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Hardware

Brauche ich einen i5 oder einen i7?

So entscheidet Ihr Euch für den passenden Intel-Prozessor für Euren PC

Die Frage, ob es nun ein Intel Core i5 oder i7 sein soll, stellt sich wohl jeder Nicht-PC-Fachmann irgendwann – und das Netz ist voll von technischen Details und Benchmarks. Es geht aber auch ohne Technik-Bla, verständlich für jedermann in unter 2 Minuten – versprochen!

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i5- oder i7-Prozessor?

Der i5 ist günstiger, kann weniger und ist leistungsschwächer. Der i7 ist entsprechend teurer und schneller. Genau gekommen kann der i7 aber nur eines so richtig viel besser: Mehrere Dinge gleichzeitig tun. Warum? Die i7s können ihre Kerne quasi zweiteilen, so dass Ihr etwa unter Windows 8 Kerne seht. Und da die einzelnen Kerne selten dauerhaft voll ausgelastet sind, bringt das wirklich deutlich mehr Geschwindigkeit.

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Ein einzelnes Spiel wird dadurch in der Regel allerdings nicht schneller; Ihr könntet aber beispielsweise gleichzeitig streamen oder irgendwelche Videos konvertieren. Zudem gibt es einige Programmarten, die vom i7 direkt profitieren, allem voran das Rendering – wenn Euch das nichts sagt, einfach ignorieren ;) Und wenn doch: Ihr seid hier falsch, Ihr braucht Benchmarks …

kerne
Mehr Threads als Kerne – der i7 kann besser multitasken. Vergleichen könnt Ihr direkt bei Intel.

Günstiger oder Multithreading?

Wenn Ihr immer nur eine Sache macht, den Rechner nicht mit Hintergrundaufgaben füttert und nicht irgendwelche rechenintensiven Spezialaufgaben ausführt, werden Ihr mit dem i5 vermutlich genauso glücklich, wie mit dem i7. Weil der i5 billiger ist. Der i7 ist besser. Mein Tipp: Wenn Ihr beim Rechnerkauf den Aufpreis für einen i7 berappen könnt, tut es. Ihr habt den Rechner tendenziell mindestens drei Jahre und da schaden Reserven nicht. Wer weiß, was Ihr in zwei Jahren für neue Hobbys entwickelt oder für den Job machen müsst.

Update: Heute, rund zwei Jahre später, sieht die Sache natürlich schon wieder etwas anders aus, mittlerweile beherrschen auch i3s und i5s Multithreading. Das macht die Entscheidung im Grunde einfacher: i9 ist schneller als i7 ist schneller als i5 ist schneller als i3 … irgendwie logisch.

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P.S.: Wir sind ohne Technik-Bla ausgekommen, aber der Vollständigkeit halber: Das mit den „virtuellen Kernen“ nennt sich Hyper-Threading, falls Ihr nachlesen wollt. Und auch klar sollte sein, dass das hier alles stark vereinfacht ist – aber ganz ehrlich? Selbst mir würde das für den Kauf an Wissen völlig ausreichen, kein Grund, sich stundenlang Benchmarks und Specs anzuschauen …

Mirco Lang

Freier Journalist, Exil-Sauerländer, (ziemlich alter) Skateboarder, Dipl.-Inf.-Wirt, Einzelhandelskaufmann, Open-Source-Nerd, Checkmk-Handbuchschreiber. Ex-Saturn'ler, Ex-Data-Becker'ler, Ex-BSI'ler. Computer-Erstkontakt: ca. 1982 - der C64 des großen Bruders eines Freunds. Wenn Ihr hier mehr über Open Source, Linux und Bastelkram lesen und Tutonaut unterstützen möchtet: Über Kaffeesponsoring via Paypal.freue ich mich immer. Schon mal im Voraus: Danke! Nicht verpassen: cli.help

2 Kommentare

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