Wenn Apples Safari auf dem iPad oder iPhone manche Website-Bilder nicht zeigen mag, ist das eine Frage der richtigen Einstellung. Wir zeigen, wo Ihr sie findet.

Safari auf dem iPad hat mich in den letzten Wochen in den Wahnsinn getrieben: Es wollte partout nicht die Bilder mancher Websites anzeigen, zumindest einen Teil davon. Insbesondere Facebook-Bilder waren ein Problem, aber auch andere Websites waren betroffen. Insgesamt war das Surf-Erlebnis auch alles andere als flott. Schuld war eine Safari-Einstellung.

Experimental Features? Wo sind die?

Safari unter iOS hat nämlich neuerdings eine Option namens „Experimental Features“. Die findet Ihr, wenn Ihr in den iPad-Einstellungen auf Safari -> Erweitert tippt. Anschließend müsst Ihr auf „Experimental Features“ tippen: Hier sind die neuen experimentellen Safari-Funktionen aufgelistet und können wie gehabt mit dem Schalter ein- und ausgeschaltet werden

Es gibt eine ganze Reihe von experimentellen Funktionen.

Es gibt eine ganze Reihe von experimentellen Funktionen.

Weg damit!

In meinem Fall hatte ich wohl mal irgendwann mit der Funktion gespielt und es dann vergessen. Ich habe zunächst alle Schalter ausgemacht, um Safari zu testen, und siehe da: Alle Bilder wurden plötzlich geladen. Welche jetzt konkret für das Nichtladen der Bilder in Facebook und Co. verantwortlich war, weiß ich nicht, auch weil ich nicht alle Options-Kombinationen – immerhin über 200 – durchspielen wollte, um herauszufinden, welche jetzt für das Fehlverhalten verantwortlich war. Bei den Kollegen von iTopnews gibt es übrigens eine Übersicht der meisten Funktionen und was sie bedeuten.

Manche Features wie WebGPU und Link Preload könnt Ihr auch wieder aktivieren.

Manche Features wie WebGPU und Link Preload könnt Ihr auch wieder aktivieren.

Sinnvolle Features behalten

Da die Experimental Features Safari aber ohnehin eher langsamer als schneller machen und der Mehrwert gegen Null ist, wenn Ihr keine Entwickler seid, könnt Ihr sie grundsätzlich alle deaktivieren. Ich habe allerdings „Link Preload“ und „WebGPU“ an gelassen, da ich diese klar zuordnen kann und die möglicherweise einen Mehrwert bringen: WebGPU erlaubt 3D-Inhalte im Netz und Link-Preload kann helfen, Websites schneller zu laden. Aber probiert es einfach selbst.

Über den Autor

Christian Rentrop

Christian Rentrop

Freier Journalist, Baujahr 1979. Erste Gehversuche 1986 am Schneider CPC. 1997 ging es online. Seither als Blogger und Journalist in Totholzwäldern, auf digitalen Highways und manchmal in der echten Welt unterwegs.
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