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Anleitung: Nervige Cookie-Hinweise im Browser verhindern

Cookie-Hinweise nerven spätestens seit der DSGVO-Einführung in jedem Browser. Eine praktische Erweiterung macht Schluss damit.

Die Cookie-Hinweise auf Webseiten waren schon immer nervig. Spätestens seit dem “Datenschutz”-Monster DSGVO sind sie aber in vielen Fällen unerträglich geworden. Eine kostenlose Browser-Erweiterung macht Schluss mit den nervigen Hinweisen.

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Ja, auch wir mussten unsere Cookie-Hinweise erweitern: Besucht Ihr zum ersten Mal tutonaut.de, werdet Ihr wohl oder übel von einem Hinweis auf unsere Datenschutzbestimmungen begrüßt. Wir haben versucht, das Ding so unauffällig wie möglich zu gestalten. Doch viele (vor allem US-lastige) Webseiten kleistern den Bildschirm bei jedem Aufruf mit Cookie-Hinweisen zu. Vor allem bei Opt-out-Lösungen (sprich: Ihr könnt abwählen, ob die Cookies zum Einsatz kommen oder nicht) müsst Ihr Euch durch x Optionen klicken, bis Ihr zum eigentlichen Content kommt. Natürlich könnt Ihr auch einfach auf “Zustimmen” klicken und alle Cookies akzeptieren, was vermutlich die meisten Menschen ohnehin tun. Das Problem: Löscht Ihr die Nerv-Cookies später, kommt der Hinweis beim nächsten Aufruf der Seite erneut.

Cookie-Hinweise
Ein kleines „Best of“ der Cookie-Hinweise. Nervfaktor 1000.

Die Lösung für die Cookie-Hinweise

Wer keine Lust mehr auf die überaus nervigen Cookie-Hinweise hat, dem können wir helfen: Die praktische Browserwerweiterung I DON’T CARE ABOUT COOKIES filtert die Cookie-Meldungen automatisch raus. Dafür müsst Ihr faktisch nichts machen, als die Erweiterung für den Browser Eurer Wahl zu aktivieren. Anschließend seht Ihr beim Aufruf neuer Webseiten keine Cookie-Hinweise mehr. Das ganze basiert auf Filterlisten, die in meinen Praxistests erfreulich aktuell sind. Außerdem könnt Ihr I don’t care about cookies für bestimmte Seiten deaktivieren. Schon nach wenigen Minuten stelle ich fest, dass es sich ohne die Cookie-Hinweise gefühlt doppelt so entspannt surfen lässt.

Quelle: https://www.i-dont-care-about-cookies.eu/
I don’t care about cookies macht Schluss mit den Nerv-Hinweisen beim Surfen :)

Es gibt allerdings einen Haken: Die Erweiterung erlaubt das Setzen aller Cookies in Eurem Browser. Ich persönlich sehe das pragmatisch, weiß aber auch, dass es andere Ansichten dazu gibt. Auf der anderen Seite sind mir auch schon Seiten untergekommen, die wahlweise gar nicht ohne Cookies funktionieren oder – noch schlimmer – trotz Ablehnung der Cookie-Hinweise trotzdem Kekse im Browser hinterlassen. Mein Tipp: Stört Euch das, nutzt wahlweise den Inkognito-Modus oder löscht die Cookies manuell. Solange Ihr dazu nicht den verseuchten CCleaner, sondern lieber eine saubere Alternative wie BleachBit einsetzt, versteht sich ;)

Download-Links:

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I don’t care about cookies für Google Chrome

I don’t care about cookies für Mozilla Firefox

I don’t care about cookies für Opera

I don’t care about cookies für Pale Moon

Mehr Infos zu I don’t care about cookies findet Ihr auf der Homepage des Projekts.

Noch mehr Tutos zu allem im weltweiten Web findet Ihr unter diesem Link.

Boris Hofferbert

Freier Journalist, seit seligen Amiga-Tagen technikbegeistert, am Desktop Apple- und unterwegs Android-Fan, zockt unter Windows, kann nicht ohne Musik (von Classic Rock über Ska bis Punk) und Hörbücher, schießt gerne Postkarten-Fotos, hat immer mindestens zwei Handys dabei und freut sich riesig über eine Kaffeespende ;-)

9 Kommentare

  1. Funktioniert nicht. Habe es installiert, aktiviert, Firefox beendet, alles neu gestartet….

    Hilft nicht, bekomme trotzdem bei jeder neu geöffneten Seite diese verdammten Cookie Hinweise.

