Das Multi-Clipboard Ditto funktioniert auch hervorragend vernetzt: So versendet Ihr ausgewählte Einträge einfach an andere Ditto-Installationen im LAN.

Wer einmal mit Ditto arbeitet, wird Windows wohl nie wieder ohne nutzen – und hier kommt noch ein super Gimmick: Ihr könnt einen oder mehrere Clipboard-Einträge an andere Rechner mit Ditto im Netzwerk senden. So habt Ihr eine wunderbar einfache und natürliche Möglichkeit, Dateien im Netzwerk zu teilen. Und die Konfiguration ist denkbar einfach:

Hier geht es zu unserer kleinen Ditto-Serie, wo Ihr etwas über die Einrichtung, Einfüge-Optionen und die Gruppenfunktion erfahrt.

1. Quell-Ditto konfigurieren

Ruft die Ditto-Konfiguration auf und tragt im Reiter Netzwerk ganz unten in die Liste die IP-Adressen der Ziel-Ditto-Rechner ein. Diese tauchen später im „Senden an“-Menü auf.

ditto-im-netzwerk

Welche Rechner dürfen Clips empfangen?

2. Ziel-Ditto konfigurieren

Im Ziel-Ditto wechselt Ihr wieder zum Netzwerk-Reiter, oder im Englischen „Friends“, tragt ganz oben die IP-Adresse des Quell-Dittos ein und entfernt das Häkchen bei „Disable Recieving Clips“.

ditto-im-netzwerk

Von wo sollen Clips empfangen werden?

3. Clips versenden

Im Quell-Ditto ruft Ihr nun die Liste der Zwischenablage auf, markiert die gewünschten Einträge (mit gedrückter Strg-Taste wählt Ihr mehrere einzelne Clips), ruft mit einem Rechtsklick das Kontextmenü auf und versendet über das „Senden an“-Menü.

ditto-im-netzwerk

Clips auswählen und versenden.

4. Clips einfügen

Auf dem Ziel-Ditto-Rechner solltet Ihr in der Liste nun die neuen Einträge sehen. Natürlich könnt Ihr die Dittos auch so konfigurieren, dass die Kopiererei in beide Richtungen funktioniert.

ditto-im-netzwerk

Die empfangenen Clips.

Psst: Sag's Deinen Freunden.

Über den Autor

Mirco Lang

Mirco Lang

Am Anfang war der C-64 des großen Bruders des besten Freundes in der Grundschule ...

Der echte Technikwahn kam dann mit einer Ausbildung bei Saturn - als Computer noch erklärt werden mussten, Soundkarten benötigten, ein gutes Monatsgehalt kosteten und das Internet nur bei Nerds und mit 38 kbp/s lief, bestenfalls.

Ein Studium der Informationswirtschaft und ein paar Jahre als Redakteur bei Data Becker später, sitzt hier ein freier Journalist, der auf Old-School-Computing (cli ftw!), Free Software, Frickelei, Kodi und "Hundedinger" steht - und Grauseligkeiten wie Bild und Heftig.co zutiefst verabscheut.

Und sonst so? Sauerländer, BSI-Mitarbeiter, untalentierter Musikinstrumentebesitzer und seit 24 Jahren Skateboarder, ein ziemlich alter. Und manchmal kommt das abgebrochene Philo-Studium wieder durch ...

Artikel kommentieren: