Ubuntus Unity-Oberfläche ist schrecklich, Werbung und Politik nerven, die ständigen Updates, ziemlich vollgepackt ist es auch noch – warum nicht mal was Neues? Vielleicht ein Linux, dem Ihr beim Start Euren eigenen Look verpasst? Wie wär’s mit dem schlanken, schicken Bodhi Linux? Das auf Ubuntu basierende System folgt dessen LTS-Releases (Long Term Support), erscheint daher nur alle zwei Jahre neu und Support wird jeweils für fünf Jahre geboten, das erspart schon mal Upgrade-Stress. Zudem ist Bodhi nur mit einem Minimum an Programmen ausgestattet und entsprechend schlank, wieder ein Pluspunkt. Das eigentliche Highlight: Beim Start konfiguriert Ihr mit einem simplen Wizard den Enlightenment Desktop nach Euren Wünschen.

Startet einfach mal die ISO-Datei in einer virtuellen Maschine oder als Live-System und spielt mit den Einstellungen herum – es ist großartig! Es lassen sich komplett blanke Desktops realisieren, die alles über das Kontextmenü regeln, Eye-Candy-Oberflächen mit Widgets, Docks, Effekten und so weiter und selbst Tablet-optimierte Versionen sind möglich – aber seht selbst:

bodhi linux

Wundervoll: Die puristische Variante mit viel Platz für Icons.

bodhi linux

Eye Candy, Klickibunti, wie auch immer – ein moderner Desktop und allemal besser als Unity.

bodhi linux

Auch Tablet-/Touch-Nutzer sind mit Bodhi gut bedient.

Und hier noch das Setup für alle drei in Aktion:

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Über den Autor

Mirco Lang

Mirco Lang

Freier Journalist, Exil-Sauerländer, (ziemlich alter) Skateboarder, Dipl.-Inf.-Wirt, Einzelhandelskaufmann, Open-Source-Nerd, Stichwortschreiber. Ex-Saturn'ler, Ex-Data-Becker'ler, Ex-BSI'ler.

Computer-Erstkontakt: ca. 1982 - der C64 des großen Bruders eines Freunds.

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