Mit PDF Reducer Free Edition lassen sich PDFs ganz fix verkleinern – dank guter Ergebnisse sind Unterlagen so auch bei Größenlimits schnell verschickt.

Es gibt doch immer wieder Behörden und Unternehmen, die Bewerbungsmappen im PDF-Format fordern und eine Maximalgröße von 2 Megabyte oder ähnlichen Quatsch vorgeben. Wer nicht gerade frisch von der Schule kommt, dürfte mit ein paar Zeugnissen, Lebenslauf und Anschreiben schnell darüber liegen. Tipp 1: Zieht die Bewerbung zurück, bei denen läuft sowieso was falsch … Tipp 2: Der Orpalis PDF Reducer Free Edition reduziert die Dateigröße dank sinnvoller Voreinstellungen mit nur einem Klick – beim Test wurde unser PDF immerhin von 6.924 KB auf 659 KB verkleinert, ohne relevanten Qualitätsverlust.

Das Gratis-Tool ist sehr empfehlenswert für alle, die ab und an Bewerbungen und dergleichen abschicken – nur der fehlende Drag&Drop-Support nervt, den gibt es nur in der 199-USD-Pro-Version (die auch CLI, Multi-Threading und einiges mehr bietet).

Die Ergebnisse überzeugen – so klein bekommt man PDFs so schnell nicht wieder.

Über den Autor

Mirco Lang

Mirco Lang

Am Anfang war der C-64 des großen Bruders des besten Freundes in der Grundschule ...

Der echte Technikwahn kam dann mit einer Ausbildung bei Saturn - als Computer noch erklärt werden mussten, Soundkarten benötigten, ein gutes Monatsgehalt kosteten und das Internet nur bei Nerds und mit 38 kbp/s lief, bestenfalls.

Ein Studium der Informationswirtschaft und ein paar Jahre als Redakteur bei Data Becker später, sitzt hier ein freier Journalist, der auf Old-School-Computing (cli ftw!), Free Software, Frickelei, Kodi und "Hundedinger" steht - und Grauseligkeiten wie Bild und Heftig.co zutiefst verabscheut.

Und sonst so? Sauerländer, BSI-Mitarbeiter, untalentierter Musikinstrumentebesitzer und seit 24 Jahren Skateboarder, ein ziemlich alter. Und manchmal kommt das abgebrochene Philo-Studium wieder durch ...

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Kommentare

  • >Maximalgröße von 2 Megabyte oder ähnlichen Quatsch<<
    Ich finde es durchaus richtig und nachvollziehbar, die Mailgrößen zu beschränken. Nicht nur, dass bei unbeschränkten Mails die einzelnen Datenbanken sehr schnell schwierig zu handhabende Größen annehmen würden, so bräuchte man doch auch ein vielfaches an Serverkapazität und vor allem Speicherplatz nur für die Emails.
    Das mag bei einer Behörde noch ziemlich schnuppe sein, da dafür ja sowieso der Steuerzahler – sprich wir alle – aufkommt, doch bei einem Mittelständler mit ein paar hundert Angestellten kann das sehr schnell richtig Geld kosten. Zumal wir hier nicht von ein paar billigen SATA-Platten sprechen, sondern von Server-SAS- oder -SSD-Speicher, der noch dazu redundant vorgehalten werden muss.

    Außerdem bin ich der Meinung, dass jeder, der heutzutage zu doof ist, mit seiner Bewerbung unter ein paar MB zu bleiben, in einem Job, der auch nur irgendwas mit Computern zu tun hat, völlig fehl am Platz ist.
    Es gibt ganze Zeitschriften mit über 200 Seiten, die nur 15 MB groß sind.

    • Klar, selbstverständlich sollten Mail-Größen beschränkt werden – aber ein bis zwei Megabyte sind einfach arg wenig. Vor allem aber bewerben sich Menschen nicht nur auf Computer-Jobs! Wer sich als Sachbearbeiter, Altenpfleger oder Hausmeister bewirbt und mit IT nicht viel am Hut hat, kann mit so einer für uns einfachen Aufgabe schon mal seine Probleme bekommen.

  • Bei dem Wort Quatsch platzt mir der Kragen.
    Typische Aussage eines PC Benutzers der daheim diverse Festplatte in TeraByte Größe hortet und sich im Job aufregt, wenn er sich bitte etwas Mühe mit dem Speichern und Ablegen seiner Dokumente geben soll. PDF Dokumente mit 5, 10 oder mehr MegaByte, Fotos mit Größen >3 MegaByte, Excel Files um die 20 MegaByte bescheren mir als Administrator im Mittelstand regelmäßig graue Haare. Wir legen unsere Daten eben nicht auf billigen Platten aus dem nächsten MediaMarkt ab, sondern haben die Aufgabe die Dokumente redundant und über den Ernstfall einer defekten Festplatte hinaus zur Verfügung zu stellen. Und dieser Speicher ist nun mal teuer und nicht für lau zu haben. Außerdem möchten die Daten regelmäßig gesichert werden. Oben genannte Dokumente blähen das Backup unnötig auf und ziehen die Backup Zeiten in die Länge.

    Mein Tipp: Bewerber die allen ernstes Bewerbungsunterlagen >5 MB anbieten, sollten generell ungesehen aussortiert werden.

    Dennoch danke für den Software Tipp.

    • Gleiches Bedenken wie oben, es geht nicht immer um IT-Jobber, auch Jobs als Holzfäller werden bisweilen online ausgeschrieben. Und mit 5 MB könnte ich persönlich auch ganz gut leben, das dürfte meist auch schon beim Scannen machbar sein.
      Insofern würde ich Deinen Tipp zumindest auf ITler beschränken – und dann noch die Unternehmen aussortieren, die <1 MB verlangen …,. da findet sich schon eine Schnittmenge. Absendern von 20-MB-Excel-Dateien sollte man vielleicht einen persönlichen Admin-Besuch zukommen lassen, bewaffnet mit schwerer Tastatur.

      Übrigens: Wenn im Unternehmen die Datenflut von Bewerbungen tatsächlich anfängt ernsthaft an Kosten und Speicher zu nagen, wäre vielleicht eine automatisierte Verarbeitung, inklusive Komprimierung/Verkleinerung, im DMS angebracht (und auch das Orpalis-Tool kann in der Pro-Version ja dank CLI in Skripte eingebaut werden). Lästig, aber billiger, als gute Bewerber durch zu hohe technische Hürden zu verlieren. Wie gesagt, “zu hoch” für DAUs.

  • Ich wüsste zugerne, was der Datenschutz zu einer „ewigen“ Archivierung von Bewerbungen sagt. Archiviert werden /muss/ meines Wissens nach nur der interne Verkehr und der Verkehr zwischen Geschäftsleuten. In Zeiten von AGG ist die Speicherung der Mappen und der eigenen Notizen zumindest für den Zeitraum möglicher Klagen sinnvoll. Aber: Darf ich komplette Bewerbungsmappen über 20 Jahre speichern? Darf ich Bewerbungsanschreiben für längere Zeit speichern? Oder muss ich nach einer gewissen Zeit jeglichen Schriftverkehr mit einem abgelehnten Bewerber löschen, auch um nach fünf Jahren ihm unvoreingenommen begegnen zu können?