Der Standard-Texteditor ist gefühlt seit 25 Jahren nicht aktualisiert worden. Es gibt inzwischen deutlich leistungsstärkere Lösungen. Wir zeigen, wie Ihr das Notepad unter Windows vollständig mit einer moderneren Lösung ersetzen könnt.

Windows Standard-Editor Notepad ist einfach ein Haufen Mist! Erfreulicherweise lässt sich der lästige Quatsch komplett und nahtlos durch einen Texteditor ersetzen, der genauso schnell ist, aber deutlich mehr bietet als nur eine weiße Fläche zum betippen … . Notepad++ heißt das essenzielle Open-Source-Tool und es hat allerlei zu bieten: Dokumente übersichtlich in Tabs organisiert, Syntax-Highlighting für nahezu jede Sprache, Tools zum Vergleichen von Texten, gleichzeitige Ansicht mehrerer Dokumente und Makro-Fähigkeiten, um nur ein paar Features zu nennen. Zudem lässt sich Notepad++ mit Plugins aufrüsten, da stehen allgemein nützliche Tools wie ein FTP-Client zur Verfügung, aber auch Spezialisten wie HTML-Vorschau, Versionsverwaltung oder, natürlich, Tetris. Und das beste überhaupt: Mit dem npplauncher ersetzt Notepad++ das Original-Notepad komplett – jedes Doppelklicken einer Textdatei führt ab sofort unweigerlich zu Notepad++. Das ist vor allem dann praktisch, wenn Dateien nicht sowieso via Kontextmenü mit Notepad++ geöffnet werden können. Einfach Notepad und dann den npplauncher installieren, fertig. Und jetzt noch ein paar Bilder…

Notepad++ lässt sich massiv aufpeppen.

Syntax Highlighting für etliche Sprachen

Suchen und Ersetzen geht mit Notepad++ auch über mehrere Dateien.

Typisch Open Source: Alles lässt sich bis zum geht nicht mehr anpassen.

Der integrierte FTP-Client ist ein Segen für Homepage-Bastler.

Total nützliches Plugin für einen Texteditor: Tetris-Klon Bricks.

Allein schon die Tabs und die geteilten Ansichten wären Grund genug, auf Notepad++ umzusteigen.

Über den Autor

Mirco Lang

Mirco Lang

Am Anfang war der C-64 des großen Bruders des besten Freundes in der Grundschule ...

Der echte Technikwahn kam dann mit einer Ausbildung bei Saturn - als Computer noch erklärt werden mussten, Soundkarten benötigten, ein gutes Monatsgehalt kosteten und das Internet nur bei Nerds und mit 38 kbp/s lief, bestenfalls.

Ein Studium der Informationswirtschaft und ein paar Jahre als Redakteur bei Data Becker später, sitzt hier ein freier Journalist, der auf Old-School-Computing (cli ftw!), Free Software, Frickelei, Kodi und "Hundedinger" steht - und Grauseligkeiten wie Bild und Heftig.co zutiefst verabscheut.

Und sonst so? Sauerländer, BSI-Mitarbeiter, untalentierter Musikinstrumentebesitzer und seit 24 Jahren Skateboarder, ein ziemlich alter. Und manchmal kommt das abgebrochene Philo-Studium wieder durch ...

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