amazon dafür lieben. Das wäre vermutlich sehr viel billiger, als die eigene App aufzumotzen. Aber warum man Millarden in Content steckt und diesen dann in einer App anbietet, die weniger kann als ein kostenloses Kodi schon vor 10 Jahren konnte, das will sich mir nicht zur Gänze erschließen. Aber gut, vielleicht wollen 90 Prozent der Nutzer einfach nur einschalten und abschalten – wer keine Ansprüche vermisst auch nichts. Und mehr Features würden vielleicht zu mehr Fragen führen … Ach, man weiß es nicht.

Insofern, seht’s mir nach, aber nachdem ich gestern der Chronologie zu Liebe nochmal Star Wars Episode II geguckt und dabei versucht habe, einige schräääääckliche Dialoge zu skippen, was kontinuierlich in brutale Bild-Ton-Asynchronität mündete, musste ich einfach mal wieder über das verdammte Streaming meckern. Apropos, hier ein Stream:

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Es ist manchmal erstaunlich, wie mies manche Techniken immer noch sind, die schon so lange als Heilsbringer versprochen werden. Ihr glaubt gar nicht, wie oft ich diesem vermaledeiten Echo-Dot-Drecksding simple Kommandos zwölfmal sagen muss – Kommandos, die Madame an anderen Tagen aber sehr wohl beim ersten Versucht versteht … Aber hey, es ist ein alter Echo Dot, vielleicht will Amazon ja einfach nur neue Geräte verkaufen und verhunzt die Erkennung. Als kurzweiliges Verschwörungstheoretikerfutter sollte die Andeutung genügen, oder?

Naja, nach der vielen Laberei könnte ich jetzt ja ein wenig Mandalorian gucken, oder Grand Tour …, Hauptsache irgendwas streamen!

Und nun zu etwas völlig anderem.

Der Prime-im-Browser-WTF-Moment

Meine Fresse. Artikel fertig und wie immer nochmal kurz in das Kritisierte geschaut – hier in Form des Prime-Players im Browser. Nicht, dass der sonderlich relevant wäre, aber er hätte ja besser sein können als die Apps. Und dann gab’s einen Schlag ins Gesicht: Das Video wird nur in SD abgespielt – weil die Hardware angeblich nicht Drecks-DRM-tauglich ist … Normaler Rechner, normaler Bildschirm, normales Kabel, kein HD für mich. Informationen dazu? Natürlich nicht, nur ein dummer Hinweis und ein Link zu einem nicht hilfreichen Hilfecenter. Es ist das Jahr 2021 und Amazon Prime Video läuft im Browser nicht in HD – was bitte stimmt bei Euch nicht? Und dass es keine richtigen Infos dazu gibt, wäre selbst 1821 eine Zumutung gewesen. Wer sich jetzt noch wundert, dass ich Dateien haben will, muss schon verdammt gerne an Strippen hängen.

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nutzlos,
dreist.

Mirco Lang

Freier Journalist, Exil-Sauerländer, (ziemlich alter) Skateboarder, Dipl.-Inf.-Wirt, Einzelhandelskaufmann, Open-Source-Nerd, Checkmk-Handbuchschreiber. Ex-Saturn'ler, Ex-Data-Becker'ler, Ex-BSI'ler. Computer-Erstkontakt: ca. 1982 - der C64 des großen Bruders eines Freunds. Wenn Ihr hier mehr über Open Source, Linux und Bastelkram lesen und Tutonaut unterstützen möchtet: Über Kaffeesponsoring via Paypal.freue ich mich immer. Schon mal im Voraus: Danke! Nicht verpassen: cli.help

4 Kommentare

  1. Ton zu tief ist übrigens der PAL-Bildumrechnung geschuldet: Im TV werden die zumeist in 24 B/s produzierten Filme und Serien in 25 B/s (wegen den 50Hz des PAL-Standards) abgespielt. Dadurch sind Stimmen in Filmen/Serien im EU-TV „schneller“ und damit höher als im Original.
    Spielt der Streamingdienst das jetzt korrekt mit 24p ab, wird es bei Dir „tiefer“ ankommen, ist aber die korrekte Version.
    Das wirkt sich auch auf die Laufzeit von Filmen aus aus: PAL-Versionen sind durch die Beschleunigung verkürzt, was viele für einen „Schnitt“ halten, in Wahrheit aber der um ein Bild pro Sekunde erhöhten Geschwindigkeit geschuldet ist.

    Übrigens ein wunderbares Thema zum Wahnsinnigwerden: https://de.wikipedia.org/wiki/PAL-Beschleunigung#Tonhöhe

    1. Ja, das trifft es ganz gut ;)
      Nach fünf Kodi-Artikel am Stück fiel mir einfach nur wieder auf, wie sehr mich Streaming-Kleinigkeiten nerven und Meckerei ohne übertriebenen Ernst ist eine super Urlaubsbeschäftigung!

      1. Ich nutze keine Streaming Dienste, deswegen können die auch nicht nerven :-) Mir reichen die ca. 100 deutschen TV Programme über Satellitenschüssel völlig. Meist muss man noch was aufnehmen, weil man nicht 3 Sender gleichzeitig schauen kann..

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