  2. Wer immer diesen Cookie Blödsinn bei der EU verbrochen hat den sollte man mit Cookies lebenslang zwangsernähren. Was für ein Blödsinn. Man kann das Internet nicht mehr richtig nutzen wegen diesem Müll. Ich will gar nicht wissen wie viele Stunden an Lebenszeit da verloren gehen nur um den Dreck weg zu klicken. Top Erweiterung funktioniert bisher perfekt.
    Gibt es auch für Edge https://microsoftedge.microsoft.com/addons/detail/i-dont-care-about-cookie/oholpbloipjbbhlhohaebmieiiieioal

  3. Welche Lösung gibt es für Android? Der angegebene Downloadlink scheint jedenfalls am Handy nicht zu funktionieren. Hab immer noch Cookie-Fenster beim Surfen…

  4. Ich bin auch extrem genervt davon. Ich hab bei Recherchen ein Plugin (Name: Minimal Consent) gefunden, welches die Banner nicht nur unterdrückt, sondern automatisch beantwortet. Das Tolle: es lehnt automatisch alle nicht notwendigen Cookies ab. D.h.: kein Tracking, wenn man sich auf der Website bewegt.
    Minimal Consent gibts sowohl für Firefox als auch für Chrome

    1. Gefunden und gleich eine Website dazu erstellt, gell?! Du bist aber sehr sehr eifrig ;) Einfach nur Namensvetterin bis auf die letzte Silbe kaufe ich Dir jedenfalls nicht ab …

      Ein Tipp für zukünftige Marketing-Aktionen: Einfach schreiben „Ich habe das was Cooles entwickelt …“ – die meisten Journalisten werden sich über nützliche Hinweise freuen, man kann schließlich nicht den ganzen Markt im Blick haben. Verarscht werden wir hingegen nicht gerne.

      Wenn solch suspekte und offensichtlich gefakte Kommentare kommen: Ich gucke mir die Mozilla-Addon-Seite an: Add-on existiert dort seit dem 5. Februar – also einen Tag. Und hat exakt Null Nutzer. Sowas installiere ich natürlich nicht einfach, sondern schaue nach – und dann finde ich eine Website zum Produkt und im Impressum eine Katrin, die offensichtlich Du bist. Und jetzt? Jetzt habe ich keine Lust mehr das Tool zu testen oder darüber zu schreiben – wer weiß, was ich mir da auf den Rechner hole.

      Da hilft es auch nicht aufzudröseln, welche Daten Du loggst.

      Und auch gefakte Kundenstimmen helfen nicht – Stock-Fotos kann man nachrecherchieren!

      Ist wohl viel beschäftigt, die Gute ...
      (Links die „Kundin“ von der Minimal-Consent-Website, rechts Google-Suchergebnisse.)

      Also bitte: Neue Tools kannst Du uns gerne jederzeit empfehlen – verarschen lassen wir uns nicht. Nun, ursprünglich wurde der Kommentar ja samt Links und offenbar ungeprüft von irgendwem freigeschaltet … Aber Du wirst bei so einem Gebaren immer wieder auf Leute treffen, die ein wenig nachhaken. Wenn also schon betuppen, dann gib Dir wenigstens Mühe – schlechte Arbeit finde ich persönlich noch mieser als solche Aktionen an sich.

      P.S.: Wenn das Add-on Open Source wäre, hätte es dennoch eine Chance – dann könnte ich mich nämlich selbst davon überzeugen, dass es nichts Böses oder Dummes tut.

  5. Der verseuchte Ccleaner? Immer noch wegen der vor Ewigkeiten mal infizierten einzelnen Version, die man in einem winzigen Zeitfenster herunterladen konnte? Oder geht es um die Version 5.45 ohne Privatssphärenoptionen, die nach ein paar Tagen wieder zurückgezogen wurde? Oder ist es die ach so schlimme Frage, ob Avast Antivirus installiert werden soll?
    Oder habe ich was verpasst?

    Diese Art von Gedanken“gut“ zieht sich durch Nutzerforen und kann Tools für immer aus dem Rennen nehmen – insofern hoffe ich, tatsächlich eine Verseuchung verpasst zu haben und nicht einem unbedachten Stammtischnebensatz aufgesessen zu sein ;)

    1. „Der verseuchte Ccleaner“ die Bemerkung ist mir auch – extrem – aufgefallen/aufgestossen,

      Noch dazu ohne weiteren Hinweis oder Fakt zu – Wieso, Weshalb, Warum! Das macht einen extrem schlechten Eindruck und lässt die Seriosität insgesamt anzweifeln, wenn man es mal eng sieht.

      1. Hallo Hallodri,

        zugegebenermaßen fehlte an dieser Stelle eine Erklärung bzw. ein weiterführender Link zu meiner (übrigens nach wie vor aktuellen) Abneigung gegenüber dem „modernen“ Ccleaner. Ich habe diesen nun im Form eines Tutos zur Open-Source-Alternative BleachBit nachgetragen. In diesem findest du auch eine kurze Zusammenfassung samt entsprechenden Links dazu, weshalb ich Piriform unter der Avast-Flagge nicht mehr vertrauen kann – mittlerweile könnte man diese sogar noch um weitere Ereignisse erweitern.

        Sollten dir die da verlinkten Ressourcen nicht genügen, empfehle ich Ghacks als gute Chronologie der diversen, nennen wir es einfach mal im Geiste der Unschuldsvermutung, Fauxpas der Ccleaner-Entwickler.

        Ich finde es persönlich in Summe nicht mehr seriös, CCleaner im Jahr 2020 zu empfehlen, aber das ist meine Auffassung. Aber du hast natürlich recht, dass die Aussage ohne Beleg recht polemisch war, Zwinker-Smiley hin oder her. Ich hoffe, dass es jetzt klarer ist, was ich damit meinte :)

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