E numbers für Android zeigt per Ampelsystem, ob Nahrungszusätze/E-Nummern für Vegetarier, Kleinkinder beziehungsweise Allergiker geeignet sind.

Es ist wohl für jeden von uns ein Elend, dass in etlichen Nahrungsmitteln und insbesondere Imbiss-Essen irgendwelche Zusätze drin sind, in der Regel mit irgendwelchen E-Nummer gekennzeichnet. Zwar sollte (muss) eine entsprechende Erläuterung vom Imbissbetreiber mitgeliefert werden, aber selbst wenn, wisst Ihr noch nicht unbedingt, wie das einzuschätzen ist. Die Open Source App E numbers hilft mit einem simplen Ampelsystem für Allergiker, Vegetarier und Eltern oder sonstige Fütterer von Kleinkindern. Zwar verzichtet die App auf eine Erklärung, was hinter den Nummern steckt, aber wenn E-XXX aus Tier bestehen könnte und die Ampel entsprechend auf Gelb steht, sollte das ernsthaften Vegetariern genügen.

Komische Gerichte

Und wenn wir schon bei Nahrungs-Apps sind, sollte nach der ganzen Gesundheitssorge auch der Spaß nicht zu kurz kommen: Unter dem wunderbaren Namen Drinks gibt’s bei F-Droid eine kleine, feine Rezeptsammlung für die wichtigsten Cocktail, also Mojito, Bloody Mary, Daiquiri, Pina Colada oder White Russian. Erfreulich: Die Rezepte stammen aus der Wikipedia, was den Vorteil hat, dass es sich in aller Regel um schlichte Rezepte nah am Original handelt. Bei Chefkoch.de & Co. gibt es leider immer massenhaft Eigenkreationen unter Originalnamen, oft mit miesen Zutaten, die schlicht einfacher zu bekommen sind.

enumbers

Ampelsystem für E-Nummern.

Aber es gibt durchaus gute Gründe dafür, dass sich Standardrezepte über Jahrhunderte halten und Variationen sollten dann doch den Fachleuten vorbehalten bleiben – oder in den eigenen vier Wänden. Viele Rezepte sind es (noch) nicht, aber Auswahl und Präsentation sind gut.
Alles Wichtige zum Open Source App Store F-Droid zeigen wir Euch hier.

drinks

Gut gemixt macht’s auch keinen Kopf – Drinks hilft.

Über den Autor

Mirco Lang

Mirco Lang

Am Anfang war der C-64 des großen Bruders des besten Freundes in der Grundschule …

Der echte Technikwahn kam dann mit einer Ausbildung bei Saturn – als Computer noch erklärt werden mussten, Soundkarten benötigten, ein gutes Monatsgehalt kosteten und das Internet nur bei Nerds und mit 38 kbp/s lief, bestenfalls.

Ein Studium der Informationswirtschaft und ein paar Jahre als Redakteur bei Data Becker später, sitzt hier ein freier Journalist, der auf Old-School-Computing (cli ftw!), Free Software, Frickelei, Kodi und „Hundedinger“ steht – und Grauseligkeiten wie Bild und Heftig.co zutiefst verabscheut.

Und sonst so? Sauerländer, Ex-BSI’ler, untalentierter Musikinstrumentebesitzer und seit 26 Jahren Skateboarder, ein ziemlich alter. Und manchmal kommt das abgebrochene Philo-Studium wieder durch …

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